Dienstag, 23. Mai 2017


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Große Wiederaufnahme: »Chowanschtschina« mit Matti Salminen

Simone Young dirigiert Modest Mussorgskijs Meisterwerk um Glaube, Macht und Liebe

(lifePR) (Hamburg, ) Die »Schweinereien des Chowansky« - so lautet die Übersetzung von »Chowanschtschina« - sind immer und überall. Das ist die Botschaft von Harry Kupfers hoch gelobter Inszenierung von Mussorgskijs Meisterwerk, die nach dreizehn Jahren auf die Bühne der Staatsoper Hamburg zurückkehrt. Davon, dass Mussorgskijs musikalische Erzählung der politischen Machtkämpfe kurz vor der Herrschaft Peter I. auch heute noch von verblüffender Aktualität sind, ist der Regisseur überzeugt: »Es ist ein Panomara des Kampfes um Macht und Machtgebrauch. Jeder behauptet, für Russland zu sein, für die Nation, für das Land. Aber eigentlich wirtschaftet jeder nur in die eigene Tasche. Ob das nun in der Zarenzeit spielt oder nicht - diese Situation finden wir heute in Russland genauso wieder...«.

Die Musikalische Leitung der Wiederaufnahme hat Simone Young. Als Fürst Iwan Chowanskkij ist Matti Salminen zu hören. Der finnische Bassist war schon bei der Premiere von »Chowanschtschina« dabei und trat an der Staatsoper zuletzt als Hunding in der »Walküren«-Gala mit Plácido Domingo auf. Auch Elena Zaremba hat die Partie der Marfa bereits hier übernommen. Als Carmen und Ulrica gastierte sie zuletzt an der Dammtorstraße. Die Rolle des Fürst Andrej Chowanskij übernimmt Viktor Lutsiuk, der Tenor war 2003/2004 wiederholt zu Gast als Kalaf, Isamele und Hermann. Die Qualität des Hamburger Opernensembles zeigt sich auch bei dieser Wiederaufnahme: große Rollen dieser Produktion werden von hauseigenen Sängern übernommen. So ist Peter Galliard als Golitzyn zu erleben, der Tenor wurde unlängst bei seinem Debüt als Mime begeistert gefeiert und konnte auch als Alfred Kampf in »Le Bal« einen großen Erfolg verbuchen. Schaklowitij wird von Lauri Vasar gesungen, der seit Beginn der Saison Mitglied im Hamburger Ensemble ist. Und Tigran Martirossian - Opernfans bereits als Fiesco, Don Basilio, Selim und Daland bekannt - interpretiert die Partie des Dossifej. In den weiteren Rollen sind Katerina Tretyakova (Emma), Dovlet Nurgeliyev (Kusjka), Wilhelm Schwinghammer (Strechnjew/1. Strelez) und Hee-Saup Yoon (2. Strelez) zu hören.

Wiederaufnahme: Ostersamstag, 3. April 2010, 19.00 Uhr
Vorstellungen: 7., 11., 14., 18. April 2010, 19.00 Uhr

Karten sind an der Tageskasse der Hamburgischen Staatsoper, unter der Telefonnummer 040 / 35 68 68, im Internet unter www.staatsoper-hamburg.de sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

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