Film Festival Cologne: Filmpreis Köln 2016 geht an die französische Regisseurin Claire Denis

(lifePR) ( Düsseldorf, )
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Der mit 25.000 Euro dotierte Hauptpreis des Festivals wird von Filmstiftung und Stadt Köln ausgelobt
Verleihung im Rahmen der International Film Awards NRW am 14. Oktober im Gürzenich
Werkstattgespräch mit der Regisseurin am 14. Oktober, Retrospektive in der Kölner Filmpalette


Preisträgerin des zehnten Filmpreis Köln ist die französische Regisseurin Claire Denis. Erhalten wird sie den mit 25.000 Euro dotierten und von Stadt Köln und Film- und Medienstiftung NRW ausgelobten Preis am Freitag, 14. Oktober in Köln, im Rahmen der International Film Awards NRW beim Film Festival Cologne.

Die vielfach ausgezeichnete Filmemacherin begann ihre Arbeit als Regieassistentin von Jaques Rivette, Costa Gavras, Jim Jarmusch und Wim Wenders. 1988 gab sie ihr Spielfilmdebüt mit „Chocolat“, der im Wettbewerb der Internationalen Filmfestspiele Cannes lief und für den César Bestes Erstlingswerk nominiert wurde. Denis führte Regie bei über 20 Filmen, größtenteils verfasste sie auch die Drehbücher. Zu ihren Werken zählen u.a. „Beau Travail“ (Der Fremdenlegionär), „White Material“ (Land in Aufruhr), „Shots of Rum“ (35 Rum) oder „Les Salauds“ (Dreckskerle). Für die Arte-Webdokumentation „Refugees“ drehte sie gerade über das Leben von Menschen in einem Flüchtlingslager im Tschad. Aktuell ist sie in der Vorbereitung des filmstiftungsgeförderten Science-Fiction Films „High Life“, für den sie gemeinsam mit Zadie Smith und Nick Laird das Drehbuch schrieb. „High Life“, wird sie 2017 zum Großteil in NRW realisieren. Für die Hauptrollen sind u.a. Patricia Arquette, Robert Pattinson sowie Mia Goth im Gespräch, Produzent ist die Kölner Pandora Film. Der isländisch-dänische Künstler Olafur Eliasson wird mehrere Sets entwerfen.

„Claire Denis ist die erste Frau, die als innovative und herausragende Filmemacherin mit dem Filmpreis Köln ausgezeichnet wird. Hierzu gratuliere ich ihr ganz herzlich“, so Henriette Reker, Oberbürgermeisterin der Stadt Köln.

„Bereits ihr Debüt ‚Chocolat‘ beeindruckte Publikum und Kritik. Heute gehört sie ohne Frage zu den wichtigsten Regisseurinnen Europas. Wir gratulieren Claire Denis zum Filmpreis Köln und danken ihr für ihre großartigen Filme“, so Petra Müller, Geschäftsführerin der Film- und Medienstiftung NRW. „Wir freuen uns sehr, dass sie in diesem Jahr den Filmpreis Köln erhält und im kommenden Jahr gleich wieder nach NRW kommt, um ihren neuen Film ‚High Life‘ hier zu drehen.“

„David Lynch, François Ozon, Lars von Trier und Paolo Sorrentino – die großartige und vielfältige Reihe unserer mit dem Filmpreis Köln Ausgezeichneten setzt sich in diesem Jahr vortrefflich mit Claire Denis fort. Wir freuen uns über die außergewöhnliche Gelegenheit, diese bedeutende zeitgenössische Autorenfilmerin, die aus der internationalen Filmszene nicht mehr wegzudenken ist, im zehnten Jubiläumsjahr des Filmpreis Köln begrüßen zu dürfen“, so Martina Richter, Direktorin des Film Festival Cologne.

Die Claire Denis-Retrospektive des Film Festival Cologne findet vom 8. - 13. Oktober in der Kölner Filmpalette statt. Jeweils um 21 Uhr laufen „Chocolat“ (8. Oktober), „Les Salauds“ (9. Oktober), „Beau Travail“ (10. Oktober), „35 Rhums“ (11. Oktober). In Anwesenheit von Claire Denis werden jeweils um 20 Uhr „Nénette et Boni“ (12. Oktober) und „White Material“ (13. Oktober) gezeigt. „White Material“ und „Chocolat“ laufen im Original mit englischen Untertiteln, die restlichen Filme sind im Original mit Untertitel.

Das Werkstattgespräch mit der Preisträgerin findet am 14. Oktober im Isabellensaal des Gürzenich statt.

Der Filmpreis Köln wird von der Film- und Medienstiftung NRW und der Stadt Köln gestiftet und seit 2007 jährlich vergeben. Die ausgezeichneten Preisträger stellen sich jeweils in Werkstattgesprächen dem Publikum. Zudem werden in einer Retrospektive ausgewählte Filme der jeweiligen Künstler gezeigt. Zu den bisherigen Gewinnern gehören Paolo Sorrentino, Lars von Trier, Harmony Korine, Francois Ozon, Tarsem Singh, David Lynch, Roman Polanski, Jean-Pierre und Luc Dardenne sowie Paul Haggis.
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