Steht hier die nächste Generation von Wissenschaftlern?

(lifePR) ( Bingen, )
Schülerinnen und Schüler für Berufe in Naturwissenschaft und Technik zu begeistern war eines der Ziele des ersten MINT-Camps, das am 16. und 17. August an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz und der Fachhochschule Bingen durchgeführt wurde.

Auf Initiative des Otto-Schott-Gymnasiums in Mainz und unterstützt von dem Verein mathematisch-naturwissenschaftlicher Excellence-Center an Schulen (MINT-EC) sowie dem Verband zur Förderung des mathematischen und naturwissenschaftlichen Unterrichts (MNU) warteten auf 15 Schülerinnen und Schüler zwischen acht und 14 Jahren verschiedene Workshops. Unter den jungen Forschern, die aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland kamen, waren auch einige Preisträger des diesjährigen Wettbewerbs "Schüler experimentieren".

Elke Entenmann, selbst Lehrerin für Chemie und Biologie und eine der Organisatorinnen des Camps weiß, wie wichtig außerschulische Angebote im technisch-naturwissenschaftlichen Bereich für die Förderung des Nachwuchses sind: "Für Oberstufenschüler gibt es viele Angebote, für Schüler der Sekundarstufe I nahezu keine. Dabei werden hier die Weichen für die spätere Berufswahl gestellt". Deshalb ist das Otto-Schott-Gymnasium auch bereits seit 2008 eine der Partnerschulen von MINT-EC.

In den Workshops ging es dann vor allem darum, Wissenschaft erlebbar zu machen. Professor Dr. Dieter Kilsch, Vizepräsident für Studium und Lehre an der Fachhochschule Bingen, führte mit sechs Schülern spielerisch in Eulersche Wege und die Euler-Charakteristik ein. So entstanden unter den Händen der Kinder und Jugendlichen aus bunten Vielecken z.B. Fußbälle und das Doppelhaus des Nikolaus. Bunt ging es auch auf dem Bildschirm von Professorin Dr. Antje Krause zu. Die Leiterin des Bachelorstudiengangs "Angewandte Bioinformatik" zeigte am Beispiel des roten Blutfarbstoffs Hämoglobin Möglichkeiten der Untersuchung biologischer Daten am Computer. Die Schüler konnten durch den Vergleich der Hämoglobine verschiedener Arten den Stammbaum des Lebens nachvollziehen, einen Blick auf das menschliche Erbgut werfen und ein Modell des menschlichen Hämoglobins visualisieren.

Für die Schülerinnen und Schüler hat sich die Teilnahme am MINT-Camp nach eigenen Aussagen auf jeden Fall gelohnt. Fast alle wollen beim nächsten Mal wieder mit dabei sein.

Die Frage nach dem späteren Beruf steht zwar bei den wenigsten schon so fest wie bei Martin Weber vom Werner-Heisenberg-Gymnasium in Bad Dürkheim, der bereits seit dem Kindergarten weiß, dass er Maschinenbau studieren will. Die meisten Teilnehmer des Camps können sich ein späteres Studium und eine berufliche Tätigkeit im MINT-Bereich vorstellen. Vielleicht sieht die Fachhochschule Bingen ja den einen oder anderen Schüler in ein paar Jahren wieder. Eines aber weiß Dr. Kilsch sicher: "Die Arbeit mit den jungen Menschen hat mir großen Spaß gemacht. Das nächste MINT-Camp hier bei uns in Bingen ist bereits fest eingeplant".
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