Sonntag, 24. Juni 2018


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GdW zum Bundeshaushalt 2014: Große Koalition setzt wichtigste Forderungen der Wohnungswirtschaft um

Berlin, (lifePR) - Wir begrüßen ausdrücklich die wohnungs- und stadtentwicklungspolitischen Akzente, die die Große Koalition in ihren abschließenden Beratungen zum Bundeshaushalt 2014 gesetzt hat. Die wichtigsten Forderungen der Wohnungswirtschaft in den Bereichen altersgerechter Umbau und Städtebau werden nun umgesetzt. Auch bei den Themen Wohngeld und Wohnungsbau geht es voran. Das ist ein gutes Signal für Deutschlands Städte, die Wohnungsunternehmen und die Mieter", erklärte Axel Gedaschko, Präsident des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen.

Das Zuschussprogramm "Altersgerecht Umbauen" wird - entgegen der ursprünglichen Pläne - wiederbelebt und nun doch mit immerhin 10 Millionen Euro an neuen Mitteln für 2014 ausgestattet. Bis 2018 sollen 54 Millionen Euro investiert werden. Für eine Fortführung des Programms hatte sich der GdW intensiv eingesetzt. "Den Parlamentariern ist es damit gelungen, die Scharte auszuwetzen, die die Regierung mit ihrem Etatentwurf hinterlassen hat. Damit der demografische Wandel gelingen kann, werden in den kommenden Jahren aber noch deutlich mehr Mittel für den altersgerechten Umbau benötigt", erklärte der GdW-Chef.

"Die Aufstockung der Städtebauförderung auf insgesamt 700 Millionen Euro ist ebenfalls eine enorm wichtige Entscheidung für die Zukunft unserer Städte und Wohnquartiere. Die Große Koalition setzt damit eine weitere Hauptforderung des GdW um", so Gedaschko. "Das ist ein großer Erfolg für die Quartiere und die Menschen, die in ihnen leben. Die Politik hat erkannt, dass die Herausforderungen in den Städten ein Umdenken in der Förderpolitik erfordern."

Die CDU-/CSU-Fraktion fordert eine Wohngelderhöhung. Damit werden die nachdrücklichen Forderungen der Wohnungswirtschaft erhört. "Die Leistungshöhe und Miethöchstbeträge müssen beim Wohngeld dringend - wie im Koalitionsvertrag vorgesehen - an die Bestandsmieten- und Einkommensentwicklung angepasst werden. Das Bundesbauministerium sollte nun zügig den entsprechenden Gesetzentwurf vorlegen", so Gedaschko. "Wenn die Große Koalition diesen Punkt angeht, zeigt sie, dass sie es mit dem bezahlbaren Wohnen ernst meint. Das wünschen wir uns in allen Bereichen der Wohnungs- und Stadtentwicklungspolitik."

Um den Wohnungsbau zu beleben, soll nach Aussagen der CDU-/CSU-Fraktion zudem eine Baukostensenkungskommission eingesetzt werden - dies wurde seit langem von der GdW-Wohnungswirtschaft gefordert. "Hohe Baukosten sind eine massive Bremse für den dringend benötigten Wohnungsneubau in den Ballungsgebieten", erklärte der GdW-Chef. Von 2000 bis 2012 sind die Baukosten insgesamt um 28,6 Prozent gestiegen. Der Preisdruck geht dabei eindeutig von den Materialkosten aus, die sich stärker verteuert haben als die Arbeitskosten am Bau. Besonders stark stiegen auch die Preise für die Materialien zur energetischen Sanierung von Wohngebäuden. "Die Einrichtung einer Baukostensenkungskommission ist dringend notwendig und wird von uns sehr begrüßt."

GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V.

Der GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen vertritt als größter deutscher Branchendachverband bundesweit und auf europäischer Ebene rund 3.000 kommunale, genossenschaftliche, kirchliche, privatwirtschaftliche, landes- und bundeseigene Wohnungsunternehmen. Sie bewirtschaften rd. 6 Mio. Wohnungen, in denen über 13 Mio. Menschen wohnen. Der GdW repräsentiert damit Wohnungsunternehmen, die fast 30 Prozent aller Mietwohnungen in Deutschland bewirtschaften.

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