Kraftort Konzertsaal

Musik wieder live hören, sehen, fühlen: Mit einem opulenten Saisonprogramm 2021/22 knüpft die Elbphilharmonie Hamburg an vorpandemische Zeiten an

(lifePR) ( Hamburg, )
Mit der Aussicht auf eine Vielzahl starker Glücksmomente beim Erleben erstklassiger live gespielter Musik lädt die Elbphilharmonie die ästhetisch-künstlerischen Energiereserven der Hamburgerinnen und Hamburger und all ihrer Gäste von nah und fern wieder auf. In seiner Opulenz und Qualität knüpft das Programm der Saison 2021/22 an vorpandemische Zeiten an. Große Namen wie Esa-Pekka Salonen, Teodor Currentzis, Sir Simon Rattle, Mirga Gražinytė-Tyla, Valery Gergiev, Semyon Bychkov, Andris Nelsons oder Daniel Barenboim entfachen die Vorfreude auf die Rückkehr zu einem reichhaltigen Konzertleben ebenso wie das Versprechen auf umfassende Begegnungen mit Musik von Komponisten wie Sibelius, Strauss, Mozart, Schumann, Beethoven oder Hanns Eisler. Anoushka Shankar, Max Richter und John Zorn sind jeweils »Elbphilharmonie Reflektor«-Festivals gewidmet. Zur Eröffnung der Saison am 1. September, die HamburgMusik und der NDR erneut gemeinsam feiern, hat das NDR Elbphilharmonie Orchester unter seinem Chefdirigenten Alan Gilbert den Star-Cellisten Yo-Yo Ma zu Gast. – Da die Pandemie noch nicht vollständig gebannt ist, kann das Publikum seine Ticketwünsche ohne Risiko auf dem Bestellweg anmelden. Bestellungen für einen Großteil der Konzerte werden ab 15. Juni unter www.elbphilharmonie.de entgegengenommen. 

Nordisch by nature

Seit ihrer Eröffnung bereitet die Elbphilharmonie besonders gern Musikerpersönlichkeiten die Bühne, die zugleich Komponisten und Dirigenten sind. Nach Jörg Widmann, Peter Eötvös oder George Benjamin richtet sich das Rampenlicht diesmal auf den Finnen Esa-Pekka Salonen, und das gleich über zwei Spielzeiten hinweg. In drei Konzertprogrammen mit dem NDR Elbphilharmonie Orchester im Lauf des Januars erklingen großorchestrale Werke Salonens: »Wing on Wing« (Leitung: Alan Gilbert), zur Eröffnung der Disney Hall in Los Angeles bestellt und dort uraufgeführt, »Gemini«, zu dem sich Salonen von einem Grunge-Beat inspirieren ließ, sowie »Karawane«, eine Hommage an den Dadaismus (beide Konzerte leitet Salonen selbst). Nicolas Altstaedt, Stammgast in Elbphilharmonie und Laeiszhalle, spielt im März mit der Jungen Deutschen Philharmonie Salonens Violoncellokonzert (Leitung: Dima Slobodeniouk). In der Saison 2022/23 dann führt Salonen das San Francisco Symphony, dessen künstlerische Leitung er kürzlich übernommen hat, zum nachgeholten Debüt in die Elbphilharmonie, das wegen der Pandemie verschoben werden musste.

Um die Monatswende Mai/Juni kommt skandinavisch-sinfonische Power in Reinkultur in den Großen Saal: Drei Abende hintereinander dirigiert der finnische Senkrechtstarter Klaus Mäkelä, dann 26 Jahre alt und bereits seit 2018 fest mit dem Oslo Philharmonic verbunden, ausschließlich Sibelius. Und zwar alle seine sieben Sinfonien ­– ein Zyklus, den man auf deutschen Spielplänen nur selten findet.

Mozart, Beethoven und Strauss

Mit dem norwegischen Pianisten Leif Ove Andsnes kehrt ein weiterer hoch geschätzter Skandinavier in die Elbphilharmonie zurück. Unter dem Titel »Mozart Momentum 1785/86« führt er mit dem Mahler Chamber Orchestra und der Sopranistin Christiane Karg im November Werke aus Mozarts überaus produktiven Wiener Jahren auf. Dazu zählen neben vier der großen Klavierkonzerte auch Kammermusik, eine Konzertarie, Lieder sowie die Prager Sinfonie. 

Im dritten Anlauf soll nun auch endlich der Beethoven-Zyklus des katalanischen Alte-Musik-Zauberers Jordi Savall und seines Orchesters Le Concert des Nations Wirklichkeit werden, der seit der Saison 2019/20 diversen Verschiebungen durch Corona ausgesetzt war. An zwei Sonntagen im Oktober erklingen immerhin sechs der neun Sinfonien Beethovens, mehr lassen die Kalender der Künstler und der Laeiszhalle nicht zu, in der der Reigen auf Jordi Savalls besonderen Wunsch stattfindet.

