Sonntag, 22. Oktober 2017


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HWWI-Rohstoffpreisindex im August weiter gesunken

Hamburg, (lifePR) - Der HWWI-Index "Euroland" auf Eurobasis sank im Monatsdurchschnitt August um 7,5 Prozent gegenüber dem Vormonat. Aktuell liegt er bei 222.7, während er im Juli noch bei 240.8 lag. Einen wesentlichen Beitrag zu dieser Entwicklung trugen die Rohölpreise bei, die mit einem großen Gewicht in den HWWI-Rohstoffpreisindex eingehen. Sorgen vor einer Rezession in den USA und vor den negataven Auswirkungen der Kreditkrise auf die Weltkonjunktur lösten die Senkung der Ölpreisnotierungen aus, so dass in der Folge der HWWI-Rohölindex auf Eurobasis von 272.7 im Monatsdurchschnitt Juli auf 246.8 im Monatsdurchschnitt August fiel. Infolge des Georgienkonfliktes stiegen die Preise für Rohöl aber zwischenzeitlich stark an. Für wieder steigende Notierungen auf dem Rohölmarkt könnte der aktuelle Tropensturm Gustav sorgen, der im Golf von Mexiko amerikanische Raffinerien bedroht.

Auch der HWWI-Index "Euroland" ohne Energie ging im Monatsdurchschnitt zurück. Dafür waren insbesondere die "konjunkturabhängigen" Metalle verantwortlich. Außerdem hatte China während der Olympischen Spiele seine Industrieproduktion zurückgefahren und weniger Rohstoffe nachgefragt. Während der Index auf Eurobasis um 2,6 Prozent nachgab und im Monatsdurchschnitt August bei 156.4 liegt, ging er auf Dollarbasis im Monatsvergleich mit 7,5 Prozent noch stärker zurück. Ein stärkerer Dollar hat dazu geführt, dass die Rohstoffindices auf Eurobasis weniger sanken als auf Dollarbasis.

Hamburgisches WeltWirtschaftsInstitut gemeinnützige GmbH (HWWI)

Das HWWI ist eine unabhängige Forschungseinrichtung, die Grundlagen- und angewandte Forschung nutzt, um wissenschaftlich fundierte und praxisnahe Beratungsdienstleistungen zu erbringen. Darüber hinaus engagiert sich das Institut in der wirtschaftswissenschaftlichen Lehre sowie in der weiterführenden Qualifizierung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Gesellschafter des 2005 gegründeten HWWI sind die Handelskammer Hamburg und die Universität Hamburg.

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