"Afritecture - Exchanging Knowledge": Symposium zu afrikanischer Stadtentwicklung in München

(lifePR) ( München, )
Informelle Siedlungen, sicheres Wohnen und die Teilhabe der Bewohner an der Städteplanung - darüber sprechen Experten aus Afrika und Europa auf dem Symposium "AFRITECTURE - Exchanging Knowledge" am 14. und 15. November in der Pinakothek der Moderne. Das Goethe-Institut Johannesburg hat zehn Architekten aus verschiedenen afrikanischen Ländern zur Diskussion über Partizipation und Urbanismus nach München eingeladen.

Wie sieht die Zukunft einer informellen Siedlung aus, die in leerstehenden Fabrikgebäuden und auf Brachflächen im Norden Johannesburgs entstand? Kann ein nigerianisches Gefängnis zum Friedenspark umgebaut werden? Wo liegen Chancen für die Stadtentwicklung in einer Boomtown wie Luanda?

Um diese und andere Fragen geht es bei dem Symposium "AFRITECTURE - Exchanging Knowledge", das am 14. und 15. November in der Pinakothek der Moderne stattfindet. Auf drei verschiedenen Panels sprechen knapp zwanzig Architekten und Kuratoren über ihre Arbeit und über die Herausforderungen, vor denen die urbanen Zentren Afrikas derzeit stehen. Das Symposium findet im Rahmen der Ausstellung "AFRITECTURE - Bauen mit der Gemeinschaft" statt, die sich mit zeitgenössischer Architektur in Afrika beschäftigt.

Das Goethe-Institut Johannesburg hat zehn afrikanische Architekten zum Symposium eingeladen, darunter Doung Anwaar Jahangeer, Creative Director für den internationalen Architekturkongress UIA 2014 in Durban. Weitere Gäste sind der Architekt Koku Konu, der für seinen puristischen Stil in Lagos bekannt ist, und Angela Mingas von der Fakultät für Architektur an der Universität Luanda. Im Panel "Expanding Urbanism" diskutieren die beiden mit Thorsten Deckler, Architekt und Kurator des Projekts "Marlboro South" in Johannesburg.

Eines der Fallbeispiele des Panels ist die informelle Siedlung "Marlboro South" und die Frage, wie sich dieser Lebensraum in Zukunft gestalten lässt. Auf der Suche nach einer Antwort haben das Goethe-Institut Johannesburg und das Architekturbüro 26'10 South Architects Studenten der Universität Johannesburg mit Bewohnern von "Marlboro South" zusammengebracht. Gemeinsam haben sie die Siedlung kartographiert, die Lebensbedingungen erfasst und nach Verbesserungsmöglichkeiten gesucht. Die entstandenen Karten, Videos und Modelle dokumentieren einen ganz besonderen Dialog über die Zukunft des Städtebaus, bei dem nicht über die Köpfe der Bewohner hinweg entschieden wird, sondern mit ihnen gemeinsam. Die Ergebnisse dieses Austauschs sind, von Thorsten Deckler und Anne Graupner kuratiert, als Teil der Ausstellung "AFRITECTURE" noch bis 2. Februar 2014 in der Pinakothek der Moderne zu sehen.

Das Symposium "AFRITECTURE - Exchanging Knowledge" findet am 15. November von 9.00 Uhr bis 19.00 Uhr im Ernst von Siemens-Auditorium in der Pinakothek der Moderne statt. Die Konferenzsprache ist Englisch.
Abendvortrag am 14. November: Lesley Lokko: "The Culprit is Culture" um 18.00 Uhr

Weitere Informationen zum Programm:

http://www.architekturmuseum.de/programm/detail/symposium-afritecture-exchanging-knowledge/

Anmeldungen unter:

Tel. +49 89 289 28353
E-mail: archmus@lrz.tum.de

Das Symposium ist Teil des Begleitprogramms zur Ausstellung „AFRITECTURE – Bauen mit der Gemeinschaft“ des Architekturmuseums der TU München in der Pinakothek der Moderne. Die Ausstellung ist vom 14.09.2013–02.02.2014 zu sehen.

Das Symposium wird gefördert durch das Goethe-Institut, die Kulturstiftung des Bundes und die Bayerische Architektenkammer.

„Marlboro South“ ist ein Projekt des Goethe-Instituts Johannesburg, unterstützt durch die Initiative „Weltstadt: Wer macht die Stadt“ des Goethe-Instituts und des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung.
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