Altmeister Löwe krönt seine Super-Saison

Mit Bourree der vierte Sieg im Top-Rennen für zweijährige Stuten

(lifePR) ( Baden-Baden, )
Der Kölner Trainer Andreas Löwe scheint 2014 in einen Jungbrunnen gefallen zu sein. Mit 72 Jahren erlebt der Galopper-Coach die wohl erfolgreichste Saison seiner langen Karriere. Am Sonntag landete er beim Sales & Racing Festival in Baden-Baden einen weiteren bedeutenden Sieg -im Soldier Hollow - Preis der Winterkönigin (Gruppe III, 105.000 Euro, 1.600 m), dem bedeutendsten Rennen für zweijährige Stuten in Deutschland, vor 5.089 Zuschauern mit der Siyouni-Tochter Bourree.

Die 169:10-Außenseitern gehört dem Kölner Alexander Rom und seinem Stall Lenau, der vor vier Jahren in Baden-Baden mit der Halbschwester Blue Note ein Auktionsrennen hier gewonnen hatte. "Unser Geschäft, eine Apotheke, befindet sich am Lenauplatz in Köln, daher haben wir diesen Stallnamen gewählt", erklärte der Eigner.

Trainer Andreas Löwe feierte seinen vierten Erfolg in der Winterkönigin, während Jockey Jozef Bojko zum dritten Mal hier triumphierte. Bourree war zuletzt nur hinter dem späteren Winterfavorit-Zweiten Sherlock eingekommen und landete nun bei spätsommerlichem Wetter in Iffezheim ihren ersten Karrieretreffer, der mit 60.000 Euro honoriert war.

Bojko trat mit Bourree erst auf der Zielgeraden so richtig auf den Plan. In einem langen Zweikampf mit Desiree Clary (Eddie Hardouin), die an der Innenseite immer schneller wurde, rettete der Jockey einen Mini-Vorsprung von einem kurzen Kopf nach Hause.

"Eigentlich hatte ich mehr Mumm auf meine andere Starterin Amona (Anm. d. Red.: Wurde Letzte im Zwölferfeld), doch ihr behagte der weiche Boden wohl nicht. Bourree hat sich immer weiter gesteigert. Beim ersten Start lief einiges verkehrt, zuletzt lief sie schon sehr stark, und nun hat sie ein großes Herz und Phlegma gezeigt. Im nächsten Jahr steuern wir die Klassiker an", kommentierte Andreas Löwe.

Und Jockey Jozef Bojko merkte an: "Schon nach dem Aufgalopp wusste ich, dass wir eine Chance haben würden. Ich hatte früh ein gutes Gefühl."

Desiree Clary unterlag in allen Ehren. "Ein paar Meter weiter hätte es gereicht", signalisierte ihr Trainer Waldemar Hickst, dessen andere Ladies Amabelle Vierte, Pearl Diamond Fünfte und Nymeria Sechste wurden. "Von ihr war ich etwas enttäuscht. Sie hatte gut gearbeitet."

Mit tollen Endspurt schob sich die Ebbesloherin Winnemark noch auf den dritten Platz, woraufhin die Dreierwette nicht getroffen wurde. Amabelle hielt sich nach langer Führung als Vierte gut.

Peace Society, Rose Rized und Weichsel als stärker gewettete Pferde kamen über Rang acht, zehn und elf nicht hinaus. "Am Rennverlauf lag es nicht, vielleicht ist sie schon über die Hochform hinweg", sagte Weichsels Betreuer Markus Klug.
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