Mittwoch, 22. November 2017


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Kulturelle Vielfalt im Betrieb

Vierter Deutscher Diversity-Tag regt zum Austausch in der Handwerkskammer Lübeck an

Lübeck, (lifePR) - Einmal jährlich ruft die „Charta der Vielfalt“ zum bundesweiten Diversity-Tag auf. An diesem Aktionstag rücken Unternehmen und Institutionen den Vielfaltsgedanken in den Fokus.

Das taten auch das Forum für Migrantinnen und Migranten der Hansestadt Lübeck, das Projekt „Handwerk ist interkulturell“ der Handwerkskammer Lübeck sowie die „Interkulturelle Öffnung“ des Diakonischen Werks Hamburg-West/Südholstein. Anlässlich dieses Tages luden sie Betriebe und Interessierte unter dem Motto „Kulturelle Vielfalt in der Belegschaft“ in die Räume der Handwerkskammer Lübeck ein.

„Unsere Gesellschaft und die Wirtschaftswelt werden zunehmend vielfältiger: Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen, buntere Belegschaften, verschiedenste Herausforderungen im Betrieb. All dies erfordert eine entsprechende Einstellung und besondere Kompetenzen. Aus diesem Grund haben wir die heutige Veranstaltung organisiert“, erklärt Sabine Bruhns, Fachberaterin des Projekts „Handwerk ist interkulturell“.

Im Rahmen Ihres Projektes berät Sabine Bruhns sowohl Betriebe als auch Flüchtlinge: „Mit internationalen Projekten wie ‚Moin España‘ oder auch den ‚Willkommenslotsen‘ bietet die Handwerkskammer ein breites Portfolio mit international ausgerichteten Mitarbeitern an. Ob es beratende Hilfen bei Ausbildungsplatz- oder Arbeitssuche sind, Unterstützung beim Anerkennungsverfahren von ausländischen Schul- und Berufsabschlüssen oder die Belegung eines Sprachkurses, zielgebend ist für uns immer die Integration.“

Begrüßt wurden die Gäste von Spyridon Aslanidis, erster Vorsitzender des Forums für Migrantinnen und Migranten in der Hansestadt Lübeck: „Wir setzen uns gemeinsam heute hier für eine Kultur der Vielfalt ein: Toleranz, Chancengerechtigkeit, Offenheit und Wertschätzung sollen in der Wirtschaft und auf dem Arbeitsmarkt selbstverständlich sein. Das ist gut für die Menschen, für die Unternehmen und stärkt den Wirtschaftsstrandort Lübeck."

Die zentrale Frage des Nachmittags lautete: „Was ist wichtig, was wird schon getan und was muss noch getan werden?“ Gemeinsam mit Referent Tim Riedel, international tätiger Personalrecruiter und Geschäftsführer von „Interpool“ in Berlin, ging es um das Konkrete und das Praktische, das in einem Workshop ausgearbeitet wurde. In einer anschließenden Podiumsdiskussion, an der u.a. Anja Modereger, die pädagogische Leiterin der UKSH Akademie in Kiel, teilnahm, wurden unterschiedliche Aspekte erleuchtet und mit verschiedenen Sichtweisen zur Weiterentwicklung der Sache „Vielfalt“ beigetragen.

Barbara Heyken, vom Projekt „Interkulturelle Öffnung“ des Diakonischen Werks Hamburg-West/Südholstein und Mitorganisatorin der Veranstaltung, äußerte sich am Ende des Tages zufrieden: „Es war eine sehr lebendige Veranstaltung, die neue Impulse gegeben hat und Raum bot für Fragen und Austausch in entspannter Atmosphäre. Wir danken allen MitorganisatorInnen und Mitwirkenden für Ihre wertvollen Beiträge und freuen uns, dass viele der Teilnehmenden den Nachmittag durch ihre weiterführenden Fragen bereichert haben. Das Projekt Interkulturelle Öffnung steht für weiteren Austausch und Beratung natürlich auch künftig zur Verfügung“

Die „Charta der Vielfalt“ ist eine Unternehmensinitiative zur Förderung von Vielfalt in Unternehmen und Institutionen. Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel ist Schirmherrin. Die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Aydan Özoğuz, unterstützt die Initiative. Träger der Initiative ist seit 2010 der gemeinnützige Verein Charta der Vielfalt e.V.

Die Initiative will die Anerkennung, Wertschätzung und Einbeziehung von Vielfalt in der Unternehmenskultur in Deutschland voranbringen. Organisationen sollen ein Arbeitsumfeld schaffen, das frei von Vorurteilen ist. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen Wertschätzung erfahren – unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und Identität.

Die Charta der Vielfalt wurde von Daimler, der BP Europa SE, der Deutschen Bank und der Deutschen Telekom im Dezember 2006 ins Leben gerufen. Mehr als 2.250 Unternehmen und öffentliche Einrichtungen haben die Charta der Vielfalt bereits unterzeichnet und kontinuierlich kommen neue hinzu.

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