Airport Nürnberg stellt Weichen für die Zukunft

Aufsichtsrat beschließt Restrukturierungsplan

(lifePR) ( Nürnberg, )
In seiner Sitzung am 2. Dezember 2011 hat der Aufsichtsrat über die künftige Ausrichtung des Airport Nürnberg beraten und angesichts der aktuellen Marktsituation basierend auf der Vorlage der Geschäftsführung und dem Bericht des Beratungsunternehmens Price Waterhouse Coopers (PwC) einen ambitionierten Restrukturierungsplan beschlossen. Dieser sieht zusätzlich zur Stärkung der Eigenkapitalbasis vor, die Kosten für den Betrieb des Flughafens um 6 Millionen Euro nachhaltig zu senken und damit die Kostenstruktur an die zu erwartende Verkehrs- und Umsatzentwicklung anzupassen. Das vom Aufsichtsrat beauftragte Konsolidierungskonzept der Unternehmensberatung PwC hat die Bedeutung des Airport Nürnberg für die gesamte Metropolregion mit einem Marktvolumen von 4 bis 4,8 Millionen Originärpassagieren bestätigt.

Ziel des Restrukturierungsprogramms ist es, die künftige Kostenstruktur nach dem realistisch erwartbaren Marktvolumen auszurichten. Hierbei wird es gezielte Maßnahmen im Personal- und Sachkostenbereich geben.

Geschäftsführer Karl-Heinz Krüger: "Auf betriebsbedingte Kündigungen wollen wir dabei verzichten." So setzen Geschäftsführung und Aufsichtsrat neben der konsequenten Nutzung der Fluktuation auch auf tarifliche Vereinbarungen mit den Tarifpartnern. Der Aufsichtsrat hat die Geschäftsführung beauftragt, entsprechende Verhandlungen mit den Tarifpartnern aufzunehmen.

Weitere Schwerpunkte des Konsolidierungskonzeptes sind die Optimierung der internen Prozesse. Dabei geht es u.a. auch darum, verstärkt eigene Personalressourcen für die Übernahme von bisher fremd vergebenen Leistungen bereitzustellen.

Der Aufsichtsrat hat beschlossen, die Umsetzung dieses Maßnahmenpakets anzugehen. Damit ist die qualitative Weiterentwicklung des Airport Nürnberg gesichert und das Erreichen eines ausgeglichen Betriebsergebnisses bis 2016 möglich. Für den Aufsichtsratsvorsitzenden Staatsminister Joachim Herrmann und den Stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly ist dies ein entscheidender Zukunftsfaktor für die gesamte Metropolregion.
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