Dienstag, 21. November 2017


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Hanns R. Neumann Stiftung setzt in Uganda neues Projekt für Kaffeefarmer mit der Benckiser Stiftung Zukunft um

Hamburg, (lifePR) - .


000 Kaffeefarmer werden bis Ende 2021 erreicht
Kleinbauern werden in guten landwirtschaftlichen Praktiken trainiert
Ziele: Signifikante Steigerung der Erträge und damit der Einkommen


Gute landwirtschaftliche Praktiken, höhere Erträge, bessere Einkommen für Kaffee produzierende Kleinbauern – mit diesen Zielen beginnt die Hanns R. Neumann Stiftung im Rahmen eines Programms der Benckiser Stiftung Zukunft die Umsetzung eines neuen Projekts in Uganda.

„In dem Projekt werden 30.000 Kleinbauern sukzessive durch ein intensives Trainingsprogramm ausgebildet. Das Programm ist so gestaltet, dass sie die erlernten Praktiken unmittelbar auf ihren Farmen umsetzen können”, sagt Jorge Tiemeier, Projektleiter bei der Hanns R. Neumann Stiftung in Hamburg. In Gruppen unterteilt wird den Bauern durch Austausch, Beobachtung, praktische Übungen und Experimente landwirtschaftliches Know-How vermittelt. „Wir arbeiten auf Dorfebene mit Trainern, die ausgewählte Bauern als Multiplikatoren, sogenannte Contact Farmer, ausbilden und coachen. Individuelle Farmbesuche ergänzen die Trainings, um zur Anwendung zu motivieren und beobachtete Probleme im Ausbildungsprogramm zu berücksichtigen“, erklärt Stefan Cognigni, Landesmanager der HRNS in Uganda.

Die empfohlenen landwirtschaftlichen Praktiken werden von den Bauern selbst zunächst auf Demonstrationsflächen  angewandt, um die Vorteile und Kostenersparnis vergleichen zu können. „Dazu lernen sie zum Beispiel Maßnahmen zur Bodenverbesserung, Schädlingsbekämpfung und effektiven Pflanzenschnitt“, erklärt Cognigni. Ziel ist eine Erhöhung der Erträge um mindestens 50 Prozent. Zusätzlich erhalten die Farmer betriebswirtschaftliche Schulungen, um ihre landwirtschaftlichen Kleinbetriebe besser führen zu können. Das Projekt beginnt in den Regionen Kiboga und Kibale. Dort stellt Kaffee eine Haupteinkommensquelle für die Bevölkerung dar. Eine ebenso große Gruppe an Farmern wird in einem parallel laufenden Projekt von TechnoServe trainiert.

Uganda spielt insbesondere bei der Robusta-Produktion weltweit eine wichtige Rolle. Jedoch leben viele der rund 1,7 Millionen Kleinbauern im Land noch in Armut. Die Ergebnisse dieses Programms der Benckiser Stiftung Zukunft werden durch Wissenschaftler der Harvard University und des IFPRI evaluiert, mit dem Ziel zu lernen, wie die Situation von Kleinbauern am wirksamsten verbessert werden kann.

In Uganda setzt die HRNS seit 12 Jahren Projekte mit Kaffeebauern und ihren Familien um und hat bisher mehr als 50.000 Haushalte erreicht. Weltweit ist die HRNS in zahlreichen Kaffee produzierenden Ländern aktiv. Im Fokus steht die Professionalisierung von Bauern und der Aufbau von modernen Farmerorganisationen. Weitere zentrale Arbeitsschwerpunkte sind der Klimawandel, die Förderung von Jugendlichen und ein Gender-Ansatz, der auf die Stärkung der Familien abzielt.

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