Gute Chance für kleine Handwerksbetriebe

Zugang zu 'Kapital für Kleinunternehmen' verbessert

(lifePR) ( Wiesbaden, )
Die Einstiegsvoraussetzungen für den vom hessischen Handwerk initiierten Kapitalfonds für Kleinunternehmen wurden verbessert. "Jetzt können die Betriebe unterstützt durch ihre Hausbank richtig durchstarten", bewertete der Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft der Hessischen Handwerkskammern (ARGE), Harald Brandes die Entscheidung der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank), die Zugangskriterien zu dem Kapitalfonds zu lockern.

Bisher sei das Programm nur schwer in Fahrt gekommen, da Betriebe mit einem besseren Rating häufig auch direkt Geld von ihrer Hausbank bekämen und die schlechteren, die aber genau Zielgruppe dieses Programms sein sollten, ausgeschlossen wurden.

"Das hat sich nun zum Glück geändert", so Brandes. Bisher habe die schwache Eigenkapitaldecke das Rating nach unten gezogen. Durch das Programm 'Kapital für Kleinunternehmen' bekommen nun gerade kleine hessische Unternehmen gute Chancen, eigenkapitalähnliche Mittel von bis zu 75.000 Euro zu erhalten, die das Rating der Betriebe zum Teil massiv verbessern: "Die Banken dürfen nun in einer Waswärewenn-Rechnung das Rating nach Inanspruchnahme des Programms errechnen. Es gibt also keinen Grund mehr, die Eigenkapitalschwächeren von der Nutzung des Programms auszuschließen."

Brandes zufolge bewillige die WIBank die entsprechenden Anträge, die von den Hausbanken für die Betriebe eingereicht werden, schnell und unbürokratisch.

"Wenn Handwerkbetriebe Probleme haben, ihre Daten und Businesspläne aufzubereiten, werden sie kompetent und kostenfrei von den betriebswirtschaftlichen Beratern der Handwerkskammern unterstützt", informierte der ARGE-Geschäftsführer weiter.

Jetzt müssten nur noch alle Hausbanken das neue Landesprogramm den Betrieben flächendeckend anbieten. Die WIBank habe die Verbesserung der Zugangskriterien allen Banken mitgeteilt, "aber leider kennen noch nicht alle Bankberater das Programm und die neuen Zugangskriterien." Dies sei umso ärgerlicher, da in den Richtlinien eine starke Rolle der Hausbanken, nicht nur als beantragende Stelle, sondern auch mit einer zusätzlichen Darlehensgewährung gefragt sei, so Brandes abschließend.
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