Mittwoch, 21. Februar 2018


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Gesamtmetall-Präsident Rainer Dulger zur Forderungsempfehlung des IG-Metall-Vorstands

Berlin, (lifePR) - Zu den Empfehlungen des IG-Metall-Vorstands erklärt Gesamtmetall-Präsident Dr. Rainer Dulger:

"Auch wir wollen das Instrument der Altersteilzeit erhalten, es aber gerechter gestalten. Gedacht ist es schließlich vor allem für diejenigen, die aufgrund der Belastungen vorzeitig ausscheiden müssen.

Aus- und Weiterbildung hingegen ist täglich gelebter Alltag in unseren Betrieben, anders wären die Erfolge auf dem Weltmarkt gar nicht möglich. Mit einer bezuschussten Bildungsteilzeit würde letztendlich der Schichtarbeiter dem Ingenieur das Masterstudium bezahlen - das wäre ungerecht.

Und: Bis 2025 wird die Zahl der Erwerbspersonen in Deutschland um 5,3 Millionen sinken. Den Vorstellungen der IG Metall nach sollen Ältere weniger arbeiten, Jüngere sollen weniger arbeiten. Ich frage mich, wer die Arbeit überhaupt noch machen soll.

Immer weniger Erwerbstätige, die dann auch noch immer weniger arbeiten wollen - man braucht kein Mathematikstudium, um zu erkennen, dass sich unser Wohlstand so nicht erhalten lässt.

Im Übrigen darf Flexibilität keine Einbahnstraße sein. Wenn es wirklich um das Interesse der Beschäftigten geht, dann müssen wir eher in die andere Richtung gehen - schließlich möchten allen Umfragen nach die meisten Beschäftigten lieber länger arbeiten."

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