Die fokussierte Beschäftigung mit Werkbündelungen eines einzelnen Komponisten erweist sich für Dirigenten immer wieder als fruchtbar. So hat sich etwa der lettische Pult-Star Andris Nelsons für die kommende Saison dem umfangreichen und überaus beliebten Oeuvre verschrieben, das Richard Strauss, einer der Großmeister des Musiktheaters, nicht für die Opernbühne, sondern fürs Konzertpodium geschrieben hat. In vier Konzerten im Mai blättert Nelsons einen Großteil der entsprechenden Partituren auf, wobei er der Herausforderung zu gleichen Teilen mit den beiden Orchestern begegnet, deren Chefdirigent er ist, dem Boston Symphony Orchestra und dem Gewandhausorchester. Beim ersten ist die Sopranistin Lise Davidsen für die »Vier letzten Lieder« mit von der Partie, bei den Leipzigern bringt Yuja Wang Exzellenz und Glamour in die Burleske für Klavier und Orchester. Diese Reihe präsentiert ProArte.

Warum ein Österreicher in Amerika eine »Deutsche Sinfonie« schreibt

Kaum eine Komponistenbiografie reflektiert so scharf die wechselvolle Geschichte und die kontrastierenden künstlerisch-politischen Bewegungen des 20. Jahrhunderts wie die Hanns Eislers. Wiener, Schönberg-Schüler, Haupt-Song-Lieferant Bertolt Brechts in Berlin, Kommunist, ins Exil gezwungen, in den USA von McCarthy verfolgt, als Komponist der DDR-Nationalhymne zu zweifelhaften Ehren gekommen: Die Vita Hanns Eislers bietet ausreichend Stoff für mehrere Künstlerleben. An einem langen Wochenende im späten November lädt die Elbphilharmonie nun dazu ein, sich mit der Klang- und Gedankenwelt dieses leidenschaftlichen, polemischen und poetischen Komponisten neu zu befassen. Über zwei Abende im Großen Saal hinweg präsentiert der Bariton Matthias Goerne vieles aus Eisler Liedschaffen, wobei er sich vom Ensemble Resonanz und tags darauf vom Pianisten Markus Hinterhäuser begleiten lässt, mit dem er am selben Ort vor drei Jahren bereits Schuberts »Winterreise« in der fantasievollen Szenerie von William Kentridge gesungen hat. Am Eröffnungsabend lotst der Dirigent Carlos Miguel Prieto das NDR Elbphilharmonie Orchester, den NDR Chor, den MDR-Rundfunkchor sowie ein Solistenquartett um Matthias Goerne durch die »Deutsche Sinfonie«, die Eisler im amerikanischen Exil begann und der er den Untertitel »Konzentrationslagersinfonie« gab. Sie wurde erst 1959 uraufgeführt und fiel noch viel gründlicher als Eislers Lieder im Westen rasch dem gezielten Vergessen anheim.

Czech it out, revisited

Galt ein augenzwinkernd »Czech it out!« genanntes Festival in der Saison 2017/18 der Kammermusik aus Böhmen und Mähren, so widmet sich die Tschechische Philharmonie unter der Leitung ihres neuen Chefdirigenten Semyon Bychkov bei einem über drei Abende ausgedehnten Gastspiel im März im Großen Saal einigen der bedeutendsten Orchesterwerke ihres Kulturkreises. Den Auftakt bildet Smetanas Zyklus »Má vlast«, aus dem die hierzulande so beliebte sinfonische Dichtung »Die Moldau« nur einen kleinen Teil bildet. Der zweite Abend gilt dem bei uns kaum je aufgeführten »Mysterium der Zeit« des tschechischen Komponisten Miloslav Kabeláč sowie Dvořáks Achter Sinfonie. Und zum Finale hat sich die Tschechische Philharmonie die Glagolitische Messe von Leoš Janáček aufgehoben, die Bychkovs Orchester mit dem Prague Philharmonic Choir und tschechischen Solisten zusammenbringt. Zuvor sind bei Martinůs Konzert für zwei Klaviere die Schwestern Katia und Marielle Labèque als Solistinnen zu hören.

Wiedersehen mit den glorreichen drei

Sie sind drei absolute Publikumslieblinge am Pult, auch in der Elbphilharmonie: Valery Gergiev, Teodor Currentzis und Sir Simon Rattle, und alle drei machen hier im Lauf der Saison mit mehreren Orchestern Station. Rattle, der Charismatiker aus Großbritannien, kommt kurz nach der Saisoneröffnung Anfang September zu einem ersten von insgesamt drei Gastspielen mit seinem London Symphony Orchestra und bringt in deren Verlauf neben Herzensstücken aus dem Repertoire von Bartók, Mahler, Dvořák, Sibelius oder Strawinsky auch Raritäten mit, etwa Musik des zu Unrecht nahezu vergessenen Österreichers Hans Rott oder das Violinkonzert (Solist: Roman Simović) des ungarisch-amerikanischen Komponisten Miklós Rózsa. Dessen Klangsprache dürfte Fans von Hollywood-Klassikern wie »Ben Hur« oder »El Cid«, zu denen Rózsa die Filmmusik schrieb, geläufiger sein als manchen Liebhabern der Klassik.

