Sonntag, 28. Mai 2017


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Handwerkskammer Dresden bietet Staatsregierung Dialog an

Handwerk benötigt unternehmensnahe Verwaltung

(lifePR) (Dresden, ) Die sächsische Koalitionsregierung von CDU und FDP hat für das kommende Jahr die Errichtung einer Landesdirektion für ganz Sachsen vorgesehen. Angedacht ist die Zusammenführung der drei bestehenden Behörden. Im Diskussionsprozess um den möglichen Standort werden unterschiedliche Kriterien angeführt: unter anderem die Dichte von Verwaltungsarbeitsplätzen in einzelnen Regionen sowie die Gesamtverteilung von Behörden über den Freistaat.

Die Handwerkskammer Dresden sieht sich vor diesem Hintergrund in der Pflicht, die Interessen ihrer 22.000 Mitgliedsbetriebe zu vertreten. Die Verwaltungsstrukturen müssen an die demografische Entwicklung und künftige wirtschaftliche Leistungskraft der öffentlichen Haushalte angepasst werden. Zwingendes Kriterium für eine funktionierende Verwaltung ist allerdings die Nähe zu den Unternehmen und die Effizienz der Abläufe.

"Bevor jedoch Standortentscheidungen fallen, müssten Berührungspunkte und Schnittstellen zu den weiteren Akteuren definiert werden - erst dann sollte die Entscheidung zum Sitz und den Regionalstrukturen in Sachen Landesdirektion wie auch anderer behördlicher Institutionen getroffen werden", appelliert der Präsident der Handwerkskammer Dresden Claus Dittrich an die Staatsregierung. Bestandsdenken und Proporzlösungen brächten uns nicht weiter.

Jedes Unternehmen - ob in Handwerk oder Industrie - definiere zunächst Funktionalität und Qualitätskriterien. Erst dann würde über den Ort der tatsächlichen Leistungserbringung befunden.

Die Handwerkskammer Dresden hat im Prozess der letzten Verwaltungsreform mitgewirkt und bietet an, diese Erfahrungen zum Bedarf der Wirtschaft ergebnisorientiert in die aktuellen Diskussionen einzubringen.

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