Meisterausbildung sichert Wirtschafts- und Beschäftigungswachstum

405 neue Meister-Absolventen im Jahr 2011 im Kammerbezirk

(lifePR) ( Dresden, )
Mit 405 Absolventen - darunter 43 Frauen - blieb die Zahl der Meister-Abschlüsse im Kammerbezirk Dresden im Vergleich zum Vorjahr (411/davon 48 Frauen) konstant. Die Absolventen kamen aus der gesamten Bundesrepublik, die meisten jedoch aus Sachsen. Mit fast 92 Prozent ist der überwiegende Teil der neuen Meisterinnen und Meister den zulassungspflichtigen Handwerken zuzuordnen, also denen, für deren selbstständige Ausübung der Meistertitel vorgeschrieben (Pflicht) ist.

Spitzenreiter in der Meisterausbildung im Handwerkskammerbezirk Dresden waren auch in 2011 die Kraftfahrzeugtechniker mit 78 Absolventen (2010: 92), abermals gefolgt von den Bäckern mit 40 neuen Meisterinnen und Meistern (2010: 52) und den Elektrotechnikern mit 38 Absolventen (2010: 28).

Die wenigsten Absolventen verzeichneten die Gebäudereiniger mit fünf Teilnehmern und die Fliesen-, Platten- und Mosaikleger sowie die Damen- und Herrenschneider mit jeweils einem Absolventen.

Die neuen Meisterinnen und Meister werden immer jünger, denn zahlreiche junge Leute nutzen die Möglichkeit, unmittelbar nach dem Gesellenabschluss ein Meisterstudium aufzusatteln. Im vergangenen Jahr war der jüngste Absolvent kein Sachse, sondern ein Bäcker aus Gundelsheim (Bayern) im jugendlichen Alter von 20 Jahren. Der jüngste sächsische Absolvent war ein 21-jähriger Dachdecker aus Niesky (Landkreis Görlitz). Der älteste war bereits 50 Jahre alt, ein Kraftfahrzeugtechniker aus Lückendorf (Landkreis Görlitz).

Die Meisterbetriebe sind ein wichtiges Standbein für das Handwerk und dessen Wirtschaftskraft und Innovationsgeist. "Die Meisterausbildung gilt als solide Grundlage für die selbstständige Existenz im Handwerk", sagt Claus Dittrich, Präsident der Handwerkskammer Dresden. "Die Meisterausbildung sichert die Qualität im Handwerk, aber auch Beschäftigung und Wachstum für die sächsische Wirtschaft", so Dittrich weiter.

Für 2012 wird im Kammerbezirk Dresden eine konstant bleibende Zahl neuer Meister-Absolventen erwartet. Schätzungen gehen von 400 bis 450 neuen Meisterinnen und Meistern aus.

Insgesamt wurden seit 1990 im Kammerbezirk Dresden rund 14.200 Handwerksmeisterinnen und -meister ausgebildet.
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