Mit der Staatskapelle Berlin, dem Chor der Staatsoper Unter den Linden Berlin und einem traumhaften Solistenquintett – Lucy Crowe, Anna Prohaska, Anna Lapkovskaja, Andrew Staples, Florian Boesch – stemmt Rattle die Aufführung eines seiner erklärten Lieblingsoratorien, »Das Paradies und die Peri« von Robert Schumann. Ebenfalls mit Andrew Staples und mit Magdalena Kožená als Solostimmen leitet Rattle das Chamber Orchestra of Europe durch Mahlers Lied von der Erde, ehe er seine diesjährige Serie als Gast am Haus mit der Aufführung von Richard Strauss‘ Spätwerk Metamorphosen beschließt – womöglich auch ein kleiner Gruß nach München, wo Sir Simon zur Saison 2023/24 als Chefdirigent das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks übernehmen wird.

Ebenfalls bereits im Eröffnungsmonat der Saison darf man sich auf die Rückkehr eines ungemein physisch agierenden großen Metaphysikers der Musik freuen: Der griechisch-russische Dirigent Teodor Currentzis hat sich diesmal für vier Termine angesagt. Zwei gestaltet er mit seinem Stammorchester MusicAeterna aus Perm, zwei mit dem SWR Symphonieorchester, das mit dem genialen Exzentriker als seinem Chefdirigenten seit nunmehr drei Spielzeiten eine anhaltend glückliche künstlerische Verbindung eingegangen ist. Zum ersten Gastspiel mit dem Stuttgarter Orchester hat Currentzis Yulianna Avdeeva als Klaviersolistin bei Prokofjews drittem Klavierkonzert ausgewählt, beim zweiten im April führt der Bratscher Antoine Tamestit ein neues Violakonzert von Marko Nikodijević auf. Ein weiteres neues Werk von Nikodijević soll beim ersten Besuch mit MusicAeterna im November erklingen, außerdem Schostakowitschs Vierte Sinfonie. Die Programme eines größer angelegten MusicAeterna-Gastspiels von Gründonnerstag bis Ostersonnabend werden später bekanntgegeben.

Sein Dirigentenstab ist so kurz wie ein Bleistift, die tiefere Bedeutung seiner Zeichengebung mit den unablässig in feinsten Nuancen schwirrenden Händen für gewöhnliche Sterbliche ein Rätsel. Doch die klanglichen Resultate, die Valery Gergiev damit bei seinen Münchner Philharmonikern oder dem Orchester des Mariinski-Theaters erzielt, lösen beim Publikum immer wieder größte Begeisterung aus. Bei zwei Konzerten Mitte Mai mit den Münchnern gibt es Schostakowitschs berühmte und historisch besonders bedeutsame Leningrader Sinfonie, Bruckners Neunte Sinfonie und das neue Violinkonzert von Thierry Escaich mit dem französischen Virtuosen Renaud Capuçon. Was Gergiev mit seinen St. Petersburger Musikern vom Mariinksi-Theater an den zwei Abenden in der Woche vor Ostern geben wird, ist noch nicht entschieden. Wohl aber, was er im Januar mit den Wiener Philharmonikern spielen wird, bei ihrem dann bereits zehnten Elbphilharmonie-Konzert: Ein reines Rachmaninow-Programm mit der Zweiten Sinfonie und dem Zweiten Klavierkonzert, gespielt von Denis Matsuev.

Wenn das Reisen wieder möglich ist

Internationale Spitzenorchester im vielfachen Dutzend, das war mit Eröffnung der Elbphilharmonie Standard geworden in Hamburg und wird es wieder werden, sofern das Virus diese Pläne nicht variantenreich vereitelt. Stellvertretend für die vielen Gastorchester aus dem Ausland sei das Orchestra del Maggio Musicale Fiorentino genannt, das ebenso wie der indische Maestro Zubin Mehta am Pult die Elbphilharmonie noch nie zuvor zum Klingen gebracht hat. Am letzten Oktoberwochenende gestalten sie zwei Abende mit großer sinfonischer Musik von Mahler, Bruckner und Schubert und begleiten die sensationelle Sopranistin Asmik Grigorian bei Alban Bergs Drei Bruchstücken aus »Wozzeck«. Vier Wochen später kommt das Swedish Radio Symphony Orchestra unter seinem Chefdirigenten Daniel Harding zu einem zweitägigen Gastspiel, am ersten Abend mit dem Bariton Christian Gerhaher in die Laeiszhalle, am zweiten mit Johanna Wallroth (Sopran) und der Geigerin Isabelle Faust in die Elbphilharmonie.

