Handwerk begrüßt Aufwertung des Meisterbriefes

(lifePR) ( Kiel, )
Für den Wirtschaftsverband Handwerk Schleswig-Holstein e.V. ist die gestern von Bund, Ländern und Sozialpartnern getroffene Entscheidung, den Handwerksmeister und den Hochschulabschluss Bachelor auf eine gleichwertige Ebene zu stellen, genau richtig. "Diese kluge und richtungweisende Einigung besagt, dass die handwerklich-berufliche Ausbildung und die akademische Ausbildung jetzt auf einer gemeinsamen Ebene angesiedelt sind", so Ulrich Mietschke, Präsident von Handwerk Schleswig-Holstein.

Mietschke ergänzt: "Wir freuen uns sehr, dass die große Bedeutung und das hohe Niveau der Meisterausbildung in Deutschland nunmehr einem akademischen Abschluss gleichgesetzt werden." Im Zuge der vor rund zwei Jahren begonnenen Imagekampagne des Handwerks im Werben um den Nachwuchs könne dies ein wichtiger und hilfreicher Baustein sein. "Das Handwerk erlebt seit geraumer Zeit einen Wandel, denn die Anforderungen an Auszubildende und Mitarbeiter sind immer größer geworden, vor allem im theoretischen Bereich. Dies ist jedoch noch nicht überall angekommen", so Mietschke.

Zugleich sei diese Entscheidung ein weiteres Argument dafür, dass jeder in Deutschland sich auch ohne hochschulische Bildung eine bessere berufliche Perspektive schaffen könne. "Das Handwerk hat stets gut zu tun und bietet jedem, der das will, ideale Rahmenbedingungen für Erfolg im Beruf - eben auch auf einem höheren Level", erklärt Ulrich Mietschke, selbst Handwerksmeister.

Hintergrund: Bei einem Spitzengespräch am gestrigen Dienstag in Berlin wurden der deutsche Handwerksmeister und der Bachelorabschluss gemeinsam auf Niveaustufe 6 des Deutschen Qualifikationsrahmens für lebenslanges Lernen (DQR) eingeordnet; darüber gibt es nur noch auf der gemeinsamen 7. Stufe die Qualifikationen der dritten Aufstiegsfortbildungsebene und den Hochschul-Master sowie auf der 8. Stufe die Dissertation.
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