Neues Krankenhausgesetz in Niedersachsen verabschiedet

Lücke: Neu zusammengesetzter Planungsausschuss muss jetzt seine Hausaufgaben machen

(lifePR) ( Berlin, )
Der niedersächsische Hartmannbund hat die Aufnahme der ärztlichen Körperschaften, Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen (KVN) und Ärztekammer Niedersachsen (ÄKN), mit beratender Stimme in den Krankenhausplanungsausschuss des Landes begrüßt.

Der Verbandsvorsitzende, Dr. Bernd Lücke, verbindet mit der Aufnahme von KVN und ÄKN in den Planungsausschuss die Hoffnung, dass nun wieder der Bedarf an medizinischen Leistungen der Bevölkerung im Mittelpunkt der Entscheidungen für die niedersächsische Krankenhauslandschaft steht und nicht politische Egoismen. "Mit Blick auf die Studien, wonach rund drei Viertel aller Krankenhäuser (in Deutschland) Probleme hätten, offene Arztstellen zu besetzen, sind jetzt alle Beteiligten im Planungsausschuss gefordert, die Krankenhauslandschaft in Niedersachsen zum Wohle der Patienten zukunftsweisend zu gestalten", so der Vorsitzende des Hartmannbundes in Niedersachsen. Bei vielfach unbesetzten Arztstellen und einer schlechten Bettenauslastung müsse nun endlich konsequent über die Zusammenlegung von Krankenhäusern diskutiert werden. Diese würde ausdrücklich den Patienten zu Gute kommen, da bei entsprechender Konzentration des vorhandenen Personals (Ärzte und Pflegekräfte) die Zuwendungszeit für den Patienten deutlich steigt. Gleichzeitig würden Kosten für Baukörper und Verwaltung gespart. "Wir sollten das Geld lieber in patientennahes Personal investieren statt in Beton. Dafür müssen dann aber auch die entsprechenden Regelungen bei der Krankenhausfinanzierung geschaffen werden", sagte Lücke. Der Hartmannbund in Niedersachsen fordert als Maßnahme gegen den eklatanten Ärztemangel an den Kliniken eine Erhöhung des Anfangsgehalts der Assistenzärzte auf 5.000 EUR.

"Krankenhäuser in Steinwurfnähe, die einzig und allein dem Kirchturmdenken von Politikern geschuldet sind, sind kein Qualitätsmerkmal für eine hochwertige medizinische Versorgung", so Lücke in Hannover abschließend.
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