Dienstag, 21. November 2017


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Kraftwerksblock "Fortuna" gehört nun zur KlimaExpo.NRW

Gelsenkirchen, (lifePR) - Die KlimaExpo.NRW hat den neuen Kraftwerksblock "Fortuna" der Stadtwerke Düsseldorf im Hafen als klimafreundliches Projekt in ihre Leistungsschau aufgenommen: Denn allein im ersten Betriebsjahr hat Block "Fortuna" im Zusammenspiel mit der Düsseldorfer Fernwärme rund 600.000 Tonnen CO2 eingespart. Damit leistet das Kraftwerk einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele der Landeshauptstadt.

Aus diesem Anlass übergab Dr. Heinrich Dornbusch, Vorsitzender Geschäftsführer  der KlimaExpo.NRW am Montag, 14. August, auf dem Stadtwerke-Gelände Lausward im Düsseldorfer Hafen die offizielle Urkunde an Oberbürgermeister Thomas Geisel und Stadtwerke-Vorstand Manfred Abrahams.
Perspektivisch wird der Beitrag von Block "Fortuna", der im Frühjahr 2016 auf dem Gelände des Kraftwerks Lausward in Betrieb gegangen ist, noch größer: Bis zum Jahr 2025 werden es mehr als eine Million Tonnen CO2 sein, die jährlich eingespart werden. Das entspricht den Emissionen von über 490.000 Pkw bei einer Fahrleistung von 15.000 Kilometern pro Jahr.Anlässlich der Urkundenübergabe haben Oberbürgermeister Geisel und Stadtwerke-Vorstand Abrahams jeweils einen symbolischen Schuhabdruck hinterlassen. Diese "Fußabdrücke" wurden mit Hilfe eines Stempelkissens auf Papier gebracht und werden von der KlimaExpo.NRW aufbewahrt. Sie symbolisieren die Schritte in eine klimafreundliche Zukunft.

Hintergrund Kraftwerksblock "Fortuna":

"Fortuna" erreicht mit einem Wirkungsgrad von mehr als 61 Prozent bei der reinen Stromerzeugung einen Rekordwert. Auch in der Wärmeerzeugung setzt das Kraftwerk neue Maßstäbe: Nie zuvor konnten aus einem Kraftwerksblock mit einer Gasturbine 300 Megawatt Fernwärme in Kraft-Wärme-Kopplung ausgekoppelt werden. Der Gesamtnutzungsgrad des Brennstoffs Erdgas steigt damit auf rund 85 Prozent. Block "Fortuna" und die Düsseldorfer Fernwärme stellen dabei das Rückgrat eines intelligenten Wärmesystems dar, zu dem auch die Einspeisung erneuerbar erzeugter und industrieller Wärme gehören werden.

„Das bringt uns in Sachen Klimaschutz weit nach vorne", sagte Oberbürgermeister Thomas Geisel bei der Urkundenübergabe. Block "Fortuna" sei ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum selbstgesetzten Ziel, dass die Stadt im Jahr 2050 klimaneutral ist. Geisel betonte: „Düsseldorf ist eine der ersten Städte gewesen, die sich das Ziel der Klimaneutralität gesetzt hat. Der Ausbau der Fernwärme leistet in Zusammenhang mit dem Kraftwerk einen wichtigen Beitrag dazu, dass wir dieses Ziel erreichen. Zudem trägt Block 'Fortuna' zur Senkung der Feinstaub- und Stickoxid-Belastung der Stadt bei."

„Der Ausbau der Fernwärme in Verbindung mit einem der modernsten Kraftwerksblöcke Europas zeigt, wie zukunftsweisend Energie heute sein kann: flexibel, bedarfsorientiert, verbrauchernah und höchst effizient", sagte Dr. Heinrich Dornbusch, Vorsitzender Geschäftsführer der KlimaExpo.NRW. Er ergänzte: „Das Kraftwerk 'Fortuna' ist damit eine Blaupause für die Energiewende an Wirtschaftsstandorten in Ballungsräumen. Ich freue mich, das Projekt heute in unsere landesweite Leistungsschau aufzunehmen."

Stadtwerke-Vertriebsvorstand Manfred Abrahams betonte, dass Block "Fortuna" mehr als nur eine Brückentechnologie sei: „Er ist in der Lage, zunehmend auch erneuerbar produziertes Gas, zum Beispiel Biogas oder Gas aus überschüssigem Windstrom, zu nutzen." So werde mit der neuen Anlage die Grundlage dafür geschaffen, Düsseldorf als zweitgrößten Industriestandort Nordrhein-Westfalens in den nächsten Jahrzehnten mit Strom und Wärme aus Erneuerbaren Energien versorgen zu können - und zwar aus der Region heraus: „Dies bedeutet letztlich nicht nur ein hohes Maß an Versorgungssicherheit, sondern auch einen wichtigen Beitrag zur Wertschöpfung in der Region." Er betonte: „Das Interesse unserer Kundinnen und Kunden an der umweltfreundlichen und sehr bequemen Fernwärme ist groß."

Expo Fortschrittsmotor Klimaschutz GmbH

Die KlimaExpo.NRW ist eine landesweite Initiative, um Energiewende, Klimaschutz und die notwendige Anpassung an die Folgen des Klimawandels als Schubkräfte einer nachhaltigen Entwicklung für Wirtschaft und Gesellschaft nutzbar zu machen. Ziel der Landesgesellschaft ist es, erfolgreiche Projekte in innovativen Formaten einem breiten Publikum bis hin zur internationalen Ebene zu präsentieren und zusätzliches Engagement für den Klimaschutz zu initiieren. Die KlimaExpo.NRW soll das technologische und wirtschaftliche Potenzial Nordrhein-Westfalens in diesem Bereich präsentieren. Sie ist zugleich Leistungsschau und Ideenlabor für den Standort NRW und das nicht nur an einem Ort und an einem Tag, sondern landesweit und das bis 2022. 2017 findet die Zwischenpräsentation der KlimaExpo.NRW in ganz NRW statt. Dieses Vorhaben wurde aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

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