Fünfter Geburtstag

Na gut, bei Veröffentlichung des Saisonprogramms ist die Elbphilharmonie noch nicht mal viereinhalb. Am 11. Januar 2022 aber, mitten in der kommenden Saison, wird sie fünf Jahre alt. Das muss natürlich gefeiert werden. Wie schon beim eigentlichen Eröffnungsfestival mit einem Mix aus regionalen Stammkräften und internationalen Gästen. Die zwei Abende vor dem kalendarisch exakten Geburtstag bestreitet der Hamburgische Generalmusikdirektor Kent Nagano mit seinem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg. Auf dem Programm steht wiederum das Oratorium »Arche«, das Jörg Widmann zur Eröffnung der Elbphilharmonie dem Konzerthaus auf den Leib schrieb und das bei seiner Uraufführung am 13. Januar 2017 im Großen Saal Beifallsstürme sondergleichen auslöste.

Der Geburtstag selbst wird musikalisch vom Residenzorchester des Hauses gestaltet. Das NDR Elbphilharmonie Orchester präsentiert am 11. Januar unter Leitung seines Chefdirigenten Alan Gilbert »Wing on Wing« von Esa-Pekka Salonen mit den Schwestern Anu und Piia Komsi (Sopran). Mit »Tromba lontana« und »Short Ride in a Fast Machine« erklingen zwei Klassiker des US-Gegenwartskomponisten John Adams, und Widmungsträger Kirill Gerstein brilliert als Solist beim Klavierkonzert von Thomas Adès. Die Staatskapelle Berlin unter ihrem Chefdirigenten Daniel Barenboim gratuliert mit der Aufführung gleich aller vier Sinfonien Schumanns, auch Sir Simon Rattles zweitägiges Gastspiel mit dem London Symphony Orchestra ist Bestandteil der Geburtstagsfeierlichkeiten. Zur großen Sause gehören ebenfalls ein Konzert des Ensemble Resonanz mit Tabea Zimmermann, die Friedrich Cerhas Violakonzert spielt (Leitung: Emilio Pomàrico), ein Kammermusikabend mit Jordi Savall, schließlich ein Orgelsolokonzert mit der Titularorganistin der Elbphilharmonie Iveta Apkalna. Auch das Elbphilharmonie Publikumsorchester (Leitung: Michael Petermann) bereitet ein Geburtstagskonzert vor. Auftritte des Jazz-Meistergitarristen John Scofield und der Elektronik-Tüftlerin Suzanne Ciani zeigen die stilistische Offenheit gegenüber guter Musik egal welchen Genres, für die die Elbphilharmonie von Geburt an steht.

Früchte des Zorns

Mit einer Liste von nicht weniger als 14 Konzerten und einem Film antwortete der US-Komponist und Improvisator John Zorn auf die Einladung, einen »Elbphilharmonie Reflektor« in eigener Sache zu programmieren. Zorn, Intensitätsextremist und rastloser Schöpfer eines Musikkosmos, dessen einzelne Elemente stilistisch und energetisch manchmal so weit voneinander entfernt sind, dass man kaum glauben mag, dass sie ein und derselben menschlichen Fantasie entspringen, bietet an vier Tagen im März die ganze Bandbreite seines Schaffens auf. Rund 30 Musikerinnen und Musiker, die diesen ureigenen Zorn’schen Kosmos fröhlich mitbevölkern, realisieren für und mit ihm eine pulsierende Werkschau, die so kein zweites Mal auf der Erde zu erleben ist. Mit dabei sind u.a. Barbara Hannigan, das JACK Quartet, Bill Frisell, Joey Baron, John Medeski, Greg Cohen, Dave Douglas, Kenny Wollesen, Petra Haden, Carol Emanuel, Stephen Gosling und viele weitere von Zorn handverlesene Künstlerinnen und Künstler. Sie bringen lauter Facetten seines schillernden Oeuvres zwischen freier Improvisation, Heavy Metal, mittelalterlich anmutenden Gesängen und penibel auskomponierten Partituren zum Leuchten. Es wird krass, es wird laut, es wird zwischendurch auch unfassbar zart und ätherisch. Zum großen Finale stellt der an Altsaxofon und Orgel und manchmal an beidem zugleich improvisierende Musiker erstmals sein New Electric Masada genanntes neues Tentett auf die Bühne.

There will be Trumpets – und viel mehr Jazz

»There Won’t Be Trumpets« heißt ein Song von Stephen Sondheim aus einem alten Broadway-Musical. Das Jazzprogramm der neuen Elbphilharmonie-Saison verkehrt diese Aussage in ihr Gegenteil: Fünf Trompeterinnen und Trompeter geben dem Publikum zwischen November und Mai Gelegenheit, sich nach und nach auf den Stand dessen zu bringen, was die Kunst der Improvisation auf diesem kardinalen Instrument des Jazz heute zu bieten hat. Der Altmeister und Freigeist Enrico Rava stellt noch die Verbindung zur ersten Generation nach Miles Davis her – dem Zentralgestirn aller Jazztrompeter bis auf den heutigen Tag. Die übrigen vier – Ambrose Akinmusire, Avishai Cohen, Jaimie Branch und Laura Jurd – zeigen mit ihren Bands ganz unterschiedliche Spielweisen und Ausdruckformen des Jazz, wie er heute neu entsteht und gespielt wird. Alle fünf Acts sind auf ihre Art unverwechselbar, kraftvoll und faszinierend.

