Neue Nutzungsformen für Bahnhöfe

Während anderen Ortes Bahnhöfe auf dem Abstellgleis landen, sucht die EVB Kontakte zur Kultur

(lifePR) ( Zeven, )
Was haben Worpswede, Gnarrenburg, Hesedorf, Deinste und Mulsum-Essel gemeinsam? Richtig, sie alle liegen an der historischen Moorexpress-Strecke, die nunmehr im dritten Jahr in Folge Bremen mit Stade verbindet und die jährlich über 20.000 Fahrgäste ins Land zwischen Elbe und Weser bringt.

Aber es gibt eine weitere Parallele, die diese Orte miteinander verbindet. An allen fünf Bahnhöfen wird zwar immer noch gehalten, im Innern hat sich jedoch einiges verändert: Dort, wo sich früher die Fahrkartenausgabe befand, wird nunmehr à la carte bestellt (Worpswede), ehemalige Wartehallen für Reisende nutzen heute Künstler als Ateliers (Hesedorf und Mulsum-Essel). Mitunter richten sich auch gleich ganze Museen ein (Glasmuseum Gnarrenburg).

Für eines dieser Modelle wurde der EVB im vergangenen Jahr der KulturKontakte- Sonderpreis des Landes Niedersachsen verliehen: In Geestenseth, gelegen an der Regionalbahnstrecke Bremerhaven - Buxtehude, stellt die EVB den Bahnhof der renommierten Theatergruppe Das Letzte Kleinod für Proben ihrer Inszenierungen zur Verfügung. Bei dem Preis handelt es sich um eine Auszeichnung für erfolgreiche und nachhaltige Kooperationen zwischen Wirtschaft und Kultur.

Ulrich Koch, Geschäftsführer der EVB möchte diese Kooperationsformen ausbauen: "Die Geschichte der EVB reicht einhundert Jahre zurück. Schon immer bot das weite Land, in dem wir mit unseren Bahnen und Bussen unterwegs sind, Platz für Künstler und Kulturschaffende. Es freut mich, wenn wir heute diese Tradition unterstützen können und damit gleichzeitig einige unserer Haltepunkte touristisch oder kulinarisch aufwerten können."

Eine Übersicht der Nutzungsformen der Bahnhöfe, die der EVB gehören findet sich unter www.evb-elbe-weser.de/de/Kulturkontakte/
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