EVG will Tarifabschluss zum 1. Juni 2015

(lifePR) ( Berlin, )
Die EVG ist fest entschlossen, die Tarifrunde mit der Deutschen Bahn zu einem baldigen Ende zu bringen. "Wir wollen einen Abschluss zum 1. Juni 2015, der unsere Forderung nach 6 Prozent, mindestens aber 150 Euro mehr pro Monat abbildet", machte EVG-Verhandlungsführerin Regina Rusch-Ziemba deutlich. Einen entsprechenden Beschluss haben heute der Bundesvorstand und die Tarifkommission der EVG mit großer Mehrheit in ihrer gemeinsamen Sitzung in Fulda gefasst.

"Nach gut einem Jahr intensiver Verhandlungen brauchen wir jetzt ein Ergebnis", stellte Regina Rusch-Ziemba fest. Das werde die EVG dem Arbeitgeber am 23.4.2015 deutlich machen. Dann werden EVG und DB AG in Frankfurt zur nunmehr zehnten Verhandlungsrunde zusammenkommen.

"Wir fordern 6 Prozent, mindestens aber 150 Euro mehr im Monat. Dabei ist uns wichtig, dass wir einen gleichen, gemeinsamen Abschluss für alle Beschäftigten erzielen. Für die Monate März, April und Mai wollen wir je weitere 100 Euro an Einmalzahlung. Und wir fordern - neben den bereits einvernehmlich geklärten Punkten - die Umsetzung der noch offenen Forderungen unseres 16 Punkte-Programms", stellte Regina Rusch-Ziemba klar.

Zum 16 Punkte-Programm gehört unter anderem die Forderung nach Anwendung des DemografieTV für EVG Lokführer, die Tarifierung eines neuen Berufsbild Transportlogistiker und die Dynamisierung der Schicht- und Nachtzulage bei Erhöhung der Entgelttabelle.

Regina Rusch-Ziemba forderte den Arbeitgeber auf, sich am nächsten Donnerstag entscheidungsbereit zu zeigen und der EVG ein deutlich verbessertes Angebot vorzulegen. "Das, was uns bislang vorliegt, ist völlig unzureichend. Hier muss erheblich nachgebessert werden. Das ist uns in der vergangenen Runde zugesagt worden, daran muss sich die DB AG nun messen lassen", warnte die EVG-Verhandlungsführerin.

Sollte sich die DB AG in der Frage der Entgeltforderung oder beim 16 Punkte-Programm verweigern, sind unsere Kolleginnen und Kollegen bereit, für ihre berechtigten Forderungen zu streiken", stellte Regina Rusch-Ziemba-Ziemba fest. Auch das sei in der gemeinsamen Sitzung von EVG-Bundesvorstand und Tarifkommission sehr deutlich geworden.
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