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Pressemitteilung BoxID: 207218 (Handwerkskammer Wiesbaden)
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Demografischer Wandel als Chance für das Historische Erbe

Repp: Denkmalpflege als integrierenden Faktor nutzen

(lifePR) (Wiesbaden, ) Der demografische Wandel ist ein gesamtgesellschaftlicher Prozess, der auch Auswirkungen auf das historische bauliche Erbe hat." Zu dieser Einschätzung kommt Kammerpräsident Klaus Repp, der deutlich macht, dass die Denkmalpflege im Prozess des Schrumpfens von Städten und Dörfern als integrierender Faktor wirken könne. Repp zufolge seien alle Akteure in Bund, Ländern und Gemeinden aufgerufen, nachhaltige Lösungen zur Erhaltung und Weiterentwicklung des historischen Baubestandes zu entwickeln und sich aktiv in deren Umsetzung einzubringen.

Städtebaufördermittel erhalten

Repp warb in diesem Zusammenhang dafür, den Umfang der Städtebaufördermittel uneingeschränkt zu erhalten. Es gelte, den konstruktiven und integrierten Ansatz der Städtebauförderung einschließlich des elementaren Standortfaktors Denkmalpflege zu verstärken. "Jeder in den Städtebau investierte Euro zahlt sich mehrfach aus und zieht ein Vielfaches an privaten, kommunalen und gewerblichen Investitionen nach sich", so Repp. Davon würden Kommunen, Bevölkerung, Umwelt und Handwerk gleichermaßen profitieren.

Erhalt und Pflege des kulturellen Erbes

Die Erhaltung und Pflege unseres kulturellen Erbes stelle sowohl wirtschaftlich als auch ökologisch eine wichtige Aufgabe dar. Das steigende Interesse an der Erhaltung und Nutzung historischer Bausubstanz, die zunehmenden umweltbedingten Zerstörungen und das immer knapper werdende Bauland würden das verstärkte Engagement des Handwerks in der Altbauerhaltung und Denkmalpflege fordern. "Handwerker haben die heutigen Baudenkmale geschaffen und sind nach wie vor die Fachleute bei Erhaltung, Sanierung, Umnutzung und Restaurierung", meinte der Kammerpräsident.

Repp forderte ein konsequentes Ausrichten auf die Innenentwicklung der Städte und Gemeinden, um deren Denkmalbestand zu bewahren. Außerdem gelte es, die kommunalen Akteure stärken mit einzubeziehen, wenn es um den künftigen Umgang mit den ermittelten Denkmalwerten gehe.