Haegue Yang: In the Cone of Uncertainty - Das komplexe Selbst

(lifePR) ( Berlin, )
Das Werk der Künstlerin Haegue Yang ist von einer außergewöhnlichen Medien- und Methodenvielfalt geprägt und trägt dennoch eine klare Handschrift, in der das Poetische und Politische miteinander verschmelzen. Anlässlich der Einzelausstellung In the Cone of Uncertainty im Museum The Bass in Miami erscheint dieser Band mit einer umfangreichen Auswahl ihrer Werke der letzten 10 Jahre.

Die koreanische Künstlerin Haegue Yang (*1971, Seoul) fertigt komplexe und gleichermaßen poetisch wie konzeptuell erscheinende Installationen, Skulpturen, Objekte, Fotografien, Videoarbeiten, Collagen und Lackbilder, die sich einer eindeutigen Interpretation und Verortung entziehen. Immer wieder beziehen sich die Werke auf historische Figuren oder politische Ereignisse oder setzen sich mit der Volkskunst und traditionellen Handwerkstechniken auseinander.

Yangs Einzelausstellung In the Cone of Uncertainty zeigt neue und Arbeiten der letzten zehn Jahre und rückt ihr unermüdliches Experimentieren mit der Veranschaulichung der sich stets wandelnden Bedingungen des Selbst in den Vordergrund. Sie zeigt eine große Werkauswahl, mit besonderem Fokus auf Yangs wachsende Serie grafischer Wandarbeiten, für die sie unter anderem mit Papier, Holz und geometrischen Formen arbeitet. Auch ihre Jalousie-Installationen werden ausgestellt – das Genre, mit dem sie weltweit bekannt wurde. In Red Broken Mountainous Labyrinth und Yearning Melancholy Red hängen rote Jalousien von der Decke und schaffen einen ebenso intimen wie offenen Raum, in dem Innen und Außen ineinanderfließen.

In den Jalousiearbeiten wird ein immer wiederkehrendes Motiv in den Arbeiten Yangs sichtbar – das Ausloten des Verhältnisses zwischen Ich und Anderem und die Konstitution des Selbst durch den Blick des Anderen: »Ich habe verstanden, dass die Jalousie eine Metapher für die Beziehung des Ich mit dem anderen, des Subjekts mit der Welt sein kann. Wie gehen Licht, Geruch oder Wind hindurch, wie weit öffnet oder schließt man sie, dadurch artikuliert sich etwas«, formuliert die Künstlerin diesen zentralen Aspekt.

Begleitet von Texten der Kuratorinnen Silvia Karman Cubiñá und Leilani Lynch sowie von Philippe Vergne zeigt die Publikation neben den Wand- und Jalousiearbeiten auch anthropomorphe Skulpturen, Lichtskulpturen, Collagen und Objekte

HAEGUE YANG
IN THE CONE OF UNCERTAINTY

Texte von Silvia Karman Cubiñá, Leilani Lynch, Philippe Vergne

Englisch
112 Seiten, 72 Abb.
Broschur
21,50 x 28,00 cm
ISBN 978-3-7757-4629-8

28,00€

 
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