Handwerk fordert Aufwertung der Gesellen- und Facharbeiterabschlüsse

Vollversammlung der Handwerkskammer Dresden

(lifePR) ( Dresden, )
Kulturpalast platzt aus den Nähten-Absolventen Die Vollversammlung der Handwerkskammer Dresden fo erdrehrat letienne MeisÜberarbeitung der Pläne zum sogenannten "Deutschen Qualifikationsrahmen" durch die Kultusministerkonferenz. Auf Ablehnung bei der Vollversammlung stößt insbesondere die starre Haltung der deutschen Kultusminister, das Abitur höher einzustufen als die Gesellen- und Facharbeiterabschlüsse. Claus Dittrich, Präsident der Handwerkskammer Dresden: "Diese Haltung der Kultusminister ist weder inhaltlich noch bildungspolitisch nachvollziehbar."

Gesellen- und Facharbeiterabschlüsse sind nach Auffassung der Vollversammlung der Handwerkskammer Dresden die Voraussetzungen zur Ausübung eines qualifizierten Berufes. Das Abitur hingegen befähigt lediglich zur Aufnahme eines Hochschulstudiums oder einer Berufsausbildung. Gesellen- und Facharbeiterabschlüsse müssen deshalb mindestens auf dieselbe Stufe wie das Abitur. Die Vollversammlung der Handwerkskammer Dresden appelliert an die sächsische Staatsregierung, sich im Sinne des Handwerks und der gewerblichen Wirtschaft zu positionieren. Kammerpräsident Dittrich: "Es ist nicht nachvollziehbar, warum ausgerechnet in Deutschland die Vorzüge der dualen Ausbildung nicht wahrgenommen und im 'Deutschen Qualifikationsrahmen'" nicht berücksichtigt werden.

Im "Deutschen Qualifikationsrahmen" sollen die jeweiligen Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kompetenzen einer Person in einem europaweit vergleichbaren achtstufigen Qualifikationsrahmen abgebildet werden - von Niveaustufe eins (Erfüllung einfacher Anforderungen) bis Niveaustufe acht (Fähigkeit zu eigenständiger wissenschaftlicher Arbeit, in der Regel nachgewiesen durch Promotion).
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