Goldmedia-Preis für Abschlussarbeiten im Bereich Medienwirtschaft verliehen

(lifePR) ( Berlin, )
Die Forschungs- und Beratungsgruppe Goldmedia (www.Goldmedia.com) hat im Februar 2018 zum zweiten Mal den Preis für innovative Abschlussarbeiten im Bereich Medienwirtschaft vergeben. Die mit einem Preisgeld von insgesamt 1.500 EUR dotierte Auszeichnung wurde an drei Absolventinnen und Absolventen verliehen: Prämiert wurden die Dissertation von Hanne Detel zum Thema Netzprominenz – Prominenz im digitalen Zeitalter (Eberhard Karls Universität Tübingen) sowie die Masterarbeiten von Fiona Fehlmann zum Einfluss von Public Service Media Narratives (Universität Zürich) und von Felix Riesenberg zur Nutzung von Musikstreaming (Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover).

Prof. Dr. Klaus Goldhammer

Prof. Dr. Klaus Goldhammer: „Bewerbungen mit hohem Aktualitätsbezug“

„Die Themenliste der eingereichten Abschlussarbeiten liest sich wie ein aktueller Themen-Guide zur Digitalisierung der Medienindustrie. Die große Zahl der Bewerbungen und das außerordentlich hohe Niveau der Arbeiten haben uns auch in diesem Jahr wieder überrascht“ – so das Resümee von Prof. Dr. Klaus Goldhammer, Vorsitzender der Jury und Geschäftsführer von Goldmedia. „Die Bewertung der Abschlussarbeiten war spannend und die Entscheidung für die Preisträger schwierig, weil es so viele gute und relevante Arbeiten zu brandaktuellen Themen gab. Daher haben wir auch diesmal zusätzlich zu den drei ersten Preisen weitere Arbeiten mit einer Urkunde gewürdigt.“Relevante Bewertungskriterien für die Preisvergabe sind insbesondere die Aktualität der Forschungsergebnisse, die wissenschaftliche Methodik, der Innovationsgrad der Arbeit und das Nutzenpotenzial der Ergebnisse. Mit dem Goldmedia-Preis wird erstmals in Deutschland ein Preis für medienwirtschaftliche Abschlussarbeiten vergeben.

Preisträger/innen und ihre Themen

Dr. Hanne Detel erhält den Preis für ihre bereits als Buch publizierte Dissertation zum Thema „Netzprominenz. Entstehung, Erhaltung und Monetarisierung von Prominenz im digitalen Zeitalter“. Auf der Grundlage vergleichender Fallanalysen von Netzprominenz-Beispielen und qualitativer Experteninterviews zeigt sie eindrucksvoll, warum die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit YouTube- und Facebook-Stars, bekannten Bloggern und Instagrammern heute alles andere als irrelevant ist. Die Dissertation enthält sehr relevante Ergebnisse für den Umgang mit dem Internet bei der Generierung von Aufmerksamkeit.

Fiona Fehlmann beschäftigte sich mit der aktuellen Debatte zur Legitimität des öffentlichen Rundfunks, konkret in der Schweiz. Ihre Masterarbeit trägt den Titel „Legitimität durch PSM-Narrative? Ein Experiment zum Einfluss von Public Service Media Narratives auf die Legitimitätsbeurteilung der Schweizer Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG SSR)“. Der Preis wurde vergeben, weil sich die Absolventin sowohl theoretisch als auch methodisch auf äußerst hohem Niveau der sehr komplexen Frage zur Legitimität öffentlicher Organisationen widmet und ihre Ergebnisse diverse Ansatzpunkte für die aktuelle Diskussion und die weitere Public-Value-Forschung liefern.

Felix Riesenberg widmete sich in seiner Masterarbeit unter dem Titel „Wie über die Nutzung von Musikstreaming entschieden wird. Eine Befragung seiner Premium-, Free- und Nicht-Nutzer“ der aktuellen und brisanten Frage nach der Finanzierung von Musikstreaming und analysiert, welche Faktoren die Nutzungsentscheidung beim Musikstreaming beeinflussen. Die Arbeit wurde mit einem Preis ausgezeichnet, weil sie eine große medienwissenschaftliche wie auch -wirtschaftliche Relevanz und einen hohen Praxisbezug durch viele Ansatzpunkte für kundenorientierte Produktmaßnahmen hat.

