Vortrag über Madame Kaulla, eine außergewöhnliche jüdische Persönlichkeit im Freilichtmuseum Beuren

(lifePR) ( Beuren, )
Am Sonntag, den 19. Mai, um 14 Uhr, gibt es zu der Sonderausstellung „Jüdisches Leben im ländlichen Württemberg“ im Freilichtmuseum Beuren den Vortrag „Madame Kaulla – eine außergewöhnliche Frau am Vorabend der Emanzipation der Juden in Württemberg“ von Prof. Dr. Benigna Schönhagen, Historikerin, Kuratorin und Museologin. Sie beschäftigt sich seit vielen Jahren mit jüdischer Geschichte im süddeutschen Raum und hat hierzu zahlreiche Bücher veröffentlicht. Sie leitete von 2001 bis 2017 das Jüdische Kulturmuseum Augsburg-Schwaben und ist Honorarprofessorin der Universität Tübingen.

Lebensgeschichte einer jüdischen Frau aus Hechingen In ihrem Vortrag beleuchtet Benigna Schönhagen das Leben einer außergewöhnlichen Frau: die Lebensgeschichte der als Madame Kaulla berühmt gewordenen jüdischen Hoffaktorin aus Hechingen (1739-1809). Sie öffnet ein Fenster in die scheinbar ferne Zeit des späten 18. und frühen 19. Jahrhunderts im deutschen Südwesten und gibt Einblicke in die Lebensbedingungen von Jüdinnen und Juden am Vorabend der Emanzipation, als die Kleinstaaterei aufhörte und der neue württembergische König in erheblicher Zahl jüdische Untertanen erhielt. Eine Zeit des Umbruchs, in der gleichwohl Grundlagen für unsere Gegenwart gelegt wurden. Wer war diese Frau? Wie erreichte sie am Ende des 18. Jahrhunderts als Jüdin die ungewöhnliche Position einer „Hoffaktorin“? Welche Aufgaben und Privilegien waren mit diesem Amt verbunden? Welche Hindernisse musste sie überwinden? An welche Grenzen stieß sie?
Die Veranstaltung ist im Museumseintritt inbegriffen, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Sie findet im barrierefrei zugänglichen Vortragsraum im Bauernschloss aus Öschelbronn statt.

Sonderausstellung »Jüdisches Leben im ländlichen Württemberg«

Der Vortrag ist Bestandteil einer Reihe von Begleitveranstaltungen zur Sonderausstellung »Jüdisches Leben im ländlichen Württemberg« im Freilichtmuseum Beuren. Sie widmet sich mittels Außenstationen im Museumsgelände sowie in der Scheuer aus Gärtringen den jüdischen Menschen, die in der Region um das Freilichtmuseum vielfältige Spuren hinterlassen haben. Interaktive Elemente und leicht verständliche Texte bieten für Besucherinnen und Besucher unterschiedliche Zugänge. Vor bzw. nach dem Vortrag besteht die Gelegenheit die Sonderausstellung zu besichtigen. Gruppen können gesondert Führungen durch die Sonderausstellung buchen.

Kontakt und Öffnungszeiten

Freilichtmuseum Beuren, Museum des Landkreises Esslingen für ländliche Kultur, In den Herbstwiesen, 72660 Beuren, Info-Telefon 07025 91190-90, info@freilichtmuseum-beuren.de,
www.freilichtmuseum-beuren.de
Für die oben stehenden Pressemitteilungen, das angezeigte Event bzw. das Stellenangebot sowie für das angezeigte Bild- und Tonmaterial ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmeninfo bei Klick auf Bild/Meldungstitel oder Firmeninfo rechte Spalte) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber der Pressetexte sowie der angehängten Bild-, Ton- und Informationsmaterialien.
Die Nutzung von hier veröffentlichten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Bei Veröffentlichung senden Sie bitte ein Belegexemplar an service@lifepr.de.