Studie zur Fachkräfteeinwanderung: Goethe-Institute im Ausland sorgen für eine gesteigerte Qualifizierung ausländischer Fachkräfte

(lifePR) ( München, )
Standorte mit einem Goethe-Institut führen zu einer besseren sprachlichen und interkulturellen Qualifizierung von ausländischen Fachkräften, die nach Deutschland einwandern möchten. Dies bestätigt nun eine kürzlich veröffentlichte Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Klaus-Dieter Lehmann, Präsident des Goethe-Instituts, und Johannes Ebert, Generalsekretär des Goethe-Instituts, heben die bildungspolitische Bedeutung der Ergebnisse hervor.

Klaus-Dieter Lehmann, Präsident des Goethe-Instituts, sagte anlässlich der Studie: „Ab März 2020 tritt das neue Fachkräfteeinwanderungsgesetz in Kraft. Deutschland steht nun mehr denn je in der Verantwortung, Menschen, die in Deutschland arbeiten wollen, umfassend über die Lebens- und Arbeitsbedingungen zu informieren. Nur so kann eine verantwortungs- und achtungsvolle Integration gelingen. Ein wichtiger Baustein hierfür sind die vorintegrativen Beratungs- und Informationsangebote des Goethe-Instituts, die an vielen Standorten im Ausland bereits seit mehr als 10 Jahren angeboten werden. Die Ergebnisse der Studie bestärken das Goethe-Institut als wichtigen Akteur für eine gezielte und gesteigerte Zuwanderung von qualifizierten Fachkräften. Dieses Potenzial gilt es, weiter auszubauen.“

Johannes Ebert, Generalsekretär des Goethe-Instituts, macht darüber hinaus deutlich, wie wichtig die internationale Zusammenarbeit im Kontext der Fachkräfteeinwanderung ist: „Als Einwanderungsland steht Deutschland vor der Herausforderung, die Migrationsströme vorausschauend zu steuern. Dazu ist unter anderem eine stärkere Zusammenarbeit zwischen Partnern in Politik, Wirtschaft und Bildung notwendig. Wesentlich ist die Stärkung einer echten Willkommenskultur, die unser Land im Ausland anziehend macht und hierzulande die Akzeptanz für Einwanderer erhöht. Grundlegend für eine gelungene Teilhabe in Beruf und Gesellschaft ist die Kenntnis der deutschen Sprache: Das Goethe-Institut stellt – das verdeutlicht die aktuelle Studie der IAB - für diese Herausforderungen die richtigen Angebote und Programme bereit. Diese auszubauen und zu unterstützen, ist ein wichtiger Faktor für den Erfolg des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes.“

Die Ergebnisse der IAB-Studie finden Sie online unter:

http://doku.iab.de/kurzber/2019/kb2119.pdf

Über das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung:

Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) erforscht den Arbeitsmarkt, um politische Akteure auf allen Ebenen kompetent zu beraten. Ökonomen, Soziologen und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weiterer sozialwissenschaftlich und methodisch ausgerichteter Disziplinen schaffen durch exzellente, national wie international vernetzte Forschung die Basis für eine empirisch informierte Arbeitsmarktpolitik.
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