Goldmedia-Preis für innovative Abschlussarbeiten im Bereich Medienwirtschaft 2017. Die Fakten

Bewerben konnten sich alle Absolventinnen und Absolventen, die im Jahr 2017 oder im Vorjahr ihren Abschluss erreicht haben (in der Regel BA, Master, Diplom, Magister, Staatsexamen, Dissertation, MBA). Die Ausschreibung war offen für deutsch- und englischsprachige Arbeiten aus unterschiedlichen Fachrichtungen (u.a. Publizistik, Kommunikationswissenschaft, Medienwirtschaft, Medienmanagement, Medienrecht, BWL, VWL, Informationswissenschaft, Medieninformatik).

Einsendeschluss war der 31. August 2017. Der Preis ist mit insgesamt 1.500,00 Euro dotiert und wurde in diesem Jahr an drei Preisträgerinnen und Preisträger zu je 500,00 Euro vergeben. Aufgrund der Vielzahl und des hohen Niveaus der eingereichten Abschlussarbeiten wurden weitere 10 Arbeiten mit einer Urkunde gewürdigt.

Die Arbeiten der Preisträger werden ab Mitte Februar 2018 im Goldmedia-Blog in Ausschnitten vorgestellt. www.goldmedia.com/blog/

Auflistung der Preisträger/innen

1. Preise wurden vergeben an: (Auflistung alphabetisch)


Dr. Hanne Detel: Netzprominenz. Entstehung, Erhaltung und Monetarisierung von Prominenz im digitalen Zeitalter, Dissertation, Institut für Medienwissenschaft der Eberhard Karls Universität Tübingen
Fiona Fehlmann: Legitimität durch PSM-Narrative? Ein Experiment zum Einfluss von Public Service Media Narratives auf die Legitimitätsbeurteilung der Schweizer Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG SSR), Masterarbeit, Philosophische Fakultät der Universität Zürich
Felix Riesenberg: Wie über die Nutzung von Musikstreaming entschieden wird. Eine Befragung seiner Premium-, Free- und Nicht-Nutzer, Masterarbeit, Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover


Eine Anerkennung per Urkunde erhielten: (Auflistung alphabetisch)


Vanessa Fliegauf: Die Blockchain-Technologie – Implementierungspotenziale für die Musikindustrie, Bachelorarbeit, Popakademie Baden-Württemberg
Moritz Alexander Kolb: Digitales Standortmarketing im stationären Handel. Händlerbefragung im „Digitalen Viertel“ des Kölner Stadtteils Sülz/Klettenberg, Masterarbeit, Institut für Informationswissenschaft, Technische Hochschule Köln
Julia Kroth: Digital Detox: Welche Auswirkungen hat der Verzicht auf soziale Netzwerke bei jungen Personen? – Eine Methodenentwicklung zur Messung dieses Einflusses, Masterarbeit, Fakultät für Informations- und Kommunikationswissenschaften, Technische Hochschule Köln
Lukas Leister: Native Advertising. Wirkungen gestaltungs- und inhaltskongruenter Werbung auf die Glaubwürdigkeit von Nachrichtenwebseiten und die Attitude toward the Ad, Eine experimentelle Untersuchung, Masterarbeit, Technische Hochschule Ingolstadt
Simon Lübke: Erfolgsfaktoren von YouTube-Kanälen aus Anbieterperspektive. Vom viralen Zufallshit zum planbaren Erfolg? Leitfadengestützte Experteninterviews mit Multi-Channel-Netzwerken zum Erfolg auf YouTube, Masterarbeit, Fachbereich Politik- und Sozialwissenschaften der Freien Universität Berlin
Mario Rohner: Empirische Untersuchungen zur Akzeptanz von Virtual Reality Kino im europäischen Raum, Bachelorarbeit, Fachbereich Medien, Rheinische Fachhochschule Köln
Stephanie Verena Scholz: Lizenz- und Formathandel im deutschen Kinderfernsehen, Magisterarbeit, Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien
Jonas Matthias Schützeneder: Crossmediale Strategien und Produkterwartungen an Regionalzeitungen. Eine Nutzerstudie in Kooperation mit dem Donaukurier, Masterarbeit, Katholische Universität Eichstädt-Ingolstadt
Anna-Marina Steinberger: Programmatic Advertising – Kreativkiller oder Markenbooster? Die Kreativarbeit unter dem Einfluss der datengetriebenen Automatisierung digitaler Werbung, Bachelorarbeit, Hochschule Macromedia für angewandte Wissenschaften, Berlin
Duy Patrick Tu: Sharewash in the Sharing Economy: A first look on the phenomenon and effects of Sharewash, Bachelorarbeit, Fakultät für Wirtschaftswissenschaften, KIT – Karlsruher Institut für Technologie
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