Dienstag, 19. Juni 2018


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Umfrage: Jüngere Deutsche unterschätzen Dauer ihres Ruhestands um fünf Jahrexa

Weltspartag am 31. Oktober

Berlin, (lifePR) -  

 

Junge Deutsche im Alter unter 40 Jahren werden wahrscheinlich viel länger im Ruhestand sein, als sie es selbst vermuten. Ein Grund ist der Vergleich mit der Lebensdauer der eigenen Großeltern. Damit unterschätzen die meisten auch, wie lang ihre Ersparnisse im Alter reichen müssen.

Die unter 40-jährigen Deutschen unterschätzen die Dauer ihres zukünftigen Ruhestands um rund fünf Jahre. Gemessen an ihrer selbst geschätzten Lebenserwartung rechnen die jüngeren Deutschen nur mit einer Rentendauer von 16,1 Jahren. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag der Initiative „7 Jahre länger“.

Dabei können sich die Menschen unter 40 bei einem Rentenbeginn im Alter von 67 Jahren auf durchschnittlich 21,2 Jahre im Ruhestand freuen.  Laut den Lebenserwartungs-Prognosen des Statistischen Bundesamts werden sie im Schnitt 83,1 Jahre alt.

Dass dank der steigenden Lebenserwartung der Ruhestand immer länger wird, bedeutet auch, dass die Deutschen für einen längeren Zeitraum sparen müssen. Immerhin 89 Prozent der jüngeren Befragten sind dabei der Meinung, dass sie im Alter auch private finanzielle Vorsorge benötigen werden. Aber nur 30 Prozent gehen davon aus, bisher hinreichend abgesichert zu sein.

Die eigenen Eltern und Großeltern im Hinterkopf

Bei den Überlegungen zum Sparen für den Ruhestand unterschätzen die Befragten aber deutlich, wie lang ihre Rücklagen reichen müssen. Ein Grund dafür: Die meisten Menschen kalkulieren nicht die Folgen einer steigenden Lebenserwartung ein. „Wenn man über die eigene Lebenserwartung nachdenkt, hat man vermutlich oft die Lebensdauer von Menschen der Generation der eigenen Eltern und Großeltern im Hinterkopf“, sagt Prof. Dr. Jochen Ruß, Geschäftsführer des Instituts für Finanz- und Aktuarwissenschaften.

Das zeigt sich auch in der Forsa-Befragung, bei der die jüngere Generation ihre Lebenserwartung sogar leicht pessimistischer einschätzte als die 40- bis 65-Jährigen. Laut der Prognosen des Statistischen Bundesamts liegt ihre Lebenserwartung aber deutlich höher.

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