"The Promised City" in Warschau

(lifePR) ( München, )
Die Versprechen und Illusionen der Großstadt sind Ausgangspunkt des internationalen Projekts "The Promised City". In enger Zusammenarbeit haben Künstler, Wissenschaftler und Kulturinstitutionen in den letzten zwei Jahren auf Einladung des Polnischen Instituts Berlin und der Goethe-Institute in Warschau und Mumbai neue Produktionen für "The Promised City" entwickelt, die aus Disziplinen wie Bildende Kunst, Literatur, Theater, Musik, Stadtplanung und Film stammen. Die Ergebnisse, zahlreiche künstlerische Neuproduktionen, wurden in den vergangenen Monaten in Berlin präsentiert. Tausende Interessierte besuchten die zahlreichen Ausstellungen, Theaterproduktionen, Vorträge und andere Veranstaltungen. Nun läuft "The Promised City" in Warschau; für den Herbst sind Kooperationen in Mumbai geplant.

Das Projekt "The Capital of Accumulation" der Medienkünstler Raqs Media Collective aus New Delhi verbindet Berlin, Warschau und Mumbai in einem an Rosa Luxemburg orientierten Erzählstrang miteinander. Vom 2. bis 26. Juli wird die Video-Installation im Museum für Moderne Kunst in Warschau und im Oktober in Mumbai gezeigt.

Das Theaterprojekt "X-Wohnungen Warschau" macht vom 17. bis 20. Juni Warschauer Privatwohnungen zur Bühne für künstlerische Interventionen - kuratiert von Stefanie Peter, Anne Schulz und Joanna Warsza, nach einer Idee von Matthias Lilienthal.

Die von einem internationalen Kuratoren-Team um Markus Bader, Oliver Baurhenn, Jakub Szreder und Raluca Voinea entwickelte mobile Begegnungs- und Produktionsplattform "The Knot" ist das umfangreichste Projekt von "The Promised City". Zunächst präsentierte sich "The Knot" in Berlin. Vom 17. Juni bis 18. Juli ist das Projekt an den Warschauer Plätzen Pole Mokotowskie, Ursynów und Praga Pó?noc zu erleben. Zwischen dem 8. und 31. Oktober macht "The Knot" Station im öffentlichen Raum von Bukarest.

Mit seiner "Stadtreise" eröffnet der Kölner Künstler Boris Sieverts Warschauer Bürgern neue Einblicke in ihre vermeintlich altvertraute Stadt: Vom 12. bis 13. Juni sowie am 10. und 11. Juli besteht noch Gelegenheit, an den Touren teilzunehmen, die insbesondere die Leerstellen und Ränder der polnischen Metropole erkunden.

In der Vortragsreihe "If I Can Make It There", die am 29. März in Berlin begonnen hat und zur Zeit in Warschau fortgeführt wird, sind prominente internationale Theoretiker wie Karl Schlögel, Eva Illouz, Marino Niola, Kees Christiaanse und Norman Klein zu hören. Konzipiert wurde die Reihe von Stefanie Peter.

Das gemeinsame Projekt "Die Welt im Notizbuch" der Tageszeitungen "DNA" (Mumbai), "Gazeta Wyborcza" (Warschau) und "Der Tagespiegel" (Berlin) ermöglicht sechs Journalisten Recherchen in den jeweils anderen Städten. Im Literaturaustausch "Die Fährte" folgen Schriftsteller aus Berlin, Warschau und Mumbai einer Spur, die der einheimische Kollege für sie durch seine eigene Stadt legt.

"The Promised City" ist ein gemeinsames Projekt des Polnischen Instituts Berlin und des Goethe-Instituts in Kooperation mit der Stadt Warschau. Partner sind u. a. in Berlin: KW Institute for Contemporary Art, Hebbel am Ufer, raumlabor-berlin, Club Transmediale, Der Tagesspiegel, Ostkreuzschule für Fotografie, TUSCH Theater und Schule Berlin; in Warschau: Stiftung B?c Zmiana, Museum für Moderne Kunst, Nowy Teatr, TISZ Theaterinstitut, Gazeta Wyborcza, Krytyka Polityczna, Planete Doc Review; in Bukarest: E-cart.ro. Gefördert wird das Projekt u .a. von: EU Kulturprogramm 2007-2013, Hauptstadtkulturfonds Berlin, Adam-Mickiewicz-Institut, Ministerium für Kultur und nationales Erbe in Polen, Stiftung für Deutsch-Polnische Zusammenarbeit, Rumänisches Kulturinstitut, Indische Botschaft Warschau.

Weitere Informationen unter: www.promised-city.org
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