Jazz, der im Großen Saal der Elbphilharmonie gerade richtig aufgehoben ist, kommt diesmal ausschließlich aus den USA: Die großartige junge Sängerin Cécile McLorin Salvant bringt im November zu ihrem zweiten Besuch in der Elbphilharmonie ihr neues Quintett mit. Nach langen Jahren zähen Ringens und Hoffens ist es endlich mit europaweit vereinten Kräften gelungen, das sensationelle Maria Schneider Orchestra Ende Januar zum einzigen Deutschland-Termin ihrer Tournee nach Hamburg zu holen. Das seit bald 30 Jahren existierende Orchester gilt als eines der allerbesten in der großen, weiten Welt des Jazz. Für ihr jüngstes Album »Data Lords«, das auch das Programm der Tour abgibt, bekam Schneider in diesem Frühjahr gleich zwei Grammys. Das SFJAZZ Collective aus San Francisco holt mit Lizz Wright, der stimmlichen Riesensonne aus Georgia, im Juni seine wegen Corona verschobene Hommage an Joni Mitchell nach.

Auch die Ankündigung weiterer Highlights des US-Jazz wie das Duo Jason Moran & Christian McBride, das aus Top-Improvisatorinnen bestehende Sextett Artemis und eine Allstar-Band um Dave Liebman und Randy Brecker schürt die Vorfreude auf ein packendes und hochklassiges Jazzprogramm in der Elbphilharmonie. Natürlich geht auch »Jazz Piano«, die langjährige Reihe in der Laeiszhalle, mit fünf Konzerten in die nächste Runde. Mit ihren Trios gastieren Jacky Terrasson, Uri Caine, Vijay Iyer und Pablo Held, der außerdem den Gitarristen Nelson Veras mitbringt. Joey Calderazzo und John Patitucci improvisieren im Duo.

Alan Gilberts Fokus auf die USA

»America’s Age of Anxiety« lautet der Titel eines einwöchigen Festivals im Februar, das Alan Gilbert, Chefdirigent des NDR Elbphilharmonie Orchesters, kuratiert hat und mit seinen Musikerinnen und Musikern sowie internationalen Gästen in beide Säle der Elbphilharmonie bringt. Ausgangspunkt für ihn waren die musikalischen Reflexionen über die große Verunsicherung, die God’s Own Country kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs befiel und die auch in Leonard Bernsteins Zweiter Sinfonie zum Ausdruck kommt, der er den Namen »The Age of Anxiety« gab. Gleichzeitig bietet das Festival Gelegenheit, einige großartige Orchesterwerke von US-Komponisten des 20. Jahrhunderts aufzuführen ­– auch, aber nicht nur von den bekanntesten unter ihnen wie Aaron Copland, Charles Ives, Leonard Bernstein, John Cage, Elliot Carter oder John Adams. Mitwirkende sind auch das Ensemble Musikfabrik, der NDR Chor, der Geiger Leonidas Kavakos, der Pianist Jean-Yves Thibaudet und die Dirigentin Marin Alsop, die beim letzten Abend des Festivals am Pult des NDR Elbphilharmonie Orchesters steht.

Multiperspektivisches Porträt: Florian Boesch

Mit seinem ungemein fließenden, weichen, dabei klar akzentuierten Bassbariton zählt Florian Boesch weltweit zu den Besten seines Fachs. Nachdem er seit nunmehr über zehn Jahren immer mal wieder in unterschiedlichsten Programmen in Laeiszhalle und Elbphilharmonie zu erleben war, schien die Zeit reif für ein gewissermaßen kubistisches Porträt dieses klugen Sängers aus Österreich, der insbesondere als Liedgestalter und Oratoriensänger auf den Bühnen der Welt zu erleben ist. In fünf Konzerten spannt Boesch den Bogen seiner Kunst, von Bach-Kantaten mit Anna Prohaska und dem Alte-Musik-Spezialensemble Il Pomo d’Oro über Haydns Jahreszeiten in Bestbesetzung (Christina Landshamer, Ian Bostridge, Orchester des 18. Jahrhunderts, Nicolas Altstaedt) bis zu Schumanns Oratorium »Das Paradies und die Peri« mit Sir Simon Rattle. Ein Kammermusikabend wird derzeit noch programmiert. Zur Freude aller echten Kenner österreichischer Repertoire-Schmankerln ist ein Abend dem »Reisebuch aus den österreichischen Alpen« von Ernst Krenek gewidmet (Klavier: Malcolm Martineau). Es wird auch bei den Flachlandtirolern des Nordens helle Begeisterung auslösen. Schließlich stellt die Sektion Hamburg und Niederelbe e.V. mit über 20.000 Mitgliedern die fünftgrößte Gruppe im Deutschen Alpenverein.

Der Große Saal, ein Musiktheaterraum?

