Gay Glamour: Berlin feiert seine erste CSD GALA im Friedrichstadt-Palast

(lifePR) ( Berlin, )
Über 400.000 Tickets wurden bisher für die aktuelle Show Yma am FriedrichstadtPalast verkauft. Am heutigen Abend gab es eine einmalige Sonderedition zu sehen: Unter dem Motto 'CSD meets Yma' feierten knapp 1.900 Gäste die 1. Berliner CSD GALA, die den Auftakt des alljährlichen schwul-lesbischen Pride Festivals bildete.

Ausgesuchte, szeneaffine Bühnengäste wie Cassandra Steen, Volkan Baydar, Gabi Decker und das homoerotische Männer-Pas-de-Deux 2Men sorgten gemeinsam mit dem über 100-köpfigen Showensemble rund um die langbeinige Yma für ein deutliches Ausrufezeichen gegen Homophobie. Dass diese immer noch allgegenwärtig - auch im Profisport - vorhanden ist, verdeutlichte die Talkrunde um ZDF-Sportmoderator Wolf-Dieter Poschmann. So kritisiert Degen-Weltmeisterin Imke Duplitzer, dass "...im Profisport 100 Fans 'schwule Sau' rufen können, ohne dass Sanktionen verhängt werden." Tanja Walther-Ahrens, ehemalige Profifußballerin, bestätigte ebenfalls: "Wir brauchen mehr Aufklärung bei den Offiziellen, bei den Fans und bei der Bevölkerung." Journalist Ronny Blaschke rät zu einer Veränderung der Diskussionskultur: "Sie muss sachlich und seriös werden."

Doch seriöse Aufklärung kann auch glamourös sein, wie der heutige Abend im FriedrichstadtPalast bewies. Im Saal und danach im Foyer zelebrierten zahlreiche Prominente 'Gay Glamour' und zeigten sich von der Idee, mit dieser verhomosexualisierten Yma-Sondervorstellung ein Zeichen für mehr Toleranz zu setzen, begeistert. Dass zum Ende der Vorstellung eine der knapp zehn Meter hohen LED-Wände aus ihrer Schiene sprang und somit das eigentliche Finale 'This Is My Life' nicht stattfinden konnte, tat der guten Stimmung keinen Abbruch.

So war auch Rosa von Praunheim total begeistert:""Das ist die beste Show, die ich je gesehen habe. Ich war das erste Mal 1996 hier im FriedrichstadtPalast und habe den Verantwortlichen danach eine schwule Show angeboten. Diese wurde jedoch abgelehnt, da das Publikum noch nicht so weit war. Umso mehr freut es mich, dass es heute, 15 Jahre später, eine solche Show in den FriedrichstadtPalast geschafft hat."

Kulturstaatssekretär André Schmitz hofft auf die Wirkung solcher Veranstaltungen: "Gute Kultur hat schon immer versucht, die Welt zu verbessern. Den Veranstaltern ist dies heute Abend sehr gut gelungen."

Ulrike Frank, Schauspielerin, sieht dies ähnlich: "Veranstaltungen wie die heutige können viel für Toleranz tun. Erstens, weil es grundsätzlich eine tolle Show ist und zweitens bringt es immer etwas, die Öffentlichkeit anzusprechen. Wir brauchen solche Ausrufezeichen leider immer noch, aber ich hoffe, dass es dank solcher Veranstaltungen irgendwann nicht mehr nötig sein wird."

Auch Jorge Gonzales, Model und Catwalk-Trainer, findet Veranstaltungen wie die 1. Berliner CSD GALA wichtig: "Es sollte mehr Veranstaltungen wie diese geben. Jeder Mensch muss nach seiner Leistung beurteilt werden. Um beim Sport zu bleiben: Ein Tor ist ein Tor - egal, wer es schießt."

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