Mittwoch, 25. April 2018


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TIPP DES MONATS Februar

Das neue Antennenfernsehen DVB-T2 HD löst den derzeitigen DVB-T-Standard ab / Tipps der Wohnprofis zur Umstellung ab dem 29. März 2017

Berlin, (lifePR) - Ab dem  29. März 2017 wird das bestehende terrestrische Antennenfernsehen DVB-T schrittweise durch den neuen Übertragungsstandard DVB-T2 HD ersetzt. Damit werden künftig alle terrestrisch ausgestrahlten Programme nur noch in hochauflösender HD-Qualität übertragen. Die Umstellung startet in zahlreichen Ballungszentren, alle weiteren Gebiete folgen erst im Zeitraum von Ende 2017 bis Mitte 2019. Die Wohnprofis erklären, was es mit der Umstellung des Antennenfernsehens auf sich hat und wer wirklich davon betroffen ist. Dabei gilt: Entwarnung für Kabel- und Satellitenkunden. Für sie ändert sich nichts. Und: Nutzer des Antennenfernsehens müssen künftig wie Satellitenkunden für private HD-Programme zahlen.

Worum geht es?

Die privaten und öffentlich-rechtlichen Rundfunksender haben sich mit dem neuen Standard DVB-T2 HD (DVB-T steht für Digital Video Broadcasting – Terrestrial) darauf geeinigt, ihre Programme über das Antennenfernsehen künftig nur noch in hochauflösender HD-Qualität zu übertragen. Die Umstellung erfolgt regionenweise im Zeitraum vom 29. März 2017 bis Mitte 2019. Gleichzeitig werden die bisherigen DVB-T-Signale in digitaler Standardqualität (SD) abgeschaltet. Die Umstellung startet mit rund 40 öffentlich-rechtlichen und privaten Programmen in Full HD in den Ballungsräumen Bremen/Unterweser, Hamburg/Lübeck, Kiel, Rostock, Schwerin, Hannover/Braunschweig, Magdeburg, Berlin/Potsdam, Jena, Leipzig/Halle, Düsseldorf/Rhein/Ruhr, Köln/Bonn/Aachen, Rhein/Main, Saarbrücken, Baden-Baden, Stuttgart, Nürnberg und München/Südbayern. Ende 2017 sowie im Jahresverlauf 2018 wird dann in den Mittelzentren und im ersten Halbjahr 2019 in weiteren Regionen auf die neue Technik umgestellt.

Wer ist von der Umstellung betroffen?

Unmittelbar betroffen sind nur diejenigen Mieter und Genossenschaftsmitglieder, die das Antennenfernsehen aktuell nutzen. Kabel- und Satellitenkunden sowie Haushalte, die das TV über Internet (IPTV oder DSL) empfangen, sind nicht betroffen. Das gilt im Regelfall auch für alle Nutzer einer Gemeinschaftsempfangsanlage. Einzige Ausnahme: Für den Gemeinschaftsempfang wird das derzeitige DVB-T Signal genutzt.

Sind digitale Programme über das Antennenfernsehen weiterhin unverschlüsselt und ohne Zusatzkosten zu empfangen?

Nein. Zwar bleiben alle öffentlich-rechtlichen Programme über das Antennenfernsehen weiterhin unverschlüsselt und ohne Zusatzkosten empfangbar. Für den Empfang der künftig verschlüsselten werbefinanzierten Programme privater Anbieter, wie zum Beispiel die der Sendergruppen RTL und ProSiebenSat.1, fallen künftig wie zum Beispiel bei privaten HD-Programmen über Satellit Zusatzkosten an. Diese betragen über die freenet-Plattform ab Juli 2017 jährlich 69 Euro oder 5,75 Euro pro Monat.

Können für DVB-T2 HD die bisherigen Empfangsgeräte genutzt werden?

Nein, die meisten bisherigen Antennen-Haushalte müssen in neue individuelle Empfangsgeräte  (Settop-Boxen und TV-Geräte) investieren oder die Empfangsart wechseln. Dies gilt auch für die zahlenmäßig wenigen Haushalte, deren Gemeinschaftsempfang über ein terrestrische Signal erfolgt. Der Grund: Der neue Standard erfordert eine neue Empfangstechnik. Entscheidendes Kriterium ist, dass das Empfangsgerät das Videokodierverfahren HEVC (High Efficiency Video Coding/H.265) unterstützt. Ob ein in den vergangenen zwei Jahren neu angeschafftes Gerät weiterhin einsetzbar ist, muss im Einzelfall geprüft werden. Geräte, die lediglich H.264 decodieren können, sind zum Beispiel nicht für DVB-T2 HD geeignet. Ältere Geräte sind daher im Regelfall für das Antennenfernsehen nicht mehr nutzbar. Bisherige Antennen sind im Regelfall dagegen auch künftig einsetzbar.

Fernseher und Receiver, die das grüne DVB-T2 HD-Logo tragen, empfangen alle unverschlüsselten Angebote kostenfrei. Für den Empfang verschlüsselter Programmangebote ist zusätzlich ein CI+Modul des Plattformbetreibers freenet TV erforderlich.

Unter http://www.tv-plattform.de/de/dvb-t2-hd-geraeteliste finden sich Informationen über für das neue Antennenfernsehen geeignete Geräte. Selbstverständlich können diese Geräte auch den Empfang der derzeitigen DVB-T Programme genutzt werden. Umgekehrt gilt dies nicht.

Wo finde ich weitere Informationen zur Umstellung auf das Antennenfernsehen DVB-T2 HD?

Aktuell informieren Laufbänder bei terrestrisch übertragenen Programmen über die Umstellung. Informationen über Empfangsgebiete, Programmangebot und Termine gibt es online unter www.DVB-T2HD.de. So zeigt ein Empfangscheck nach Eingabe der Postleitzahl die Versorgung mit DVB-T2 HD in einer detaillierten Karte. Dort finden sich auch Informationen über konkrete Umstellungszeitpunkte.

Eine bundesweite Übersicht über die Empfangsgebiete finden Sie hier.

GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V.

Die Wohnprofis im GdW vertreten als größter deutscher Branchendachverband gemeinsam mit ihren Regionalverbänden die rund 3.000 professionellen und größten Vermieter Deutschlands. Sie bewirtschaften ca. 6 Mio. Wohnungen, in denen über 13 Mio. Menschen wohnen. Die Wohnprofis vertreten damit rund 30 Prozent aller Mietwohnungen in Deutschland.

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