Forderung an McDonald's und Co.: 12 Euro pro Stunde mindestens!

2. Tarifverhandlung Systemgastronomie

(lifePR) ( Hamburg, )
„12 Euro pro Stunde mindestens – wenn McDonald’s und Co. diese Forderung nicht erfüllen, wird es keinen Tarifabschluss geben.“ Vor der morgen, Donnerstag, den 16. Januar 2020, in Frankfurt am Main beginnenden zweiten Tarifverhandlung zwischen der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) und dem Bundesverband der Systemgastronomie (BdS) hat der stellvertretende NGG-Vorsitzende Freddy Adjan die Forderungen an die Arbeitgeber der Systemgastronomie bekräftigt.

Im BdS sind die führenden Unternehmen der Branche wie McDonald’s, Burger King, L’Osteria, Starbucks, Nordsee, Tank und Rast, Autogrill und Pizza Hut organisiert. Ziel der Tarifverhandlungen ist es Adjan zufolge, dass künftig alle rund 120.000 Beschäftigten der deutschen Systemgastronomie so bezahlt werden, dass sie von ihrer Arbeit leben können: „Milliardenschwere Konzerne wie McDonald’s oder Starbucks zahlen Löhne, von denen man heute nicht leben kann und die später auf direktem Weg in die Altersarmut führen – das muss endlich aufhören.“

Hintergrund:
Die Umsätze der Systemgastronomie steigen. So war etwa der Umsatz von Marktführer McDonald’s in Deutschland mit rund 3,5 Milliarden Euro in 2018 so hoch wie nie zuvor (Quelle: statista.com). In der 1. Tarifverhandlung im Dezember 2019 in Berlin haben die Arbeitgeber lediglich eine minimale Erhöhung der Einstiegslöhne auf 9,48 Euro pro Stunde – 13 Cent oberhalb des gesetzlichen Mindestlohns – angeboten. Auch in den anderen Tarifgruppen sieht dieses Angebot nur minimale Anpassungen von 2,5 bis 2,7 Prozent mehr Geld pro Jahr vor.
Im Video berichten Fastfood-Mitarbeiter, warum sie sich für „12 Euro mindestens“ pro Stunde einsetzen: Zum Video bei YouTube; zum Video bei Twitter
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