Dienstag, 30. Mai 2017


Selbstständige: Bis 30. September Krankengeldanspruch sichern

Ohne "Wahlerklärung" gibt es kein Geld

(lifePR) (Berlin-Mitte, ) Selbständige haben seit August 2009 wieder einen gesetzlichen Anspruch auf Krankengeld. Wenn sie statt des ermäßigten Beitrags den normalen Krankenkassen-Beitrag zahlen, erhalten sie nach der sechsten Krankheitswoche Krankengeld. Damit wurde eine im Januar 2009 eingeführte Regelung wieder zurückgenommen. Selbständige müssen jetzt aber selbst aktiv werden, um sich diesen Anspruch lückenlos zu sichern. Darauf weist das Internetportal www.krankenkassen.de hin.

Selbstständige und Freiberufler sollten deshalb bis zum 30. September 2009 eine "Wahlerklärung" für Krankengeld bei ihrer gesetzlichen Krankenkasse einreichen. Darin bitten sie Ihre Krankenkasse, sie im Normaltarif zu versichern. Geht die "Wahlerklärung" erst nach dem 30. September ein, gilt zunächst eine Wartezeit. In dieser müssen die Versicherten Beiträge zahlen, haben aber noch keinen Anspruch auf Krankengeld.

Hat er die Wahlerklärung zum gesetzlichen Krankengeldanspruch rechtzeitig abgegeben, erhält ein Selbstständiger ab dem 43. Tag nach Feststellung der Arbeitsunfähigkeit Krankengeld. Dieses beträgt 70 Prozent vom üblichen Bruttoeinkommen, höchstens aber 85,75 Euro am Tag. Statt des ermäßigten Beitragssatzes von 14,3 Prozent wird dafür der normale Beitragssatz von 14,9 Prozent fällig.

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