Montag, 25. September 2017


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Abitur - und jetzt?

Stuttgart, (lifePR) - Viele Abiturienten entscheiden sich für ein Studium, weil es einfach immer noch als die logische Folge nach dem Erwerb der Hochschulreife gilt. Doch erst in der Praxis zeigt sich, dass der vermeintliche Traumberuf vielleicht doch gar nicht das Richtige für einen ist. Die Konsequenz ist in der Regel der Abbruch des begonnenen Studiums.

Fast ein Drittel StudienabbrecherEine aktuelle Studie des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) belegt, dass von über 500.000 Studenten, die ein Studium beginnen, rund ein Drittel die Hochschule am Ende ohne Abschluss frühzeitig wieder verlassen. Beweggründe sind dabei überwiegend immer wieder der hohe Leistungsdruck, finanzielle Engpässe oder auch mangelnde Motivation und unzureichende Praxisnähe. In manchen mathematisch geprägten Studiengängen brechen sogar weit über 50 Prozent den begonnenen Studiengang ab.

31 Prozent der Studienabbrecher entscheiden sich für die AusbildungDiese Studienabbrecher stehen also wieder vor der gleichen Frage, wie nach ihrem Schulabschluss. Was tut man nun für seine berufliche Zukunft? Gemäß dem DZHW beginnen gerade einmal 31 Prozent der Studienaussteiger eine duale Ausbildung. Wer sich jedoch bewusst dafür entscheidet, der spart sogar ein Jahr Ausbildungszeit. Bei einer Ausbildung im Handwerk beispielsweise kann man nach erfolgreichem Ausbildungsabschluss sogar noch den Meisterbrief erwerben, der sowohl nach dem deutschen als auch dem europäischen Qualifikationsrahmen dem anfangs angestrebten Bachelorstudium gleichgestellt ist.

Das deutsche Baugewerbe bietet viele unterschiedliche BerufeEs lohnt sich für Studienabbrecher also durchaus, über eine Ausbildung, etwa im Baugewerbe nachzudenken. Nicht nur, dass man viel Praxiserfahrung sammelt, am Bau gibt es auch eine Vielzahl an unterschiedlichen Berufen, in denen man sich selbst verwirklichen kann. So können ehemalige Studienabbrecher in traditionellen Bauunternehmen ihren Aufstieg auf der Karriereleiter selbst bereiten. Abiturienten und Studienabbrechern mit praktischer Veranlagung und Freude an Gestaltung bietet sich beispielsweise im Stuckateurgewerk bei Betrieben bundesweit durch das kombinierte Ausbildungsmodell Ausbau Manager ein interessantes und vielseitiges Betätigungsfeld mit sehr guten Berufsaussichten. Sie können in diesem Ausbildungsmodell in nur sieben Semestern die Abschlüsse Stuckateurgeselle, Stuckateurmeister, Gebäudeenergieberater und Ausbaumanager erwerben und qualifizieren sich damit zum nachgefragten Experten mit besten Karriereaussichten in mittelständischen Baubetrieben. Und es gibt auch von Anfang an eine interessante Vergütung, die im ersten Jahr bereits bei 785 Euro monatlich beginnt und auf über 1400 Euro ab dem dritten Ausbildungsjahr steigt.

Interessierte finden vertiefende Informationen zum Praxisstudienmodell sowie Betriebe, die entsprechende Ausbildungsplätze anbieten, auf www.ausbau-manager.de. Aktuell wurde auch auf Youtube ein Film über die Ausbau Manager veröffentlicht: https://youtu.be/pZZ2BGJ-2LA

Fachverband der Stuckateure für Ausbau und Fassade

Der Fachverband der Stuckateure für Ausbau und Fassade Baden-Württemberg (SAF) fördert als Arbeitgeberinteressensverband die fachliche, wirtschaftliche und berufliche Entwicklung seiner Mitglieder, stellt ihnen Informationen über Technik, Richtlinien, Recht, Betriebswirtschaft und Marketing zur Verfügung. Darüber hinaus ist der SAF Tarifpartner, bündelt die Branchenmeinung und engagiert sich in hohem Maße in den Bereichen Aus- und Weiterbildung.

Seit 2009 ist der SAF in den Bereichen Putz, Stuck, Trockenbau, Wärmedämmung und Fassade, Bildungsdienstleistung, Technologiebeschleunigung und als Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Praxis als bundesweit verantwortliches Kompetenzzentrum für Ausbau und Fassade (KomZet) vom Bundesministerium für Bildung und Forschung anerkannt. Gemeinsam mit der Knauf Akademie und in Abstimmung mit Berufsschulen, Lehrwerkstätten und Hochschulen hat das KomZet mit dem Praxisstudium zum Ausbau Bachelor (cra) eine völlig neue Karrierechance im deutschen Stuckateur-Handwerk entwickelt.

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