Samstag, 18. November 2017


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Flughafen Wien AG weist Behauptungen von Hrn. Sardana klar zurück

Vertragskündigungen sind ausschließlich aufgrund von Zahlungsrückständen, nicht erfolgtem Flächenausbau und mangelnder Warenbestückung erfolgt

Wien Flughafen, (lifePR) - In Bezug auf eine heutige Presseaussendung von Hrn. Rakesh Sardana stellt die Flughafen Wien AG klar, dass die Kündigung der Bestandsverträge mit Gesellschaften der Firmengruppe Sardana ausschließlich aufgrund von seit Monaten anwachsenden Zahlungsrückständen in Millionenhöhe, der mangelnden Bestückung mit Ware in einzelnen Geschäften und dem nicht erfolgten Ausbau seiner gemieteten Flächen im neuen Terminal Check-in 3 erfolgt ist.

Diesem Schritt gingen lange und leider erfolglose Verhandlungen voraus. Striktest weist der Flughafen Wien auch Behauptungen über angebliche Gegenforderungen zurück, solche bestehen nicht und es gibt auch keinen sachlich gerechtfertigten Grund dafür.

Die Flughafen Wien AG weist damit die in der Presseaussendung aufgestellte Behauptung einer Kampagne gegen Hrn. Sardana klar zurück. Diese Vorwürfe weisen auf Ereignisse hin, die sich vor neun Jahren zugetragen haben und sind Gegenstand längst öffentlich bekannter behördlicher Ermittlungen. Sie haben nichts mit den rechtlichen Schritten bezüglich der Bestandsverträge der Gesellschaften Artifacts, Saveria und Striberny zu tun. Medienberichten zufolge hat nicht nur der Flughafen Wien hohe Außenstände zu beklagen: Laut einem Bericht der Wiener Zeitung vom Samstag, 23. Juni 2012, leitet auch die Gebietskrankenkasse Niederösterreich (GKK NÖ) einen Konkursantrag wegen offener Forderungen ein.

Zur Durchsetzung der Ansprüche der Flughafen Wien AG laufen gegenwärtig mehrere Exekutionsverfahren gegen die genannten Gesellschaften. Gleichzeitig wurde Räumungsklage eingebracht. Da die laufenden Exekutionen nicht zu entsprechenden Zahlungsflüssen geführt haben, hat die Flughafen Wien AG gegen die genannten Gesellschaften auch einen Konkursantrag beim Landesgericht Korneuburg eingebracht. Diese Maßnahmen waren entsprechend den aktienrechtlichen Verpflichtungen zwingend vorzunehmen.

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