Schon die Architektur des Großen Saals ist eine Inszenierung für sich. Zur Instrumentalmusik, die hier überwiegend gespielt wird, treten immer wieder auch konzertante, manchmal auch szenische oder semikonzertante Opernaufführungen, die diesen so eigenwilligen, modernen, zeremoniellen Raum auf unterschiedlichste Art miteinbeziehen. Wunderbare Produktionen dieser Art in ebenso wundervollen Besetzungen sind für die kommende Saison angekündigt. Das City of Birmingham Symphony Orchestra unter Mirga Gražinytė-Tyla bringt im November mit Chor und feinen Solisten Janáčeks »Das schlaue Füchslein« auf die Bühne. Monteverdis »L‘Orfeo«, gewissermaßen die Mutter aller Opern, ist mit dem Ensemble Europa Galante und Solisten um den Tenor Ian Bostridge im Februar programmiert und im Mai »Der Freischütz«, von dem René Jacobs mit dem Freiburger Barockorchester, der Zürcher Sing-Akademie und passgenau ausgewählten Solistinnen und Solisten noch das letzte eventuell vorhandene Körnchen Staub pusten wird. Mit besonderer Spannung erwartet die Elbphilharmonie die Zusammenarbeit mit Calixto Bieto, der die Einrichtung von Bernd Alois Zimmermanns aufregender Oper »Die Soldaten« übernommen hat. Am Pult des Gürzenich-Orchesters Köln steht bei diesem inszenierten Konzert dessen Chefdirigent François-Xavier Roth.

Die Wiederkehr des immer Guten

So wie das Gebäude der Elbphilharmonie auf hunderten Pfählen im Schlick der Elbe sicher gegründet ist, baut das Programm jeder Konzertsaison auf die tragfähigen Säulen durchlaufender Zyklen und Konstanten. Die Klavier-Nerd-Reihe »Pianomania« präsentiert diesmal mit Saskia Giorgini, Federico Colli, Juan Pérez Floristán und Lucas Debargue eine Virtuosin und drei Virtuosen, die sich dem Oberthema Fantasien widmen. Die sieben namhaft besetzten Termine der Elektronik-Reihe »ePhil« – u.a. mit Daniel Brandt, Caterina Barbieri, David Grubbs & Jan St. Werner – finden nunmehr alle in der Elbphilharmonie statt. Auch die Reihe »Made in Hamburg«, die im September von der hoch gelobten Rapperin Haityi eröffnet wird, bietet wieder Spannendes aus hanseatischem Anbau auf.

Vielfältigen Kooperationen, etwa mit den drei großen Berufsorchestern der Stadt und mit der Hamburgischen Vereinigung von Freunden der Kammermusik, verdankt sich auch das hochkarätige und erstklassig besetzte Programm an Kammermusik mit über 25 Konzerten in beiden Häusern, in denen so tolle Konstellationen wie Patricia Kopatchinskaja/Sol Gabetta, Lisa Batiashvili/Gautier Capuçon/Jean-Yves Thibaudet oder das Danish String Quartet, das Belcea Quartet, das Quatuor Ébène oder das Jerusalem Quartet zu erleben sind, um nur einige zu nennen.

Auch Klavierabende gehören zur Grundausstattung des Konzertlebens, und sie sind wiederum mit attraktiven Namen und Programmen gespickt. So kommt Rudolf Buchbinder, der mit der Sächsischen Staatskapelle Dresden alle fünf Klavierkonzerte Beethovens spielt, auch allein mit seinem Diabelli-Projekt. Igor Levit, Jan Liesecki, Evgeni Koroliov, Grigory Sokolov oder die Pianistin Khatia Buniatishvili versenken sich ebenfalls solo in die 88 Tasten. Besondere Neugier weckt das Aufeinandertreffen von Jewgenij Kissin und Sir András Schiff. Die beiden großen Eigenbrötler am Klavier haben sich Duos von Mozart, Schumann, Dvořák und Smetana vorgenommen.

Lieder- und Arienabende versprechen ein Wiedersehen mit Top-Stars wie Rolando Villazón, Asmik Grigorian, Ian Bostridge, Julia Lezhneva, Daniel Behle oder Joyce DiDonato. Diana Damrau und Jonas Kaufmann mischen im April ihre betörenden Stimmen bei Liebesliedern von Schumann und Brahms in der Laeiszhalle (Klavier: Helmut Deutsch), an einem Juniabend mit Matthias Goerne sorgt der junge Klavier-Gott Daniil Trifonov als Klavierbegleiter bei Schumanns »Dichterliebe« und weiteren Liedern für leise Sensationen.

Reflektor-Künstler im Doppelpack: Max Richter, Anoushka Shankar

Ausreichend Raum für einen »Elbphilharmonie Reflektor« war beiden Künstlern schon in der vorigen Saison bereitet, doch der Lockdown ließ es nicht zu. Glücklicherweise können sowohl Max Richter als auch Anoushka Shankar ihre individuelle Auswahl an eigenen Kreationen und Gastbeiträgen stattdessen in der Saison 2021/22 präsentieren.

