Samstag, 21. Juli 2018


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Silvia Kreibiehl neuer Head des FS-UNEP Collaborating Centre for Climate & Sustainable Energy Finance

Frankfurt am Main, (lifePR) - Seit dem 1. Januar 2013 ist Silvia Kreibiehl, 36, Head des FS-UNEP Collaborating Centre for Climate & Sustainable Energy Finance. Sie kommt von der Deutschen Bank, wo sie insgesamt über 17 Jahre - zehn davon als Investmentbankerin - tätig war. Sie beriet Unternehmen in den Geschäftsfeldern der Equity Capital Markets und Mergers & Acquisitions sowie zur Strukturierung und Vermarktung von Transaktionen im Bereich Erneuerbare Energien sowie der Energieeffizienz in Entwicklungs- und Schwellenländern. Zuletzt war sie im Bereich Group Sustainability der Deutschen Bank tätig und verantwortete und steuerte deren Nachhaltigkeitsinitiativen. Im Jahr 2007 verbrachte Silvia Kreibiehl ein halbes Jahr in Uganda, wo sie in einem Mikrofinanzprojekt tätig war.

In ihrer Rolle als Lead Analyst konzipierte Silvia Kreibiehl das GET FiT Programm. GET FiT (Global Energy Transfer Feed-in Tariffs for Developing Countries) ist ein Programm zur Akquirierung von Investitionen des Privatsektors zur Finanzierung von Erneuerbare-Energie-Projekten in Entwicklungsländern. Dabei setzt GET FiT auf eine innovative Public-Private-Partnership (PPP)-Struktur und basiert auf einer engen Zusammenarbeit zwischen den Gebern und dem öffentlichen Sektor in Entwicklungsländern. Das Ziel des Programms ist es, ein transparentes und stabiles Investitionsumfeld für Privatinvestoren zu schaffen. Silvia Kreibiehl hat in regem Austausch mit den Regierungen von Uganda, Großbritannien, Norwegen und Deutschland sowie der Weltbank und der Europäischen Kommission die Realisierung des GET FiT Konzept initiiert und gemeinsam mit der KfW die Implementierung eines GET FiT Piloten in Uganda vorangetrieben. Sie ist Mitautorin des Fifth Assessment Report (AR5), den das Intergovernmental Panel on Climate Changes (IPCC) derzeit erstellt.

Silvia Kreibiehl absolvierte nach dem Abitur zunächst eine Ausbildung als Bankkauffrau bei der Deutschen Bank in Ludwigshafen. Im Anschluss studierte sie parallel zu ihrer Berufstätigkeit Betriebswirtschaftslehre an der Fern-Universität Hagen. Im Jahr 2001 schloss sie das Studium als Diplom-Kauffrau ab.

"Silvia Kreibiehl bringt profunde Kenntnisse aus dem Investmentbanking, der internationalen Politikberatung und der Erneuerbare-Energien-Branche mit", so Frankfurt School-Präsident Professor Dr. Udo Steffens. "Wir sind stolz, dass wir sie für unser UNEP Centre gewinnen konnten. Mit ihrer Expertise und ihren Erfahrungen wird Silvia Kreibiehl das Centre international als Think und Do Tank etablieren."

"Die Ernennung von Silvia Kreibiehl als neuen Head des FS-UNEP Collaborating Centre for Climate & Sustainable Energy Finance bedeutet einen deutlichen Ausbau des Wissens über den Privatsektor und dessen Bedürfnisse. Dies benötigen wir, um den Aufbau eines globalen Markts für Technologien zur sauberen Energiegewinnung voranzutreiben", ergänzt Dean Cooper, Manager des UNEPs Energiefinanzprogamms. "Es ist der Schlüssel für die Entwicklung und den Einsatz von kosteneffektiven Mechanismen zur nachhaltigen Klimafinanzierung. Dieser Ansatz ermöglicht einen breiteren Zugang zu solchen Technologien, insbesondere in Schwellenländern."

Silvia Kreibiehl steht für Interviews und Hintergrundgespräche zur Finanzierung von Erneuerbaren Energien und Energieeffizienz (vor allem in Entwicklungs- und Schwellenländern), zur internationalen Klima- und Energiepolitik, sowie zur Ökonomie des Klimawandels zur Verfügung.

Frankfurt School – UNEP Collaborating Centre for Climate & Sustainable Energy Finance

Aufgabe und Ziel des Frankfurt School – UNEP Collaborating Centre for Climate & Sustainable Energy Finance ist es, kosteneffiziente Wege und Instrumente zur Reduktion von CO2-Emissionen zu entwickeln, Investitionen in nachhaltige Energien zu mobilisieren und die jeweiligen Märkte – vor allem in Entwicklungs- und Schwellenländern – zu stärken. Das UNEP (United Nations Environment Programm) Centre arbeitet hierfür mit Finanzinstitutionen zusammen, um technisches Know-how sowie innovative Finanzierungsansätze für Unternehmen und Endverbraucher zu entwickeln. Kernaktivitäten sind die Übernahme von Beratungsprojekten, Aus- und Weiterbildung sowie Forschung. Damit deckt das Centre alle Aktivitäten eines modernen Think Tanks für globale Fragestellungen der Klimafinanzierung und Nachhaltige-Energie-Investitionen ab. Die Frankfurt School verfügt über langjährige und breite Erfahrungen mit Forschungs-, Beratungs- und Trainingsprojekten zu allen Fragen der Entwicklungsfinanzierung in Entwicklungs- und Schwellenländern. Damit stärkt sie den Finanzsektor vor Ort und übernimmt Beratungs- und Trainingsmandate zu Energieeffizienz- und Erneuerbare-Energiefragen in aller Welt. http://fs-unep-centre.org/

Frankfurt School of Finance & Management gGmbH

Die Frankfurt School of Finance & Management ist eine forschungsorientierte Business School. Sie bietet Bildungsprogramme zu Finanz, Wirtschafts- und Managementthemen an - dazu gehören Bachelor- und Master- sowie ein Promotionsprogramm, Executive Education, Zertifikatsstudiengänge, offene Seminare und Trainings für Berufstätige sowie Seminare und Workshops für Auszubildende. In ihrer Forschung adressieren die Fakultätsmitglieder der FS aktuelle Fragestellungen aus der Wirtschaft, dem Management sowie aus Banking und Finance. Darüber hinaus managen Experten der FS Beratungs- und Trainingsprojekte zu Financefragestellungen in Schwellen- und Entwicklungsländern, insbesondere zu Themen rund um Mikrofinanz und die Finanzierung Erneuerbarer Energien. Der Master of Finance der Frankfurt School ist der einzige deutschsprachige Finance-Master im aktuellen Financial Times Ranking (Sommer 2012). Im Handelsblatt-Ranking von September 2012, in dem die Forschungsleistungen deutschsprachiger Betriebswirte und BWL-Fakultäten gemessen werden, belegt die Frankfurt School-Fakultät Platz 8 in Deutschland. Mehrere FS-Professoren belegen persönliche Spitzenplätze. Die FS unterhält zusätzlich zum Frankfurter Campus Studienzentren in Hamburg und München, sowie internationale Büros in Istanbul (Türkei), Dushanbe, (Tadschikistan), Pune (Indien), Nairobi (Kenia) und São Paulo (Brasilien). Mit knapp 100 Partneruniversitäten ist sie eine weltweit vernetzte Business School. Mehr unter www.frankfurt-school.de

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