10 Jahre SchwimmFix

(lifePR) ( Karlsruhe, )
Das Interventionsprojekt SchwimmFix feierte am Freitag, den 23. Juli, im Fächerbad im Rahmen einer Pressekonferenz sein 10-Jähriges Jubiläum. Seit dem Start im Jahr 2011 konnten über 4000 Schülerinnen und Schüler innerhalb des Projekts schwimmen lernen.

Erfolgreiches Projekt SchwimmFix in Karlsruhe

Auf der Jubiläumsfeier wurde durchweg positive Bilanz aus „10 Jahre SchwimmFix“ gezogen. Bürgermeister Martin Lenz hob die beispiellose Öffnung der Karlsruher Bäder in der zweiten Pfingstferienwoche 2021 hervor, wodurch in diesem von der Corona-Pandemie gebeutelten Jahr, noch über 85 Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit hatten von SchwimmFix zu profitieren. Die Arbeit von SchwimmFix sei „wichtig und verdienstvoll“, so Lenz, denn „Schwimmen ist eine elementare Kulturtechnik“. Auch Bäderchef Oliver Sternagel ist stolz darauf, dass das Projekt in Karlsruhe so gut funktioniert und auch breit unterstützt wird. Unterstützung findet zum einen in Form von Sponsoren statt und zum anderen durch die Karlsruher Bäder, die die Schwimmbahnen für dieses Projekt kostenfrei zur Verfügung stellen. Genauso leisten die Schulen mit der Koordination innerhalb dieser einen wesentlichen Beitrag zur einwandfreien Umsetzung des Projekts.

Gute Zusammenarbeit mit Studierenden

Besonderen Dank an die Lehrassistent*innen sprach Prof. Dr. Swantje Scharenberg vom FoSS (Forschungszentrum für den Schulsport und den Sport von Kindern und Jugendlichen) aus. Die Zusammenarbeit mit ihnen sei eine „wunderbare Erfahrung“. Spannend bleibt die Frage nach der künftigen Entwicklung des Projekts und der Weiterentwicklung der einzelnen Programme. Denn vor allem das Schwimmen im Freiwasser und der Umgang mit der Natur sollte den Kindern schon früh nahegebracht werden und unterscheide sich wesentlich vom Schwimmen im Becken.

Schwimmen als soziale Aufgabe

Zudem betonte Scharenberg, dass „Schwimmen lernen als soziale Aufgabe“ gesehen werden sollte und „wichtig für die gesellschaftliche Teilhabe“ sei, was den sozialen und kulturellen Wert des Projekts SchwimmFix unterstreicht. Ebenso sieht der Schulleiter der Heinz-Barth-Schule in Grünwettersbach Klaus Albrecht „Schwimmen als Sozialisierungsinstrument“, was besonders die beiden siebenjährigen Mädchen zeigten, die abschließend über ihre Erfahrungen mit dem Projekt berichteten. Denn sie können nun gemeinsam schwimmen gehen, ohne dass sie unter ständiger Aufsicht der Eltern sein müssen.

Das Projekt SchwimmFix zusammengefasst

Innerhalb des Interventionsprojekts SchwimmFix unterstützen Lehramts-Studierende der Pädagogischen Hochschule und des Karlsruher Instituts für Technologie Lehrkräfte beim schulischen Regelschwimmunterricht. Die Studierenden erhalten für das Projekt eine spezifische Ausbildung als Lehrassistent*innen. Sie gewöhnen Schüler*innen, die noch nicht schwimmen können, spielerisch an das Wasser und an die Grundbewegungen des Schwimmens. SchwimmFix ist auf 15 Lehr-Lern-Einheiten ausgerichtet. Am Ende der 15 Einheiten soll jedes Kind in der Lage sein, das Seepferdchen abzulegen. Reichen die 15 Einheiten nicht aus, gibt es die Möglichkeit eines SchwimmFix-Intensivkurses. Dabei können die Schüler*innen fünf Tage in Folge für jeweils eine Stunde intensiv das Schwimmen üben, um so das Schwimmen zu erlernen.
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