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Pressemitteilung BoxID: 208020 (Handwerkskammer Wiesbaden)
  • Handwerkskammer Wiesbaden
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Mehr Handwerksbetriebe im Wiesbadener Kammerbezirk

24.686 Handwerksbetriebe in Ober-, West- und MIttelhessen

(lifePR) (Wiesbaden, ) Die Zahl der Handwerksbetriebe im Bezirk der Handwerkskammer Wiesbaden hat im Jahr 2010 um 1,2 Prozent zugenommen. Nach Angaben von Kammerhauptgeschäftsführer Harald Brandes waren am 1. Januar 2011 insgesamt 24.686 Betriebe in die Handwerksrolle eingetragen. Dies entspreche einem Zuwachs von 295 Betrieben. "Den größten Anteil an diesem Zuwachs hatten mit 412 Betrieben die zulassungsfreien Handwerke," so Brandes. Zwischen den einzelnen Bereichen gebe es allerdings erhebliche Unterschiede.

Während die zulassungsfreien Handwerke einen Zuwachs von 412 Betrieben zu verzeichnen hätten, sei die Betriebszahl bei den zulassungspflichtigen Handwerken, in denen die Meisterprüfung Voraussetzung für das selbständige Führen eines Handwerksbetriebes ist, sei um 0,8 Prozent oder 121 Betriebe gesunken. Die Anzahl der Betriebe in den handwerksähnlichen Gewerken sei mit einem Zuwachs von 0,1 Prozent bzw. 4 Betrieben stabil geblieben

Anstieg bei den zulassungsfreien Handwerken

Der Anstieg bei den zulassungsfreien Handwerken, die ohne jeglichen handwerklichen Qualifikationsnachweis ausgeübt werden dürfen, konzentriere sich im wesentlichen auf drei Handwerke. Das Fliesen-, Platten- und Mosaiklegerhandwerk (+140 Betriebe) weise das größte Positivsaldo aus, das Raumausstatterhandwerk (+115) rangiere an zweiter Stelle, das Gebäudereinigerhandwerk (+79) an dritter Stelle.

Zuwächse bei Betrieben mit Inhabern aus den EU-Beitrittsländern

Die Zahl der Neugründungen von Betrieben mit Inhabern aus den EU-Beitrittsländern habe sich nach Aussage des Kammerhauptgeschäftsführers weiter erhöht. Zum Jahresanfang 2011 seien 1.954 Betriebe (entspricht 7,9 Prozent aller Betriebe) von Inhabern aus den EU-Beitrittsländern geführt worden. Ein Jahr zuvor waren es erst 1.684 Betriebe. Allein im Fliesen-, Platten- und Mosaiklegerhandwerk würden über 46 Prozent der Betriebe von Inhabern aus den EU-Beitrittsländern geführt.