Fotografie als visuelle Metapher

Stuart Franklin

(lifePR) ( Berlin, )
Stuart Franklins neues Fotobuch Analogies erkundet das Konzept von Bildern als Analogien: Wie interagieren Zeit und Landschaft, wie formt der menschliche Einfluss letztere und wo treffen Landschaft und Kunst aufeinander? Franklin erforscht die Fotografie als visuelle Metapher: Er entdeckt Gesichter und Figuren in Bäumen, Felsen oder Wolken und fotografiert Fossilien, Gärten und Skulpturen. Die Publikation präsentiert Schwarz-Weiß-Fotografien aus Frankreich, Portugal, Spanien, dem Oman, der Türkei und aus Malta.

Der britische Fotograf Stuart Franklin (*1956, London), Mitglied der Agentur Magnum, hat zahlreiche Reportagen für National Geographic fotografiert und wurde 1989 mit dem World Press Photo Award ausgezeichnet. Als promovierter Geograf beschäftigt er sich auch in seiner Fotografie mit Landschaft und Natur und untersucht dabei unterschiedliche Konzepte von Landschaftsfotografie und den damit verknüpften Assoziationen.

»Die Analogie ― und damit auch der Titel des Buches, Analogies ― hat einen vergleichenden Geist. Es lädt den Leser zum Nachdenken und zur Anteilnahme ein. Es will nicht predigen; es trägt weder Rhetorik noch Zwang in sich. Es ist keine schwerfällige Expedition in die Wildnis, sondern eher ein Spaziergang auf nackten Zehenspitzen, der auf schmalen, mit Blättern übersäten Pfaden in Hochl- und Tiefland, in Feucht- und Trockengebieten durch sonnige Straßen, heilige Stätten, Skulpturenparks, Marmorpfade und Museen führt,« ordnet Franklin das Thema seines neuesten Fotobands ein.

Laut Franklin geht es in Analogies um das Verhältnis von Natur, Landschaft und Erinnerung in der Tradition von wichtigen Vertretern wie dem Naturphilosophen John Muir oder dem Fotografen Edward Weston. Seine Bilder reflektieren Einsamkeit und Stille ebenso wie den Einfluss des Menschen auf die Natur. Vor allem dem Licht als Inspiration und Formfaktor seiner Motive widmet Franklin besondere Aufmerksamkeit ― stets im Wechselspiel zwischen Metapher, Analogie und Natur.

Zusätzlich zum Bildband erscheint bei Hatje Cantz eine limitierte Vorzugsausgabe von 99 Exemplaren, der ein signiertes Original-Print beigelegt ist.

 
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