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Pressemitteilung BoxID: 375761 (GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V.)
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GdW begrüßt Bereitstellung von 518 Mio. Euro Wohnraumfördermitteln für das Jahr 2014 - langfristige Fortsetzung dringend notwendig

(lifePR) (Berlin, ) Das Bundeskabinett hat heute entschieden, den Ländern auch im Jahr 2014 weitere 518 Mio. Euro an Wohnraumfördermitteln zur Verfügung zu stellen. "Allerdings sollten die Länder diese Mittel nun auch zweckgebunden zur Förderung des sozialen Wohnraums einsetzen. Das war in der Vergangenheit nicht immer der Fall", erklärte Axel Gedaschko, Präsident des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen.

Gleichzeitig betonte der GdW-Chef, dass sich der Bund angesichts der immer akuteren Knappheit an günstigen Wohnungen in städtischen Ballungsräumen auch längerfristig auf hohem Niveau an der sozialen Wohnraumförderung beteiligen müsse. "Die Herausforderungen für Städte und Wohnungswirtschaft werden in den kommenden Jahren weiter wachsen", so Gedaschko. "Daher müssen die Bundesmittel für die Wohnraumförderung auch nach 2014 mindestens in gleicher Höhe von 518 Mio. Euro pro Jahr fortgesetzt werden. Andernfalls werden sozial schwächer gestellte Menschen die Leidtragenden sein - für sie wird schlicht nicht genügend bezahlbarer Wohnraum zur Verfügung stehen", erklärte der GdW-Präsident.

Im Zuge der Föderalismusreform wurde geregelt, dass der Bund bis 2013 einen finanziellen Beitrag für die soziale Wohnraumförderung an die Länder von 518,2 Mio. Euro jährlich leistet. Über die Höhe der Fortführung dieser Transferleistungen bis 2019 wird derzeit verhandelt. Für das Jahr 2014 scheinen die Mittel auf gleichbleibendem Niveau nun gesichert.

Insgesamt werden derzeit rund 4,5 Mio. Mieterhaushalte in Deutschland vom Staat finanziell unterstützt, damit sie sozial abgesichert wohnen können. Dies entspricht 21 Prozent aller Mieterhaushalte. Gleichzeitig ist die Zahl der Sozialwohnungen derzeit bundesweit stark rückläufig. Aktuelle Zahlen des GdW unterstreichen diesen Trend: Waren es im Jahr 2002 noch rd. 2,57 Mio. Wohnungen mit Preisbindung, verringerte sich die Zahl schon im Jahr 2008 um 716.924 Wohneinheiten und lag nur noch bei rund 1,85 Mio. Wohnungen. Im Jahr 2011 gab es bei den