Mittwoch, 17. Januar 2018


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Hartmannbund Nordrhein zum Patientenrechtegesetz und der Kritik der NRW-Gesundheitsministerin: "Gerade IGeL stärken Patientenrechte"

Berlin, (lifePR) - Die Vorsitzende des Hartmannbund-Landesverbandes Nordrhein Angelika Haus nimmt Stellung zur Kritik der NRW-Gesundheitsministerin hinsichtlich des Patientenrechtegesetzes.

"Jeder Arzt begrüßt es, Patienten zu helfen und zu behandeln, die selbstbewusst ihre Rechte und Pflichten in Anspruch nehmen können. Insofern ist das Patientenrechtegesetz durchaus ein wichtiger Beitrag für ein klares und starkes Arzt-Patienten-Verhältnis", so die HB-Landeschefin.

Der Hartmannbund-Landesverband Nordrhein widerspricht aber der NRWGesundheitsministerin in ihrer Auffassung, dass Patienten im Hinblick auf "individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL)" schutzbedürftig seien.

"Die individuellen Gesundheitsleistungen unterstützen und stärken unsere Patienten mit ihren Rechten geradezu", stellt Angelika Haus fest, "denn so werden Patienten nicht nur unter den vorgegebenen wirtschaftlichen Bedingungen des SGB V "zweckmäßig, ausreichend und notwendig" auf Diagnostik-und Therapiemöglichkeiten aufmerksam gemacht."

Manche dieser häufig gescholtenen IGeL wurden inzwischen in den Leistungskatalog der Krankenkassen aufgenommen. Dies spricht, nach Auffassung des nordrheinischen Ärzteverbandes, ganz klar für die Daseinsberechtigung der individuellen Gesundheitsleistungen.

"Missbrauch oder unredliche Indikation und Durchführung von IGeL müssen weiterhin aufgespürt und geahndet werden", stellt die Vorsitzende des nordrheinischen Ärzteverbandes klar.

Angelika Haus: "Ich empfehle die zwischen KBV und BÄK abgestimmte und von vielen Verbänden - auch durch den Hartmannbund - gestützte, wirklich ausgezeichnete, neue Broschüre für Arzt und Patient, die der Aufklärung über und richtigen Anwendung von individuellen Gesundheitsleistungen dient."

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