Dienstag, 30. Mai 2017


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Qualifizierte Telemedizin angemessen vergüten

(lifePR) (Berlin, ) Der Hartmannbund in Nordrhein und Westfalen-Lippe wendet sich mit einer Resolution seiner Delegierten an den Vorstand der Bundesärztekammer und fordert diese auf, bei der Neugestaltung der Amtlichen Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) auch qualifizierte telemedizinische Leistungen angemessen und entwicklungsfähig widerzuspiegeln.

Zugleich fordert der Hartmannbund den Gemeinsamen Bundesausschuss auf, qualifizierte telemedizinische Leistungen angemessen in der morbiditätsbedingten Gesamtvergütung zu berücksichtigen.

Der Hartmannbund begrüßt die Entwicklung telemedizinischer Methoden, da sie grundsätzlich dazu geeignet sind, die medizinische Versorgung zu verbessern. Allerdings sei Telemedizin kein Ersatz für Präsenzmedizin!

Die zurzeit in der Ausarbeitung befindliche Neugestaltung der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) biete die Chance, die sich in der Zukunft zwingend weiterentwickelnden Möglichkeiten der Telemedizin sachgerecht aufzunehmen. Diese Möglichkeit dürfe nach Ansicht des Ärzteverbandes nicht verpasst werden, um künftig aufwändige Nachverhandlungen zu vermeiden.

Der Gemeinsame Bundesausschuss verfüge derzeit über Mittel aus dem Innovationsfonds von 1,2 Mrd. Euro. Diese Mittel könnten für telemedizinische Leistungen verwandt werden.

Der Hartmannbund - Verband der Ärzte Deutschlands e.V. ist der einzige Verband, der alle Ärztinnen und Ärzte vertritt. Er vertritt berufliche, wirtschaftliche und soziale Interessen der Ärzteschaft und steht für einen konstruktiven Dialog zwischen Hartmannbund-Mitgliedern, Patienten und Politik - im Dienste der Gesundheit der Bevölkerung und des Einzelnen.

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