Mete-Ekşi-Preis 2012 ausgeschrieben

(lifePR) ( Berlin-Schöneberg, )
Bis zum 19. Oktober 2012 können Eigenbewerbungen und Vorschläge für den Mete-Ekşi-Preis 2012 eingereicht werden. Der mit insgesamt € 3.000,- dotierte Preis wird dieses Jahr zum 21. Mal vergeben.

Der Preis wird an Kinder, Jugendliche, Jugendgruppen oder Jugendeinrichtungen vergeben, die sich in besonderem Maße für ein friedliches Zusammenleben junger Menschen unterschiedlicher Herkunft in Berlin einsetzen. Vorschläge bzw. Bewerbungen sind zu richten an den Mete-Ekşi-Fonds, c/o GEW BERLIN, Ahornstr. 5, 10787 Berlin oder auf elektronischem Weg über die Website www.mete-eksi-preis.de. Die Form der Bewerbung ist der Kreativität der Jugendlichen überlassen und sollte alle wichtigen Informationen über die Gruppe und ihre Aktivitäten und ihr Engagement enthalten.

Der Mete-Ekşi-Fonds wurde 1992 von der GEW BERLIN und dem Türkischen Elternverein Berlin-Brandenburg e.V. zum Gedenken an Mete Ekşi gegründet. Er starb am 13. November 1991 im Alter von 19 Jahren an den Folgen einer gewalttätigen Auseinandersetzung unter Jugendlichen deutscher und türkischer Herkunft.

Aus den Vorschlägen und Bewerbungen wählt die achtköpfige Jury die Preisträger aus. Der Jury gehö-ren an:

Barbara John, Vorsitzende des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Berlin
Sanem Kleff, Leiterin des Projekts "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage"
Athena Lewatsau, Journalistin
Sevim Ercan, Journalistin
Halil Can, Journalist
Norbert Hocke, Hauptvorstandsmitglied der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft
Hayati Boyacioglu, Karikaturist
Fadi Saad, Quartiersmanager

Barbara John, Mitglied der Jury: "In unserer Gesellschaft leben Menschen unterschiedlicher Na-tionalität, Herkunft, Religion, Sprache, Hautfarbe, und was es sonst noch für Unterscheidungs-kriterien gibt, zusammen. Sie müssen miteinander auskommen, dazu gibt es keine vernünftige Alternative. Es ist nichts Besonderes, nichts Exotisches, sondern Normalität. Zur Normalität gehört aber auch, dass wir nicht in einem Multi-Kulti-Idyll leben, in dem jeder jeden gern hat oder gar gern haben müsste. Das ist weltfremd und unrealistisch."

Norbert Gundacker, Vorsitzender des Mete-Ekşi-Fonds: "An Schulen und Jugendeinrichtungen gibt es eine Vielzahl an Projekten und Gruppen, die sich für den Abbau von Vorurteilen und für ein gewaltfreies Miteinander einsetzen und multikulturelle Aktivitäten entwickeln. Der Mete-Ekşi-Preis soll durch die mit ihm verbundene öffentliche Aufmerksamkeit, finanzielle Unterstützung und politische Anerkennung helfen, dass dieses positive Engagement der Heranwachsenden in der Öffentlichkeit stärker wahrgenommen wird."

Die feierliche Preisverleihung wird am Samstag, dem 24. November 2012 um 12:00 Uhr im Rathaus Charlottenburg stattfinden.
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