Zum Auftakt des Richter-Reflektors gibt es in der Nacht von 6. auf den 7. Oktober einen achtstündigen Livestream seines Werks »Sleep« aus der Elbphilharmonie, gespielt vom American Contemporary Music Ensemble. Solcherart inspiriert und gestärkt, startet Richters Gastspiel am Freitag darauf live mit »Recomposed: Vivaldi – The Four Seasons«. Seine fast schon legendäre, behutsame Übermalung der »Vier Jahreszeiten« wird vom Finnish Baroque Orchestra und der Geigerin Antti Tikkanen gespielt. Anschließend überlässt Richter weitgehend anderen Werken und anderen Künstlerinnen und Künstlern die Bühne. Er zeigt so vieles, das ihn selbst inspiriert, und stärkt damit sein künstlerisches Netzwerk. Seine Gäste sind etwa der Elektroniker Daniel Brandt, das Portico Quartet aus Großbritannien oder der US-Jazz-Pianist Jason Moran mit Christian McBride (Bass). Richter kombiniert eigene Werke mit Musik von Julius Eastman und bringt Stücke von Urmas Sisask, Caroline Shaw, Caleb Burhans oder Pamela Z mit, Komponistinnen und Komponisten, die hierzulande noch als Geheimtipp gelten. Eine begehbare audiovisuelle Installation gestaltet zeitgleich Max Richters Frau Yulia Mahr im Kaistudio. »Voices«, sein bewegendes, jüngstes Werk zu dem von vielen Stimmen gesprochenen Text der Erklärung der Menschenrechte, beschließt den Reflektor.

Die in London lebende Sitar-Virtuosin Anoushka Shankar konnte manches aus ihrem vollständig durchgeplanten Reflektor der vorigen Saison übernehmen, etwa die Aufführung des Stummfilms »Shiraz« mit der von ihr dazu komponierten Musik, die sie live mit einem Ensemble spielt. Auch die Live-Version ihres Albums »Love Letters« mit der Sängerin Alev Lenz und einer Band blieb erhalten, ebenso die Beiträge von Soumik Datta und Sarathy Korwar & Upaj Collective. An zwei ihrer vier Abende im November zeigt Shankar mit Darbietungen von Mythili Prakash und Aakash Odedra überdies zwei sehr unterschiedliche Formen des indischen Tanzes. Klassisch südindischer Gesang kommt von Aruna Sairam, klassisch nordindischer Gesang von Indrani Mukherjee. Hautnah erfahren lässt sich die Vielfalt und Lebendigkeit der Londoner Szene, in der musikalische Einflüsse des indischen Subkontinents allgegenwärtig sind, auch bei der Late Night mit der jungen Musikerin Bishi, die ihre Sitar elektrifiziert hat.

Sofortmedizin gegen Fernweh

Immer wieder Begegnungen mit Musik anderer europäischer sowie außereuropäischer Kulturen zu ermöglichen, gehört zum Selbstverständnis der Elbphilharmonie. Der »Reflektor Anoushka Shankar« im November bringt das besonders umfänglich zur Geltung. Die Saison widmet sich überdies anderen Regionen der Erde, etwa kurdischer Musik mit der großen Sängerin Aynur, dem bittersüßen Charme portugiesischer Saudade mit Mariza und António Zambujo, koreanischen Gesängen mit Lee Narae, der hingebungsvollen Musik der Sängerin Gulzoda Khudoynazarova und ihres Trios aus Usbekistan oder dem faszinierenden Sound des Tausi Taarab Orchestra aus Sansibar.

Jungbrunnen Alte Musik

Spätestens die Originalklangbewegung brachte es an den Tag: Die sogenannte Alte Musik kann geradezu bersten vor vibrierender Energie, wenn man sie mit entsprechender Leidenschaft und Exzellenz spielt. Dafür steht die Reihe »Das Alte Werk«, die an sechs Terminen die Crème de la Crème des Genres in den Großen Saal der Laeiszhalle bringt – angefangen vom Jupiter Ensemble mit der Sopranistin Lea Desandre und ihrem Arienprogramm »Amazones« über starke Frauengestalten des französischen und italienischen Barock im Oktober über die Akademie für Alte Musik Berlin im Februar mit Kostbarkeiten aus dem »Altbachischen Archiv«, das die Bach-Familie vor und nach Johann Sebastian pflegte, bis zu Le Poème Harmonique, dem vorzüglichen Originalklang-Ensemble aus Rouen in Frankreich, das die Serie mit Musik von Lully im Mai beschließt.

Die Balthasar-Neumann-Ensembles setzen ihre Residenz in Hamburg mit vier Konzerten fort. Zwei davon leitet ihr Gründer und Chef Thomas Hengelbrock in der Laeiszhalle – ein Weihnachtskonzert »Christmas in Europe« und die nun live nachzuholende h-Moll-Messe von Bach, die das Ensemble als ebenso bewegendes wie grandioses Streamkonzert im strikten Lockdown zu Weihnachten 2020 aus der Elbphilharmonie in die Welt sandte.

