Sonntag, 26. Februar 2017


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Wissenschaftlerinnen auf dem Weg zum Erfolg unterstützen

Auftaktveranstaltung des Dorothea Schlözer-Programms an der Georgia Augusta

(lifePR) (Göttingen, ) (pug) "Kluge Frauen - Erfolgreiche Männer": Über die Situation von Wissenschaftlerinnen in Deutschland spricht die Hamburger Professorin Dr. Monika Bessenrodt-Weberpals am 5. November 2009 bei der Auftaktveranstaltung des Dorothea Schlözer-Programms der Universität Göttingen. Ziel des Programms ist es, mit Hilfe von Stipendien und Qualifizierungsangeboten die erfolgreiche wissenschaftliche Karriere von Frauen am Campus Göttingen zu fördern. Dr. Sylke Ernst, Leiterin des Programms, stellt das Konzept in der Veranstaltung vor; zudem erhalten die ersten 20 Stipendiatinnen ihre Urkunden. Der hauptberufliche Vizepräsident der Universität, Markus Hoppe, begrüßt Gäste und Kooperationspartner um 11 Uhr in der Aula am Wilhelmsplatz.

Das Dorothea Schlözer-Programm umfasst verschiedene Angebote, um Chancengleichheit und personale Vielfalt an der Georgia Augusta zu verwirklichen. Zu den zentralen Bausteinen gehört das Stipendienprogramm. Einmal jährlich vergeben die Universität und die Universitätsmedizin Göttingen Stipendien an Doktorandinnen und Postdoktorandinnen aller Fakultäten. Hierfür stehen in den kommenden drei Jahren rund 1,37 Millionen Euro zur Verfügung. Zum Wintersemester 2009/10 erhalten 20 Nachwuchswissenschaftlerinnen ein Stipendium, um unter anderem in der Physik, den Geo- oder Sozialwissenschaften und der Chemie sowie an der Juristischen und Philosophischen Fakultät zu forschen.

Der zweite Baustein ist ein Qualifizierungsprogramm, mit dem Promovierende, Postdoktorandinnen und Professorinnen gezielt und abgestimmt auf individuelle Bedürfnisse gefördert werden. Trainingsangebote mit erfahrenen Coachs vermitteln Strategien für die eigene wissenschaftliche Karriere und ihre Vermarktung sowie soziale Kompetenzen beispielsweise im Konflikt- oder Verhandlungsmanagement. Vorgesehen ist zudem die Vernetzung mit erfolgreichen Wissenschaftlerinnen, von deren Erfahrungen der weibliche Nachwuchs zugleich profitieren kann.

Das Programm ist benannt nach Dorothea Schlözer (1770 bis1825). Sie war die Tochter des Göttinger Historikers und Publizisten August Ludwig Schlözer und wurde 1787 an der Universität Göttingen, als erste Frau in Deutschland, zum Doktor der Philosophie promoviert. Ihr Name steht für eine erfolgreiche Bildung von Frauen, obgleich an eine wissenschaftliche Karriere in dieser Zeit nicht zu denken war. Mit der Dorothea Schlözer- Medaille, dem dritten Baustein des Programms, ehrt die Georg-August-Universität seit 1958 Frauen, die sich für Wissenschaft und Frauenbildung engagieren.

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