Chaos im Büro? Was aufgeräumte Schreibtische aussagen

(lifePR) ( Hamburg, )
Aufgeräumt und ordentlich sind unscharfe Begriffe. Laut Psychologen kann der Schreibtisch sogar über Karrierechancen entscheiden. In einer Studie des britischen Wissenschaftlers Cary Cooper im Auftrag des Computerzubehör-Unternehmens Logitech gaben 70 Prozent der befragten Manager an, dass sie Mitarbeiter mit einem ordentlichen Schreibtisch bevorzugen. Bei "Volltischlern" wittern manche Vorgesetzte Disziplinlosigkeit und Unordnung, bei "Leertischlern" zu wenig Aufgaben und Faulheit.

Es gibt viele Gründe, warum sich auf einigen Schreibtischen Arbeitsunterlagen stapeln: Zeitdruck; volle Konzentration auf mehrere zu bearbeitende Projekte; die Furcht, wichtige Arbeiten aus den Augen zu verlieren; Sammelwut; fehlende Schubladen und Ordnungssysteme; Gleichgültigkeit gegenüber der Ästhetik der eigenen Umgebung. Manche räumen erst auf, wenn ein wichtiges Terminprojekt abgeschlossen ist, um sich nicht abzulenken.

Wenn es nach den gängigen Klischees geht, ist das Büro des Chefs ein sehr großer Raum, in dessen Mitte ein ziemlich teurer Schreibtisch steht. Und auf diesem Schreibtisch befindet sich - außer dem Telefon - fast nichts. Vielleicht liegt da ein Blackberry, vielleicht ein Laptop. Aber das wäre ja eigentlich schon wieder mittleres Management. Papierberge, leere Kaffeetassen, viele bunte Stifte? Der Schreibtisch eines normalen Angestellten...

Diese Bilder sind in unseren Köpfen abgespeichert. Wer einen vollen Schreibtisch hat, hat zweifelsohne viel zu tun, aber er ist wahrscheinlich nicht der Boss. Ein leerer Schreibtisch ist ein Zeichen von Macht. Und von Disziplin. Ein überfüllter Schreibtisch signalisiert im Zweifelsfall nicht Engagement, sondern Überforderung. Welche Signale möchten Sie aussenden?

Vor allem bei Kundenverkehr repräsentiert ein Arbeitsplatz zugleich auch das Unternehmen. Wird die Optik vernachlässigt, ziehen die Besucher entsprechende Rückschlüsse. Darum sollten Sie häufiger mit "fremden" Augen auf Ihr Büro-Ambiente schauen und aktiv werden:

1. Aktenstapel: Allein das laufende Projekt kommt auf den Schreibtisch.
2. Billige Werbegeschenke? Nur zu Hause benutzen.
3. Urlaubskarte erhalten? Nicht irgendwo anheften, sondern in die Schublade.
4. Überall Klebezettel? Im Pultordner ablegen.
5. Verwelkte Blumen und sonstige Pflanzen: Gleich entsorgen.
6. Grünzeug vernachlässigt? Schnell wässern und düngen.
7. Dicke Luft im Büro? Öfter lüften.
8. Die Computer-Tastatur erreicht einen bedenklichen Nährwert? Reinigen lassen.
9. Eingetrocknete Kaffeetasse? Ab in die Küche.
10. Getränkeflasche auf dem Tisch? Blickfern darunter stellen.
11. Zugemüllte Schubladen? Alles raus und pingelig sortieren.

Und nach dem Jahresurlaub - weil man dann besonders großzügig ist - wird weiter ausgemistet. Es funktioniert. Wir haben es ausprobiert.
Für die oben stehenden Pressemitteilungen, das angezeigte Event bzw. das Stellenangebot sowie für das angezeigte Bild- und Tonmaterial ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmeninfo bei Klick auf Bild/Meldungstitel oder Firmeninfo rechte Spalte) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber der Pressetexte sowie der angehängten Bild-, Ton- und Informationsmaterialien.
Die Nutzung von hier veröffentlichten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Bei Veröffentlichung senden Sie bitte ein Belegexemplar an service@lifepr.de.