Konzerte, die Kinderaugen zum Funkeln bringen

Die Aussicht auf eine Rückkehr zu halbwegs gewohnten Umständen im Haus mit jüngstem und allerjüngstem Publikum prägt auch das umfangreiche Programm der Education-Abteilung. Die so beliebten Funkelkonzerte, fein sortiert nach Kleidergröße von XS für die ganz Kleinen bis XXL für Kinder ab 10 Jahren, laden im Haus und teilweise in den Stadtteilen zu Frühbegegnungen mit Musik – immer spielerisch, anregend und künstlerisch rundum überzeugend. Zwei neue Eigenproduktionen bereichern das Repertoire »Kleinlaut«, eine Koproduktion mit der Hamburgischen Staatsoper und »Wolf«, ein ökofuturistisches Märchen, musikalisch gestaltet vom Ensemble Resonanz und inszeniert von Heinrich Horwitz. Erprobte Stücke werden wiederaufgenommen. Unter den Gastspielen sei »Cello Cinema« hervorgehoben, eine Produktion mit dem herrlichen Pantomime-Duo Bodecker & Neander, kongenial begleitet von Eckart Runge am Cello und dem Pianisten Jacques Ammon.

Die Mitmach-Ensembles – das Publikumsorchester, Familienorchester, Kreativorchester, Gamelan-Ensemble und der Chor zur Welt –, die über ein Jahr nicht gemeinsam proben konnten, werden ihre Arbeit wiederaufnehmen und im Laufe der Saison auch wieder konzertieren. Auch für Schulklassen, die am Vormittag Workshops und Konzerte erleben sollen, ist alles vorbereitet, ebenso ein umfangreiches Programm für Kita-Kinder in und außer Haus. Familien-Workshops müssen wegen noch fortbestehender Corona-Bestimmungen leider noch etwas warten. Persönliche Begegnungen mit Künstlerinnen und Künstlern sind für Schülerinnen und Schüler höherer Klassen in der »ZukunftsMusik« geplant, so wird ihnen etwa die Trompeterin Jaimie Branch anlässlich ihres Gastspiels im April Rede und Antwort stehen.

Die Reihe Ferne Klänge, die Musikerinnen und Musiker des Ensemble Resonanz mit an Demenz Erkrankten und ihren Angehörigen zusammenbringt, weitet sich aus. Und schließlich bietet Elbphilharmonie + wieder ein anregendes Begleitprogramm zu einzelnen Konzerten.

Finanzkräftige Freunde und Helfer

Neuigkeiten gibt es auch aus dem Kreise der Sponsoren von Elbphilharmonie und Laeiszhalle: Zur Saison 2021/22 wird die Kühne-Stiftung ihre langjährige Partnerschaft mit der Elbphilharmonie als neuer Hauptsponsor des Hauses erweitern und vertiefen. Bereits seit 2012 unterstützt die Stiftung hochkarätige Orchester-Gastspiele in Laeiszhalle und Elbphilharmonie. 2014 hat sie die Gründung des Internationalen Musikfests Hamburg ermöglicht und dieses seitdem als Hauptförderin ebenso unterstützt wie das zweiwöchige Eröffnungsfestival der Elbphilharmonie im Januar 2017. Mit dem ebenfalls durch die Kühne-Stiftung initiierten Harbour Front Literaturfestival verbindet die Elbphilharmonie eine enge Zusammenarbeit. An der Seite der Principal Sponsors Montblanc, SAP, Julius Bär und Telekom wird die Stiftung des erfolgreichen Hamburger Unternehmers Klaus-Michael Kühne nun weitere, zukunftsweisende Impulse für Hamburgs Kulturleben geben.

Ein großer Dank gilt auch den weiteren Sponsoren, Stiftern und Förderern von Elbphilharmonie und Laeiszhalle. Als neuer Product Sponsor wird ab August das Mindener Familienunternehmen Melitta die Gastronomie in beiden Konzerthäusern sowohl mit seinen Kaffeeautomaten als auch mit seinen Kaffeeprodukten vertreten. Auch den vielen weiteren Firmen, die sich im Unternehmerkreis »Elbphilharmonie Circle«, als Product Sponsor oder Classic Sponsor engagieren, sei an dieser Stelle ausdrücklich gedankt – ebenso wie den zahlreichen privaten Stiftern und Förderern, die in den vergangenen Monaten Solidarität gezeigt und neben ihrem bestehenden Engagement auch den »Elbphilharmonie Hilfsfonds« für freischaffende Künstlerinnen und Künstler unterstützt haben. Sie alle tragen wesentlich dazu bei, dass die nächste Konzertsaison so reichhaltig und vielseitig wird, wie das Publikum es aus der Vergangenheit gewohnt ist.

Das Kleingedruckte

Die kommentierte Übersicht in dieser Pressemitteilung bezieht sich ganz überwiegend auf Konzerte der HamburgMusik gGmbH. Das vollständige Programm mit dem Angebot aller Veranstalter in Elbphilharmonie und Laeiszhalle finden Sie tagesaktuell unter www.elbphilharmonie.de/programm. Der Vorverkauf für Konzerte eines Monats beginnt in der Regel am Dienstag des Vormonats. Bestellungen sind für die meisten Konzerte bereits ab 15. Juni, 11 Uhr, online unter www.elbphilharmonie.de möglich. Abonnementbestellungen werden ab sofort entgegengenommen.
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