Deutscher Fokus beim Dubai International Film Festival

(lifePR) ( München, )
Gemeinsam mit dem Goethe-Institut, German Films, den Filmförderungen sowie weiteren Vertretern der Filmbranche und mit Unterstützung des Deutschen Generalkonsulats in Dubai präsentiert das Dubai International Film Festival 2011 erstmals Deutschland als Schwerpunkt. Eingeladen werden zeitgenössische deutsche Filmproduktionen, Filmemacher und Repräsentanten der deutschen Filmwirtschaft. Werner Herzog wird mit dem Lifetime Achievement Award für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Oscar-Preisträger Volker Schlöndorff ist Vorsitzender der Internationalen Jury des Dubai International Film Festivals, das 2011 im achten Jahr in Folge vom 7. bis 14. Dezember stattfindet.

Das Dubai International Film Festival hat sich in den vergangenen Jahren nicht nur als wichtigster Marktplatz der Filmindustrie (Dubai Film Market) in der arabischen Welt etabliert, sondern auch als Publikumsfestival mit herausragenden Filmproduktionen, Filmworkshops und Podiumsdiskussionen. Mit dem Schwerpunkt Deutschland will das Dubai International Film Festival in Zusammenarbeit mit den deutschen Partnerinstitutionen den kulturellen Austausch zwischen der Golf-Region und Deutschland intensivieren.

Neben den Filmen Abgebrannt von Verena S. Freytag, Dreiviertelmond von Christian Zübert, Kriegerin von David Wnendt, Unter Schnee von Ulrike Ottinger, Westwind von Robert Thalheim wird in Kooperation mit dem Goethe-Institut auch erstmals in den Vereinigten Arabischen Emiraten der Stummfilmklassiker Die Büchse der Pandora von Georg Wilhelm Pabst gezeigt. Das von der Deutschen Kinemathek wieder hergestellte Werk wird open air an der Strandpromende JBR, The Walk in Dubai Marina vor der spektakulären Kulisse der Stadt präsentiert, musikalisch begleitet vom UAE Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Philipp Maier. Werner Herzog, der mit seinem aktuellen Dokumentarfilm Into the Abyss - A Tale of Life an death und Fitzcarraldo (1982) vertreten ist, wird mit dem Lifetime Achievement Award des Festivals ausgezeichnet.

Mit zwei Kinderfilmen trägt der deutsche Schwerpunkt des Dubai International Film Festivals der Vielfalt des deutschen Kinderfilms Rechnung. Mit Filmen wie Die Geschichte der Auma Obama von Branwen Okpako, Le Havre von Aki Kaurismäki, Nach der Stille von Stefanie Bürger und Nos (Auf Dich) von Soleen Yusef werden erfolgreiche deutsch-arabische Koproduktionen vorgestellt.

Koproduktionen sind auch eines der Themen der Paneldiskussion mit Vertretern der Deutschen Filmindustrie im Rahmen des Dubai Film Markets. Panelteilnehmer sind Vincenzo Bugno, World Cinema Fund, Thanassis Karathanos, Twenty Twenty Vision, Roman Paul, Razor Film, Meinholf Zurhorst, ARTE, Christine Berg, Deutscher Filmförderfonds/Filmförderungsanstalt. Die Veranstaltung wird moderiert von Dorothee Wenner (Berlinale). In einer Podiumsdiskussion in Zusammenarbeit mit Claas Danielsen, Leiter des Internationalen Festivals für Dokumentarfilm in Leipzig, wird das Thema Koproduktion am Beispiel des Dokumentarfilms diskutiert.

Ein weiterer Höhepunkt des deutschen Schwerpunktes ist die Meisterklasse des Oscar-Preisträgers und diesjährigen Jury-Vorsitzenden Volker Schlöndorff, der mit Nachwuchsfilmemachern und Studenten der Golf-Region über seine Filme spricht.

Mit einem Business Lunch und täglichen Networking Sessions wollen German Films und die deutschen Förderanstalten Deutscher Filmförderfonds, Filmförderungsanstalt, FilmFernsehFonds Bayern, Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein, Film- und Medienstiftung Nordrhein-Westfalen, Filmförderung Baden-Württemberg, Medienboard Berlin-Brandenburg, Mitteldeutsche Medienförderung sowie nordmedia Fonds in Dubai das Netzwerk zwischen der arabischen Welt und Deutschland enger knüpfen. An Lunch und Networking Session nehmen teil: Christina Bentlage (Filmstiftung Nordrhein-Westfalen), Manfred Schmidt (Mitteldeutsche Medienförderung), Jochen Coldewey und Thomas Schäffer (nordmedia), Gabriele Pfennigsdorf (FilmFernsehFonds Bayern), Kirsten Niehuus (Medienboard Berlin-Brandenburg) und Christine Berg (Deutscher Filmförderfonds, Filmförderungsanstalt).
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