Mittwoch, 17. Januar 2018


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Zwei Mal Zweiter

Beim Final Four der Kramski Deutsche Golf Liga unterliegen die Teams des Golf Club St. Leon in beiden Endspielen nach Stechen und werden Deutscher Vize-Meister

St. Leon-Rot, (lifePR) - Große Dramatik und kein glückliches Ende für die Top-Teams des Golf Club St. Leon-Rot: Beim Final Four, dem Turnier um die Deutsche Meisterschaft der beiden besten Mannschaften aus der 1. Bundesliga Nord und Süd der Kramski Deutsche Golf Liga, mussten sowohl die Damen als auch die Herren in den Endspielen ihren Gegnern nach Stechen den Vortritt lassen.

Beide Mannschaften waren als Zweite der 1. Bundesliga Süd zum Turnier der besten Vier nach Gneven in Mecklenburg-Vorpommern gereist. Auf dem Links-Platz des Golfclub Winstongolf mussten die Damen in ihrem Semifinale gegen den GC Hubbelrath antreten, die Herren gegen den Frankfurter GC.

Diese setzten sich in der Besetzung Frederic Lacroix, Dominic Foos, Christian Schunck, Maximilian Oelfke, Christopher Dammert, Maximilan Philipp Bögel sowie Rodolf Erico Junge in einer spannenden Partie mit 6,5 zu 5,5 gegen die Mainstädter durch. Weniger schwer als erwartet lief dagegen das Halbfinale der Damen gegen den GC Hubbelrath: Karolin Lampert, Carolin Pietrulla, Leonie Harm, Meike Fleck, Nicole Lingelbach und Laura Kowohl siegten unter der Leitung von Coach Michael Terwort nach einer 3 zu 0 Führung in den Vieren am Ende mit 6 zu 3.

Bei den Finalpartien war dann Dramatik pur angesagt, denn beide Male ging es in die Verlängerung. Die Damen spielten ihr Endspiel gegen die leicht favorisierte Auswahl des Münchner GC. Nach den regulären neun Auseinadersetzungen stand es 4,5 zu 4,5, sodass ein Stechen die Entscheidung bringen musste. Jeweils drei Spielerinnen gingen auf das erste Extraloch und dort setzten sich die Damen aus Bayern knapp mit 2 zu 1 durch. Auch bei den Herren klappte es leider nicht mit dem erhofften Erfolg für den Golf Club St. Leon-Rot. Nach einer 3 zu 1 Führung nach den Vieren holten im Einzel nur noch Dominic Foos, Frederic Lacroix und Maximilian Oelfke Punkte für die Kurpfälzer. Mit einem Stand von 6 zu 6 ging es somit ins Stechen mit drei Akteuren pro Team, das wegen Dunkelheit sogar nur Dank des Lichts von Mähern und Traktoren zu Ende gespielt werden konnte. Mit diesen ungewöhnlichen Bedingungen kamen die Spieler aus Hubbelrath besser zurecht und setzen sich mit 2 zu 0 durch.

»Kein Zweifel, wir hätten natürlich sehr gerne beide Endspiele gewonnen, aber es sollte nicht sein. Als Sportler gratulieren wir den neuen Deutschen Meistern aus München und Hubbelrath herzlich«, so Eicko Schulz-Hanßen, Geschäftsführer des Golf Club St. Leon-Rot, und fährt fort: »Im kommenden Jahr werden wir natürlich alles daran setzen, dass unsere Teams wieder ganz oben auf dem Podest stehen. Für die starken Leistungen unserer Mannschaften im Finale und der Saison bedanke ich mich bei den Spielern, den Trainern Danny Wilde und Michael Terwort sowie allen Betreuern und ehrenamtlichen Helfern herzlich.«

Golf Club St. Leon-Rot

Der 1996 gegründete Club verfügt über zwei 18-Loch-Meisterschaftsplätze, die beide bereits Austragungsort der Deutsche Bank - SAP Open waren, einem Profiturnier der PGA European Tour. Tiger Woods, insgesamt 600 Wochen seiner Karriere Nummer eins der Welt, hatte in St. Leon-Rot seinen ersten Auftritt auf dem europäischen Festland und gewann das Turnier in den Jahren 1999, 2001 und 2002. Im Jahr 2015 findet in St. Leon-Rot der Solheim Cup und der Junior Solheim Cup statt. Beide Plätze des Clubs, »St. Leon« und »Rot«, sind mehrfach von der Fachpresse ausgezeichnet worden. So erhielt der Meisterschaftsplatz »Rot« bis 2010 zehn Mal in Folge den begehrten Golf Journal Travel Award als »Beliebtester Golfplatz in Deutschland«. 2011, 2012 und 2013 ging diese Auszeichnung an Platz »St. Leon«. Das Golf Magazin erklärte die Spielbahn 9 des Platzes »Rot« im Jahre 2000 zu einem der »Top 500 Holes in the World«. Darüber hinaus verfügt die Anlage über einen 9-Loch-Kurzplatz sowie einen 5-Loch-Bambini-Platz. Zudem stehen mit gleich zwei Driving-Ranges, einem innovativen Video-Trainingszentrum, diversen Pitching-, Chipping- und Putting-Grüns großzügige und hochwertige Übungsbereiche zur Verfügung. 2011 wurde das große, innovative Indoor Short Game Center of Excellence eröffnet, das den Leistungsträgern des Clubs nun ein ganzjähriges Training ermöglicht. Seit April 2012 gehört der Golf Club St. Leon-Rot zu den »European Tour Destinations«, einem Verbund der weltweit führenden Golfanlagen unter dem Dach der European Tour. Bekannt ist der Club ferner durch seine herausragende Stellung im deutschen Amateur-Golf. Eine vorbildliche und systematische Jugendförderung bildet seit Jahren die Grundlage für sportliche Erfolge. So stellte St. Leon-Rot von 2004 bis 2012 insgesamt acht Mal den Deutschen Mannschaftsmeister der Herren, davon sieben Jahre in Folge. Darüber hinaus gab es auch einen Europameisterschafts-Erfolg. Die Damenmannschaft kann auf sechs Deutsche Meisterschaften und fünf Europameister-Titel verweisen. Ferner holten die Spieler Stephan Gross (2008) sowie Sophia Popov (2010) einen Einzel-Europameisterschaftstitel in die Kurpfalz. Bereits sechs Mal wurden Trainerinnen und Trainer der Golf Akademie des Golf Club St. Leon-Rot als »PGA Jugendtrainer des Jahres« ausgezeichnet. Der badische Vorzeigeclub konnte diesen Titel damit so oft wie kein anderer deutscher Golfclub gewinnen. Maßgeblich verantwortlich für die Entwicklung von St. Leon-Rot zu einer der besten Golfanlagen Deutschlands ist Clubpräsident Dietmar Hopp, einer der Gründer des Walldorfer Softwarekonzerns SAP.

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