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Pressemitteilung BoxID: 383915 (GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V.)
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GdW begrüßt steigende Baugenehmigungen - Bezahlbare Wohnungen für alle Einkommensschichten sichern

(lifePR) (Berlin, ) "Die im vergangenen Jahr erneut gestiegenen Baugenehmigungen sind ein wichtiges Signal und dringend erforderlich, um den bereits bestehenden Wohnraummangel in wachsenden Großstadtregionen in Deutschland nicht weiter zu verschärfen", erklärte Axel Gedaschko, Präsident des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen, zu einer Statistik des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS), nach der die Zahl der Baugenehmigungen im Jahr 2012 ersten Berechnungen zufolge um 7,4 Prozent auf 245.000 geklettert ist.

"Die Tendenz ist positiv, da stimme ich mit Bauminister Ramsauer überein. Ein akuter Nachholbedarf besteht weiterhin bei bezahlbarem Wohnraum, der alle Einkommensschichten bedient – insbesondere die niedrigen und mittleren Einkommen und speziell in Ballungsräumen", so der GdW-Chef. Hier müssten Bund, Länder und Kommunen eng zusammenarbeiten, um die politischen Rahmenbedingungen so auszugestalten, dass der Aufwärtstrend zum einen langfristig anhält und zum anderen alle Einkommensschichten bedient, so Gedaschko weiter. Die Wohnungswirtschaft wolle weiterhin stark in bezahlbaren Wohnraum investieren und dazu müssen die wirtschaftlichen Vorgaben stimmen. "Mit Hilfe von gedeckelten Mietpreisen wird keine einzige Wohnung zusätzlich gebaut – im Gegenteil", so der GdW-Chef.

"Anstatt staatlicher Regulierung in Form von Mietpreisdeckeln, wie sie kürzlich die SPD in einem Positionspapier vorgeschlagen hat, brauchen wir eine angemessene und zweckgebundene Förderung von sozialem Wohnraum", mahnte Gedaschko. Der GdW appelliert an Bund, Länder und Kommunen, den Wohnungsbau in den Ballungsregionen zielgerichtet zu fördern, um für viele Mieter untragbar hohe Preise zu verhindern. Dies könne insbesondere durch das Bereitstellen von preiswerten Baugrundstücken in ausreichendem Umfang geschehen, so Gedaschko.

Wie wohnen bezahlbar und wirtschaftlich ausgewogen für Mieter und Vermieter bleibt, zeigt die GdW-Strategie "gerecht wohnen".