Donnerstag, 21. September 2017


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Zielankunft für Giorgio Maggi bei den 24 Stunden von Spa

Hergiswil NW, (lifePR) - Von den 63 Autos, die bei den 24 Stunden von Spa am Start waren, sahen am Ende des anspruchsvollen Klassikers in den belgischen Ardennen, dem Highlight der Blancpain-GT-Serie, nur knapp über die Hälfte die Zielflagge. Der Lamborghini Huracán mit der Nummer 67 von Attempto Racing, den sich der junge Schweizer Giorgio Maggi mit seinen Teamkollegen Clement Mateu (F), Jürgen Krebs (D) und der Belgierin Sarah Boy teilte, gehörte dazu – am Ende stand ein sechster Platz in der Amateur-Kategorie und Rang 31 im Gesamtklassement.  Maggi bekam danach von seiner Teamchefin Nancy Kahnt Komplimente: „Ich bin stolz auf Giorgio, weil er in seinem ersten 24-Stunden-Rennen überhaupt komplett organisiert war und gut durchgehalten hat.“ 

Besseres Handling

Dennoch war der Schweizer mit dem Verlauf des kompletten Wochenendes nicht ganz zufrieden: „Ich bin zwar happy, dass wir ins Ziel gekommen sind. Aber trotzdem war unser Speed zu langsam. Das Auto fühlte sich in den ersten Trainings komplett anders an als beim offiziellen Test Anfang Juli. Wir haben vieles am Set-up ausprobiert, sind jedoch nicht auf die gewünschten Zeiten gekommen, waren deutlich langsamer als beim Testen – ein bisschen fehlt einem in so einer Situation dann auch schnell das Vertrauen ins Auto.“

Nach dem Pre-Qualifying tauschte man die Dämpfer rund ums Auto, „danach war das  Handling   besser, vor allem beim Bremsen, aber immer noch nicht so wie beim Test...“  Beeindruckt war Maggi dann vom Nacht-Qualifying: „Es war es für mich ja das erste Mal Spa bei Nacht – schon etwas ganz Besonderes. Aus den dunklen Wälder kamen die ganzen Blitzlichter der Fotografen.... Ich brauchte eine paar Runden um meine Referenzpunkte wieder zu finden.“

Das Vorhaben, das Auto ohne Zwischenfälle über die 24-Stunden-Distanz zu bringen, gelang am Ende auch

Im Rennen war es dann vor allem das Ziel, ohne größere Probleme durchzukommen, nicht mit Gewaltaktionen oder für einen möglichen Zeitgewinn von vielleicht maximal ein paar Zehnteln Unfälle zu riskieren. Wozu auch gehörte, sehr viel in den Rückspiegel zu schauen, um Schnelleren Platz zu machen. Mit dem Nachteil, das das häufige Verlassen der Ideallinie automatisch mit sich bringt: die Reifen sammeln dann enorm viel „Pick up“, neben der Ideallinie liegenden Reifenabrieb, aus und machen das Auto so noch unruhiger...

„In meinem ersten Stint konnte ich mit dem Verkehr mithalten und auch ein paar Positionen gut machen,“ war Maggi zufrieden. „Erst als das Feld sich über die Strecke besser verteilte, hatte ich Probleme, den Anschluss zu halten. Geplant war, dass ich nur einen einzelnen Stint fahre am Anfang, schlussendlich bin ich dann aber doch gleich einen Doppelstint gefahren...“ Zum zweiten Mal kam er dann früh am Morgen zum Einsatz: „In der ersten Hälfte des Stints war ich komplett alleine unterwegs, kam keinem Auto über den Weg. Es war ein gutes Gefühl bei Nacht zu fahren.“

Das Vorhaben, das Auto ohne Zwischenfälle über die 24-Stunden-Distanz zu bringen, gelang am Ende auch: „Meine Teamkollegen haben alle einen guten Job gemacht, das Auto ist heil in Ziel gekommen. Die Strategie vom Team hat auch gut funktioniert und die Boxenstopps waren immer schnell genug,“ betonte Maggi. „Es ist ein schönes Gefühl, dass ich beim ersten 24-Stunden-Rennen meiner Karriere ins Ziel gekommen bin, aber ich hätte mir halt trotzdem gewünscht, dass wir insgesamt ein bisschen schneller gewesen wären.“

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