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Pressemitteilung BoxID: 610245 (Finanzministerium des Landes Schleswig-Holstein)
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Finanzministerin Heinold in Klixbüll: AktivRegion setzt bei Strukturwandel in Nordfriesland tolle Akzente

(lifePR) (Klixbüll, ) Das Dorf im Herzen Nordfrieslands stellt sich den Herausforderungen des demographischen Wandels und der strukturellen Veränderungen im ländlichen Raum. Kooperationen zwischen Vereinen und der Gemeinde erschaffen ein zukunftsfähiges Klixbüll. Unter dem Motto „mehr wir – weniger ich“ werden Ideen geschmiedet und Projekte entwickelt. So ist das Vorhaben Dörps-Campus-Klixbüll ein vorbildliches Projekt zur Stärkung der Dorfgemeinschaft mit dem Schwerpunkt Bildung. Die Entwicklung und Konzipierung des Dörps-Campus wurde im Rahmen des Landesprogramms ländlicher Raum (LPLR) in der AktivRegion Nordfriesland-Nord entwickelt und hat Vorbildfunktion. Umgesetzt worden ist das Konzept mit Mitteln aus der Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur und Küstenschutz (GAK).

Finanzministerin Monika Heinold: „Das Miteinander stärkt unsere Gesellschaft. So können Ideen entwickelt und Projekte umgesetzt werden. Die AktivRegion legt den Grundstein dafür, dass sich Klixbüll seine Lebensqualität bewahrt. Die Aktivregionen werden mit europäischen Mitteln gefördert. Der europäische Gedanke zukunftsfähiger Regionen ist dadurch bis in eine Dorfstruktur in Nordfriesland hinein spürbar.“

Mit der Schaffung eines Multifunktionsanbaus (Dörps-Campus) und mit dessen Öffnung für die Gemeinde möchten die Projektträger ihren Ortskern als kulturellen, sportlichen und Bildungs-Campus stärken und ausbauen. Das Dorfleben soll damit unterstützt werden. Durch eine kombinierte Nutzung aus Schule, Kindergarten, Gemeinde, Kirche und Vereinen wird eine möglichst effektive Ausnutzung der Räumlichkeiten erreicht und eine engere Vernetzung der Aktivitäten aller beteiligten Vereine und Institutionen erzielt.

Am Morgen hat sich Finanzministern Heinold bereits eine Baustelle in Husby angesehen, auf der eine Hausgemeinschaft für Demenzkranke errichtet wird. Danach hat sie das artefact – Zentrum für nachhaltige Entwicklung in Glücksburg besucht.

Die Ministerin ist an fünf Tagen zwischen dem 23. und dem 30. August 2016 unterwegs. Insgesamt umfasst ihre Sommertour 14 Stationen. Angesichts der aktuellen Debatte über die Zukunft Europas hat sich Finanzministerin Monika Heinold bewusst entschieden, auf ihrer diesjährigen Sommertour Projekte zu besuchen, die es ohne die EU nicht in diesem Umfang in Schleswig-Holstein geben würde.

Das Projekt in Klixbüll profitiert indirekt von europäischen Mitteln, da es in der Aktivregion entwickelt wurde. Die Aktivregionen sind Teil des ELER-Programms.  In Schleswig-Holstein gibt es davon 22. Ziel der „Lokalen Aktionsgruppen“ (LAG), die als Vereine organisiert sind, ist es, die ländlichen Regionen attraktiv und zukunftsfähig zu gestalten. Sie sind die Ideenschmieden in den Regionen. Insgesamt werden die Aktivregionen mit 63 Mio. Euro aus EU Mitteln unterstützt. Schwerpunkte für die Förderperiode 2014 – 2020 der AktivRegionen sind: Klimawandel und Energie, nachhaltige Daseinsvorsorge, Wachstum und Innovation sowie Bildung.

Die EU unterstützt das Landesprogramm ländlicher Raum (LPLR) des Landes Schleswig Holstein von 2014 bis 2020 mit ca. 420 Millionen Euro aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER). Kofinanziert wird das Programm mit rund 200 Mio. Euro nationalen Mitteln, die von Bund, Land und Kommunen beigesteuert werden.

Finanzierungsplan

Landeszuschuss (GAK)                                                   345.113,44 €
Eigenmittel                                                                          283.365,55 €
Förderfähige Kosten (netto)                                             627.478,99 €

Eigenmittel (für nicht förderfähige Kosten)                   119.221,01 €
Gesamtkosten (brutto)                                                       746.700,00

Das Projekt wurde fertiggestellt und befindet sich in der Nutzung.

Der Verwendungsnachweis liegt vor. Tatsächliche Gesamtkosten betragen gem. Abrechnung 824.485,36 € brutto. Den Differenzbetrag trägt die Gemeinde.

Finanzministerium des Landes Schleswig-Holstein