Edite Grinberga & Maximilian Verhas | 05. September 2018

(lifePR) ( Frankfurt am Main, )
MIRKO SCHALLENBERG
18.10.2018 — 18.01.2019
Vernissage: 17.10.2018, ab 18.30 Uhr

Stillleben? Nein, viel mehr.

Auffällig ist die Stapelung alltäglicher Dinge in Mirko Schallenbergs Werken - die sogenannten Dingpyramiden. Der Künstler schafft Werke die viele Fragen aufwerfen. In seinen Bildern findet man Gesteine, Lebensmittel, Bücher, Bienenwaben, Gläser, Vasen – Gegenstände die für gewöhnlich nicht miteinander in Verbindung gebracht werden. Nichtsdestotrotz schafft es der Künstler durch das Arrangement eine harmonische Beziehung zwischen den Dingen herzustellen.

M. Schallenberg in Northeim geboren, studierte in den frühen neunziger Jahren an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig und war Meisterschüler bei Professor Hermann Albert. Inzwischen lehrt er selbst an der Akademie für Malerei in Berlin.

Der Künstler bringt Ruhe in das Chaos der Dinge. Auch wenn das Arrangement fragil erscheint, strahlt die Konstruktion der dargestellten Gegenstände eine gewisse Standhaftigkeit aus. Die Anordnung der Gegenstände führt er durch malerische Mittel zusammen, sodass diese eine harmonische Dingpyramide bilden. Die verschiedenen Dinge sind vergrößert dargestellt – dadurch wird ihr Rang erhöht, denn im virtuellen Zeitalter verlieren die Gegenstände ihre Präsenz. In unserer technologisch-affinen Gesellschaft haben sich die Gegenstände zu abstrakten Zeichen entwickelt. Der Künstler verarbeitet in seinen Werken die Frage nach dem Sein.Durch die gedeckten Farben kommen die Dinge zu Ruhe und üben auf den Betrachter eine meditative Wirkung aus. Sowohl den Hintergrund, als auch die Gegenstände im Vordergrund gestaltet der Künstler in zurückhaltender und matter Farbigkeit, was sich zu einem friedvollen Gesamtwerk vereint. Linien, Oberflächenstrukturen und Texturen, Material und Konsistenz, Vergrößerungen und Proportionen, Statik und Dynamik, Metaphysik, Dinglichkeit und Farbe spielen in den Arbeiten eine tragende Rolle. M.Schallenberg zähmt das Chaos malend und öffnet uns neue Imaginationstüren, die in dahinterliegende Welten führen. Der Betrachter soll eintreten und sich in die Konstellation der Gegenstände einfinden
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